Küchenmaschine: Ich hab’s endlich getan und verrate euch hier weshalb, welche es geworden ist…und warum

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Endlich ist sie da…unser neues “Familienmitglied”. Gewicht: 12 Kilo, Größe: knappe 40 cm, Name: MUMX50GXDE. Meistens ist sie sehr friedlich, manchmal macht sie ganz schön Lärm. Und: ja, wir haben uns schon fantastisch aneinander gewöhnt ;-).

Ich hab’s gemacht- ich habe mir eine Küchenmaschine gekauft. Bis eben hatte ich noch das Wort “neue” davor, bis mir auffiel: es ist eigentlich sogar meine erste. Kein Wunder, dass ich immer noch aufgeregt und glücklich bin. Wie das bei Familienzuwachs halt so ist, hab ich mir sagen lassen.

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Viele Jahre lang kam eine Küchenmaschine nicht in Frage. Erstens zu teuer, zweitens keinen Platz und drittens hab ich ja schließlich meinen fantastischen Küchenhelden zu Hause, der aufopferungsvoll jede Zwiebel bis zur völligen Verausgabung zerhackt, Gemüse in Scheiben schneidet und am Sonntag den frischen Orangensaft presst, solange er dafür hinterher etwas leckeres zu Essen bekommt. Aaaaaber: es gibt eine Sache zu Hause, für die bin ich allein zuständig – und zwar das Backen. Und nachdem ich zum zweiten Mal einen Handmixer geschrottet hatte, weil sich eine zu große Menge Hefeteig sich fein säuberlich den Weg ins Innere gebahnt hatte (das kriegt man äußerlich wieder weg, aber 2 Wochen später fielen auf einmal kleine graue Bröckchen heraus  ;-)), war ich mir sicher: entweder, jemand anderes knetet den Brotteig in Zukuft, oder es gibt halt kein selbstgebackenes Brot mehr. Basta.

Praktischer Weise stand ohnehin gerade die Planung unserer neuen Küche an, da kann man ja gleich mal ein bisschen Platz dafür reservieren und…ach, nach einer komplizierten und langwierigen Küchenplanung ist man auch hinsichtlich der Finanzen nicht mehr wirklich zu schocken. Also…los, auf zum Küchenmaschinen-Kauf! Kann ja nicht so schwer sein…oder?

Eigentlich war es sogar sehr einfach. Dachte ich zuerst jedenfalls. Schließlich bin ich ein Mädchen, stehe auf Vintage-Kram und was würde sich da eher anbieten, als eine Kitchen Aid? Farblich passend zur neuen Küche, hachja. Prominent in die Kamera gehalten bei der (damals) neuen Sendung “das große Backen” drängte sich die Idee geradezu auf. Danja also – ja, das passiert ihr öfter- im guten Glauben, sie müsse sich nicht weiter festlegen als die schönste Farbe auszuwählen, ab auf die Homepage… *kreisch*… Da gibt es ja ganz verschiedene. Und welche ist denn nun richtig? Was WILL ich denn überhaupt damit machen? Ach, recherchieren wir doch mal, was andere sagen…

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Bäm. Ab dem Moment machte mir das Projekt etwas Angst ;-). Der letzte Satz oben klingt banal, war aber der Anfang einer 9-monatigen immer-mal-wieder-Recherche. Hab ich schonmal gesagt, dass ich nicht sehr entscheidungsfreudig bin?
Zunächst fand ich es noch ganz sinnvoll, mich durch jede Menge Bewertungen und Kommentare zu lesen, schließlich bekam ich so auch mit, welche anderen Marken (“Huch, da stellen ja auch noch andere Menschen Küchenmaschinen her…und warum gibt es DIE nicht in mittlerem Schieferblau?”*) noch in Frage kämen, wenn man etwas langlebiges, hochwertiges und flexibles sucht. Soweit, so gut. Innerhalb recht kurzer Zeit wusste ich also, meine zukünftige Küchenmaschine könnte (von der Kitchen Aid abgesehen) auch von Bosch oder Kenwood sein. Von vornererein rausgefallen ist der Thermomix. Hauptsächlich, weil er einfach nicht kann, was ich neben dem Kneten von Teig noch möchte (Sachen “schön” schneiden), aber nicht zuletzt auch, weil er es durch eine fast schon religiös anmutende Gefolgschaft einfach geschafft hat, sich bei mir zum Nerv-Produkt Nr.1 zu mausern.

