Teriyaki-Filet mit Gemüse

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Huhu ihr Lieben 🙂

Im Moment koche ich total gerne asiatisch angehauchte Gerichte. Ich finde einfach, dass das super in die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern passt… nach all der weihnachtlichen und winterlichen Völlerei sind die asiatischen Gerichte mit viel Gemüse, würzigen Soßen und kurzgebratenem Fleisch einfach genau das Richtige! Dieses Rezept ist im Original von Steffen Hensler. Er nimmt allerdings ein Rinderfilet und verzichtet zum Gemüse auf eine Soße, was ich ein bisschen langweilig fand. Deshalb kommt hier also meine modifizierte Version von Steffen Henslers ursprünglichem „Teriyaki-Rindersteak“:

Zutaten für 2 Personen:

400 g Schweinefilet
500 g grüne Stangenbohnen(die großen, platte, siehe Bilder…aber es kann auch anderes Gemüse nach Wunsch verwendet werden)
100 ml Teriyaki-Soße *
50 ml Sojasoße*
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Chilischote
1 TL Zucker
1 Handvoll Thai-Basilikum*
1 Handvoll Korianderblätter*
50 ml Sweet-Chili-Soße*
Salt, Pfeffer
Butter und Öl zum braten
etwas Wasser zum Angießen

* diese Zutaten bekommt ihr alle im Asialaden. Bis auf den Thai-Basilikum bekommt ihr aber auch alles im Supermarkt, zum Beispiel in den meisten Rewe-Läden. Den Thai-Basilikum könnt ihr auch einfach weglassen, aber ich würde es nicht durch normalen Basilikum ersetzen.

Zubereitung:

1. Die Teriyakisoße und die Sojasoße in einen tiefen Teller geben. Das Schweinefilet in 4 Medaillons schneiden und in der Soße marinieren, dabei gelegentlich umdrehen (30 Minuten lang).

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2. In der Zwischenzeit die Bohnen waschen, die Enden abschneiden und die Bohnen in ca. 3-4 cm lange Stücke schneiden. Die Bohnen jetzt in kochendem Salzwasser 6-8 Minuten bissfest kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser übergießen (so garen sie nicht weiter).

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3. Die Zwiebel in Ringe schneiden und den Knoblauch sowie die Chilischote fein hacken.  Koriander und Thai-Basilikum ebenfalls fein hacken.

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4. Die Filetsteaks der Marinade nehmen und abtropfen lassen. In einer Pfanne Öl heiß werden lassen (für die Steaks), in der anderen Butter (für das Gemüse).

5. Die Filets bei voller Hitze in die Pfanne geben und medium braten. Eine genaue Zeitangabe ist hier schwierig, das hängt von der Dicke der Filets ab. Sollten sie drohen, etwas anzubrennen (das kann durch die Reste der Marinade passieren), einfach etwas Wasser zugeben, die Hitze herunterschalten und einen Deckel auflegen. Die Filets werden wunderbar zart. Wenn sie medium sind, herausnehmen und in Alufolie wickeln (ruhig alle zusammen). So wenige Minuten ruhen lassen.

6. Gleichzeitig die Zwiebeln, den Knoblauch und die Chilischoten in der Butter erhitzen. Den Zucker zugeben und kurz karamellisieren lassen. Nach wenigen Minuten die Bohnen hinzugeben und mitbraten. Wenn die Bohnen heiß sind (sie wurden ja vorher mit kaltem Wasser abgeschreckt), Basilikum, Koriander und die Sweet-Chili-Soße zugeben und gut umrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Geschmack noch den ausgetretenen Fleischsaft aus der Alufolie unterrühren…das ist sehr aromatisch!

7. Das Fleisch aus der Folie nehmen, salzen und pfeffern. Zusammen mit dem Gemüse servieren. Yummie!

Total praktisch: Je nach Geschmack und Kühlschrankinhalt kann man das Gemüse natürlich auch verändern. Gebratene Paprika, Brokkoli oder Möhren machen sich sehr gut zusammen mit den Bohnen (oder auch stattdessen). Wer noch ein paar Frühlingszwiebeln übrig hat oder Sprossen kann die hier auch prima loswerden :-).

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3 Responses to Teriyaki-Filet mit Gemüse

  1. Martje 5. Februar 2013 at 16:11 #

    Das klingt sehr gut, ob es auch als fleischlose Variante mit Tofu schmeckt? Ich probier’s aus! Chilischoten rocken! 🙂 Bin auch gerade voll auf dem kulinarischen Asia-Trip, ist klasse, damit nicht allein zu sein 😉

    • Danja 6. Februar 2013 at 11:19 #

      Huhu Martje,
      Ich bin nicht sooo Tufu-erfahren, aber meistens war es etwas aufwändiger, da richtig „Geschmack“ dran zu kriegen. Ich würde Dir daher empfehlen, noch 1 Chili und 1 Knobizehe zusätzlich zu hacken und mit in die Marinade zu geben. Außerdem würde ich die Marinierzeit etwas verlängern, ggf. den Tofu in Stückchen schneiden, damit die Marinade besser „drankommt“.
      Ich bin gespannt auf Dein Ergebnis!

      Grüssli, Danja

  2. Tess 17. Februar 2015 at 15:37 #

    Hallo,
    habe das Rezept mal nach gekocht und es ist der Hammer total lecker !!!

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