Würziges Zitronenhähnchen aus dem Ofen

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Sooo…da bin ich wieder. Die Karnevalszeit ist vorbei und neben ein paar Kilo gefangenen Süßigkeiten vom Rosenmontagszug habe ich vor allem eins im Gepäck: Lust auf leichtes und gesundes Essen. Aber nett aussehen darf es trotzdem. Und natürlich schmecken. Und bitte leicht zuzubereiten sollte es sein ;-). Für alle, die in der Fastenzeit (jahaaaa, die geht jetzt wieder los!) nicht unbedingt auf Fleisch verzichten, habe ich hier eine leckere kleine Idee.

Ich nenne es bewusst nicht Rezept sondern nur Idee, weil es eigentlich nur um die Zubereitung von Hähnchen geht- die Beilagen darf sich jeder gerne selbst aussuchen :-). Wir hatten dazu glasierte Möhren, aber ein Salätchen passt genau so gut…oder auch Kräuterkartoffeln, Kartoffelgratin oder eine bunte Gemüsepfanne.

Sehr praktisch: Das Hähnchen mariniert kurz, in der Zeit kann man alles andere fertgstellen…. zum Beispiel Gemüse schnippeln oder Kartoffeln vorkochen. In die Marinade kommen einige Löffel Öl, aber der Großteil davon tropft hinterher ab. Wer es dennoch von vorneherein leichter zubrereiten möchte, kann einfach einen Teil des Öls durch Wasser oder Gemüsebrühe ersetzen.

Wenn man ein wenig auf den Garpunkt achtet, wird das Huhn  superzart und schmeckt herrlich leicht nach Kräutern und Zitrone. Reste können am nächsten Tag auch einfach dünn aufgeschnitten und auf Sandwiches verteilt werden. Dumm nur, dass es bei uns fast nie Reste gibt ;-).

Zutaten für 3 Portionen:

450 g Hähnchenbrustfilet
2 gestr. TL Koriander (gemahlen)
1 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
2 TL Paprikapulver edelsüß
1 Bio-Zitrone
4-5 Zweige Thymian
2 TL Honig
Salz
5 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung:

1. Koriander, gemahlenen Pfeffer und Paprikapulver verrühren. Nun mit dem Sonnenblumenöl zu einer Marinade vermischen. Die Hähnchenbrustfilets damit bestreichen und ruhig ein paarmal wenden- die Marinade soll wirklich überall hinkommen.

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2. Das Hähnchen nun bei Zimmertemperatur abgedeckt rund 30 Minuten marinieren lassen. Länger ist kein Problem, auch ruhig über Nacht.

3. Spätestens jetzt den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft bitte 10-20 Grad weniger). Die Zitronenschale mit der feinen Seite einer Käsereibe abreiben- aber nur das Gelbe. Die Thymianblättchen abzupfen und grob durchhacken.

4. In einer ofenfesten Pfanne (zum Beispiel mit Metallgriff oder einem abnehmbaren Holzgriff) die Hähnchenbruststücke ohne weiteres Fett bei hoher Temperatur anbraten- etwa 2-3 Minuten von jeder Seite. Wenn ihr einige Stücke dabei habt, die deutlich dünner sind als andere, lasst diese zunächst raus aus der Pfanne und gebt sie erst später hinzu. Die kleinen Stücke auf meinem bild waren nur 1 Minute n der Pfanne.

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5. Nun die Pfanne von der Herdplatte nehmen. Honig, Zitronenschale und Thymian auf den Filets verteilen. Die Pfanne in den Ofen geben und dort rund 10 Minuten weitergaren- die genaue Dauer müsst ihr ein wenig von der Dicke eurer Fleischstücke abhängig machen. Meine auf dem Bild waren teilweise recht dick und nach 10 Minuten so gerade gar.

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6. Die Pfanne herausnehmen und das Hähnchen zum Servieren aufschneiden und mit dem Sud aus der Pfanne beträufeln…*mjam, der schneckt super*. Mit Salz würzen- fertig!

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Achtung: Die Pfanne aus dem Ofen ist sehr heiß- ich lasse immer eine Topflappen oder ein Handtuch auf dem Griff liegen, damit ich nicht unbedacht den kochend heißen Metallgriff anfasse.

 

3 Kommentare

  1. das sieht so lecker aus – das schmeckt mit Sicherheit super, werde ich am Freitag für meine Lieben nachkochen. Danke für das tolle Rezept 😉

  2. Hmmm das war aber lecker!
    Ich hatte das Rezept nicht genau gelesen und gleich alle Zutaten zur Marinade gemixt, also auch den Honig und die Zitronen 😉

    Ich kam mit einem Esslöffel Öl aus und habe die Flüssigkeit miit warmen Wasser und Zitronensaft gestreckt.

    dazu gab es einen Kichererbsensalat.

    Vielen Dank für das Rezept.

    Das Huhn wird es bestimmt öfters geben!

    • Hey Marion,
      ohja, Kichererbsen stelle ich mir sehr passend azu vor :-). Wenn man die Zitrone und den Honig in die Marinade rührt, kommt am Ende halt nicht alles davon auf dem Teller an, weil man einiges abtropft. Andererseits ist der Geschmack von der Zitrone dafür länger am Fleisch…wahrscheinlich kommt es insgesamt aufs Gleiche hinaus. Freut mich jedenfalls sehr, dass es Dir so gut geschmeckt hat :-).

      Liebe Grüße,
      Danja

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