*“mittleres Schieferblau“ war die rettende Farbe im „3 ??? live-Spektakel“…wer da war, wird wissen, WIE wichtig so eine Farbe sein kann! Aber wir wollen ja nicht abschweifen…

Blieben also noch Kenwood und Bosch neben der zunächst favorisierten Kitchen Aid. Aber wie zur Hölle soll man da jetzt eine Entscheidung treffen? Puh. Zunächst habe ich mich innerhalb der Marken umgeschaut um mich auf je ein Modell festzulegen, das ich mir näher anschauen wollte, dazu hieß es erstmal: Produktblätter lesen, technische Details vergleichen…örgs.

Wichtig war mir ein gewisses Volumen- es sollte schon mehr als 1 Kilo Mehl auf einmal verarbeitet werden können.

Als Ergebnis hatte ich dann von jeder Marke eine Maschine übrig:

– Die Kitchen Aid “Artesian 6,9 l”

– Die Bosch Maxximum (wie der Name sagt- die größte Maschine von Bosch)

– Der Kenwood Cooking Chef oder die etwas einfacherer “Chef”- ohne Cooking, sprich ohne die Funktion, die Speisen zu erhitzen

Rein optisch gewinnt für mich die Kitchen Aid um Längen- die Farbauswahl ist gigantisch (bei der 6,9l aber schon deutlich eingeschränkt!). Aber auch die Bosch kommt in verschiedenen Farben daher, darunter unter anderem ein superschönes “Berry”. Die Kenwood ist chromfarben-schlicht…eher das Männergerät unter den hier genannten ;-). Aber das alleine sollte es nicht ausmachen. Was sagte also die Leistung? Die Kitchen Aid hat gerade mal 500 Watt, die anderen beiden Maschinen das dreifache- aber ist das also ein fairer Vergleich? Egal, ich will ja nicht den Wettbewerb für die fair-play-Küchenfee gewinnen, sondern eine Maschine, die meinen Brotteig knetet, also hab ich mir das genauer angeschaut. Glücklicher Weise hatte ich die Möglichkeit, im Laufe der Zeit alle Maschinen mal in Aktion zu sehen- praktisch, wenn man ab und an in verschiedenen Kochschulen herumlungert ;-).  Jeder Test diesbezüglich bestätigte, was sich auch im Netz dazu findet: Die Maschinen werden völlig unterschiedlich angetrieben, so dass man die Leistung “in Watt” schlicht nicht vergleichen kann. Innerhalb EINER Marke allerdings schon- so hat zB die einfachste Kitchen Aid noch deutlich weniger Watt und auch viel weniger Kraft als die “große” Also habe ich mich eben so davon überzeugt, dass alle 3 Maschinen  brauchbaren Teig kneten können und ja- auch in größeren Mengen.

Wenn man übrigens mal möchte, dass wildfremde Menschen übereinander herfallen: Einfach mal in Foren öffentlich fragen, welche Maschine wohl die beste wäre. Ihr werdet in etwa so viele Antworten finden, wie ihr Maschinen zur Wahl gestellt habt – und mehr-  und nach einem freundlichen Schlagabtausch hinsichtlich der Preise und der Features fallen die Leute einfach übereinander her. Weshalb ist das so? Weshalb sind die Menschen da so emotional?

Ganz klar: Weil viele von ihnen ähnliche Recherche-Marathons hinter sich haben wie ich. Und je mehr Zeit man in sowas investiert, umso leidenschaftlicher ist man eben hinterher dabei. Und sei es nur, um sich selbst immer wieder davon zu überzeugen, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Man bekommt also immer genau so viele Optionen als “die allerbeste” genannt, wie Küchenmaschinen unter den Lesern vertreten sind, jeder empfiehlt genau eine: seine. Hat mich also nicht weitergebracht. Was aber geholfen hat war, ganz konkrete Fragen zu stellen, die für mich persönlich wichtig waren:

– was  kostet das Zubehör und gibt es alles, was ich brauche? Ist das Zubehör so gut bewertet wie die Maschine selbst?

– Kann man das Zubehör im Geschirrspüler reinigen?

– Was ist an Zubehör dabei, was muss ich nachkaufen?

Nach diesen Fragen hatte sich die Kitchen Aid mehr oder weniger aus dem Rennen gekegelt. Es gibt so ziemlich alles an Zubehör, was man sich wünschen kann und selbiges ist auch sehr stylisch und hochwertig, aber deutlich teurer als zB bei Bosch. Nun macht Kitchen Aid auch damit Werbung, dass das Zubehör extrem langlebig und stabil sein soll- aber auch bei Bosch konnte ich niemanden finden, der sich trotz sachgemäßer Nutzung über die Haltbarkeit geklagt hat, und ob eine Nudelwalze 27 oder 97 Jahre hält, war mir dann ehrlich gesagt auch egal. Hinzu kam, das Bosch klar sagt, dass bis auf den Fleischwolf eigentlich ALLES in die Spülmaschine kann- Kitchen Aid und Kenwood deutlich eingeschränkter.

Nach der Zubehördiskussion lag also Bosch vorne. Nun habe ich mir noch die Handhabung angeschaut- man muss sich ja auch immer überlegen, wo genau die Küchenmaschine stehen soll und wie man dann gut drankommt. Denn: Wenn wir mal ganz ehrlich sind- große Küchengeräte, die in SCHRÄNKEN verstaut stehen, benutzen wir doch alle nicht wirklich, oder? Eine Küchenmaschine gehört auf die Arbeitsfläche und das Zubehör in greifbare Nähe. Hier unterscheiden sich Bosch und Kenwood ziemlich:

– Die Kenwood-Maschinen stehen eher seitlich: Um an alle Knöpfe zu kommen muss man sie am besten so hinstellen, dass die Schüssel links ist und der Schwenkarm geht dann nach rechts hoch, wenn man die Schüssel herausnehmen möchte.

– Bei Bosch bedient man de Maschine (auch die anderen Modelle übrigens) eher von vorne und der Schwenkarm klappt dann nach hinten weg.

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Letzteres passt deutlich besser in meine Küche und da die Bosch zusätzlich noch den Rührarm nicht mittig, sondern nach hinten versetzt angebracht hat, ergibt sich vorne eine bequeme Öffnung, um Zutaten nachzufüllen, während die Maschine läuft. Das ist bei Kenwood etwas schwieriger. Damit es nicht spritzt oder staubt, gibt es für beide Maschinen eine Abdeckung mit einem  Einfülltrichter. Gut für Tollpatsche wie mich.

Apropos Tollpatsch: Die Bosch Maxximum hat noch ein spezielles Feature, was man an anderen Küchenmaschinen nicht findet: Eiweiß und Sahne können auf Knopfdruck perfekt steif geschlagen werden (und nicht darüber hinaus)….”Sensor Control” nennt sich das.

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So…und schon…nach nur 9 Monaten Recherche… hatte ich somit meine Küchenmaschine gefunden ;-).

Zusammengefasst: es wurde die Bosch Maxximum weil:

– mir das Preis-Leistungs-Verhältnis (insbesondere zum Zubehör) am besten gefällt

– sie für mich die ergonomisch praktischste Maschine ist

– fast alles in den Geschirrspüler kann

Kitchen Aid war raus weil:

– das Zubehör teurer ist und fast nichts “dabei” ist, wenn man die Standardmaschine kauft

– viele Dinge nicht in den Geschirrspüler können

Kenwood war raus weil:

– ebenfalls viel an Zubehör nicht in den Geschirrspüler kann

– ich die Ergonomie deutlich schlechter fand als bei Bosch

Thema erledigt? Weit gefehlt! Wer sich genauer bei Bosch umschaut stellt nämlich schnell fest, dass es DIE eine Maxximum nicht gibt. Genau genommen gibt es nämlich 4 Modelle, die sich durch die mitgebrachte Ausstattung, die verfügbaren Farben und ein paar Features unterscheiden. Aber hey…wenn man den Weg durch das Markenwirrwarr erstmal geschafft hat, schafft man DIESE Entscheidung mit links.

Um es euch einfacher zu machen: Finden könnt ihr die Unterschiede im Namen- es gibt dort die Ziffern 20, 25, 30 und 50. Hier ist der Unterschied schön sichtbar: Die Maschine mit der “50” im Namen hat das meiste Zubehör “on bord”. Wenn man sich durch die Details klickt sieht man auch, dass es die einzige Maschine mit automatischem Kabeleinzug ist. Das Feature “Sensor Control” (das mit dem exakt steif geschlagenen Eiweiß) findet man nur in den Modellen mit der 30 und der 50. Schöne Farben gibt es jedoch nur für die Modelle 20 und 25. Hurra! Also eine Entscheidung zwischen “schön” und “praktisch”. Danke, Bosch! 😉 Aber da ich mich schon bei der Kitchen Aid gegen Design und für andere Features entschieden habe, bin ich einfach dabei geblieben und die Maschine mit den meisten Features wurde MEINE.

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Und wie das mit neuen Familienmitgliedern so ist, kann ich es mir ohne nicht mehr vorstellen. Wir starten unseren Tag morgens vor der Arbeit, wenn ich mir in kürzester Zeit einenRohkostsalat raspele und beenden ihn zusammen, wenn ich als Betthupferl noch schnell einen kalorienarmen, aber ultracremigen Schoko-Shake aus Eiswürfeln, Milch, Kakao und etwas Süße zaubere. Und jede Menge Rezepte, für die besonders viel geraspelt, gewürfelt oder in feine Scheiben geschnitten werden musste, wurden jetzt auch neu hervorgekramt.

Huch…höre ich da an mir selbst etwa religiöse Züge? Fanatismus, emotionale Gebundenheit? Ach was. DAS machen doch nur Thermomixbesitzer…! 😉

In diesem Sinne…ich hoffe, Du hattest ein wenig Spaß beim Lesen und wenn Du auch gerade dabei bist, euch eine Küchenmaschine zuzulegen: relax! Sie können alle fast alles, was man braucht. Grundlegend falsche Entscheidungen kann man hier meiner Meinung nach nur treffen wenn man eine zu kleine oder leistungsschwache Maschine kauft. Wer sich aber zwischen den jeweils größten Maschinen der 3 Hersteller entscheiden möchte, kann wunderbar nach optischem Geschmack, Geldbeutel und Ergonomie gehen. Ganz echt jetzt :-).

Und noch ein kleiner Hinweis zum Schluss: ich habe weder von der Firma Bosch dafür Geld bekommen noch sonst irgendwelche Zuwendungen. Ich habe einfach nur aufgeschrieben, weshalb ich mich für eine Küchenmaschine entschieden habe und hoffe, ich kann dem einen oder anderen weiterhelfen.

 

 

 

 

 


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17 Responses to Küchenmaschine: Ich hab’s endlich getan und verrate euch hier weshalb, welche es geworden ist…und warum

  1. Marie-Luise 17. Mai 2016 at 09:56 #

    Sehr schön geschrieben. Bei uns war die Entscheidung damals einfacher, da für kitchen aid und Kenwood einfach nicht genug Geld im Geldbeutel war. So wurde es ein mittleres Gerät von Bosch. Meinen 1kg Brötchenteig, den ich zuvor pef Hand geknetet habe musste ich zwar nunhalbieren. Aber dank Küchenmaschine kann man ja einfach 2 mal die Woche backen. Man erspart sich ja Unmengen an knetarbeit.
    Und so bräuchte es auch nur noch ein Backblech im Ofen.
    Das Zubehör nutzen wir tatsächlich eher selten. Für unser bisschen schnippelarbeit sind wir mit dem Messer einfach schneller und den Standmixer Aufsätzen nutzen wir auch eher selten, da wir nen stärkeren Standmixer direkt daneben stehen haben.

  2. Brigitte 17. Mai 2016 at 11:14 #

    Liebe Danja, herrlich geschrieben. Viel Spaß mit dem Ding und noch viele Einfälle beim Kreieren neuer Rezepte.

  3. Sandra 17. Mai 2016 at 11:19 #

    Sehr schöner Artikel. Ich habe die MUM56S40, die doch deutlich preisgünstiger ist, ich sie jedoch nicht mehr missen möchte. Habe auch lange gesucht. Es ist nicht immer leicht, die richtigen Geräte für sich zu finden. Ich habe auch lange gesucht. Und die Küchenmaschine war auch nicht der einzige Elektroartikel, bei dem ich viel gesucht und überlegt habe…

  4. Alexander 17. Mai 2016 at 12:51 #

    Mal wieder sehr schön geschrieben.

    P.S.
    Als ich ,mittlerem Schieferblau, lass. Kam ich kurz ins grübeln, das kennst du doch von Phonophobia, und kurz danach wurde es auf gelöst. Ich fand die Show so gut, das ich nach der Kölner Vorstellung noch mal zu der Wiederholung nach Düsseldorf musste. 😉

  5. Andrea Knauer 17. Mai 2016 at 14:38 #

    Hallo Danja,
    ich habe mit sehr großem Spaß deinen Artikel gelesen.
    Mich würde doch mal brennend interessieren wie es aussieht, wenn die Maschine “schnippelt”!
    Ich habe die Kenwood Major und da muss ich immer einen Aufsatz aufsetzten, der dann das “Geschnippelte” in eine extern zu stellende Schüssel auswirft. Das finde ich sehr störend.
    LG

  6. Bruni 17. Mai 2016 at 18:49 #

    super geschrieben, das Lesen hat Spaß gemacht, viel Spaß mit deiner neuen Maschine.

    LG Bruni

  7. Lisa 17. Mai 2016 at 19:08 #

    Hallo Danja,
    sehr lustig geschrieben und das Foto ist einfach klasse 😉

  8. JuliSchmuli 18. Mai 2016 at 21:26 #

    Liebeleien,
    nur neun Monate? Ich schleiche gefühlt seit Jahren um die genannten Verdächtigen herum und kann mich einfach nicht entscheiden. Onwohl wenn mans mal realistisch sieht die kitchen aid echt raus is. Schön, aber viel mehr auch nicht.

    Jedenfalls hat Anfang Mai meine olle Moulinette den Huf hochgerissen, es hat mich selbst mitten in der Brühepulverproduktion (klar dass sowas genau dannnnnn passiert) noch vier Tage gekostet nen Stabmixerzerhackerschneebesen auszusuchen.
    Du bist also mein Entscheidungsvorbild und bestärkst meine BoschIntention.

    Verzweifelte Entscheidungsgrüße, et Julsche

  9. runninggag 20. Mai 2016 at 01:32 #

    wunderbar. ich hab seit ein paar jahren (3 oder so?) eine hübsche hellgrüne aus der mum5 serie. meine freunde haben mich alle mit groooßen augen angeschaut – wofür braucht man denn sowas? und dann auch noch mit anfang 20? aber die hab ich alle schnell überzeugt, indem ich in nullkommanichts 2,5kg Kartoffeln für Rösti durch meinen besten Freund, den Durchlaufschnitzler, gejagt habe. und dass man damit bisquit backen kann, ohne die eier trennen zu müssen, glauben sie mir mittlerweile auch.

    und doch.. obwohl ich mit meinem maschinchen sehr glücklich bin… wenn ich groß und reich bin, kauf ich mir trotzdem irgendwann ne kitchenaid 😀

  10. Timoleon 24. Mai 2016 at 19:01 #

    Hallo!

    Glückwunsch zur Küchenmaschine! Ich habe auch eine Bosch, die ich vor einigen Jahren von meinen Eltern geschenkt bekommen habe. Zwar nicht das teuerste Modell mit den modernsten Funktionen, sondern eher Grundfunktionen, aber das macht gar nichts. Die Bosch meiner Eltern ist übrigens schon 40 Jahre alt und funktioniert bis heute einwandfrei. Sehr langlebig diese Dinger.

    Viel Freude damit!
    LG,
    Timoleon.

  11. Teresa 28. Mai 2016 at 18:44 #

    Sollte ich mir eine Küchenmaschine leisten dann auch nur eine Bosch. Meine Mutter hat ihre schon ca. 25 Jahre. Außerdem gibt es als Zubehör eine Getreidemühle mit Steinmahlwerk und die Rührschüssel ist groß genug für Stollenteig! Viel Freude mit deiner neuen Mitbewohnerin 😉

  12. Mahee Ferlini 30. Mai 2016 at 20:24 #

    Ich habe oft gute Sachen von Kitchenaid-Küchenmaschine gelesen!

  13. Nala 7. Juli 2016 at 14:53 #

    Lasse auf meine MUM auch nichts kommen obwohl in langweiligem Weiß…. sehr schön geschrieben. Fühlte mich leicht an meine Suche erinnert. Obwohl mein Mann nach 12 Monaten des hin und her gesagt hat: kauf DIE! Die hält ewig das ist jetzt 5 Jahre her. Habe es nie bereut

  14. Annika 8. August 2016 at 08:55 #

    Erst mal großes Lob für den tollen Beitrag =)

    Ich besitze selber seit 2 Jahren die Bosch MUM Styline und bin absolut zufrieden, ich würde nie wieder dieses Gerät freiwillig hergeben und jederzeit wieder kaufen.
    Echt tolle Maschine mit sehr vielen Möglichkeiten.

    Beste Grüße
    Anika

  15. Sabine 3. September 2016 at 10:10 #

    Ich bin selber im Besitz von 2 Maschinen von Bosch =) Einmal die Styline und einmal die 4655EU und bin mehr als überwältigt, von der Zuverlässlichkeit sowie der Austattung.

    Liebe Größe
    Sabine

  16. Jens 18. September 2016 at 13:14 #

    Grandios zu lesen! Und so nachvollziehbar!!!
    …bei mir ist es eine Klarstein geworden! Die hat zwar nix zum Schnippeln und ist auch kaum spülmaschinengeeignet.
    ABER: Sie hat einen Mixaufsatz und nen Fleichwolfaufsatz (incl. Nudelscheiben).

    Das Wichtigste aber: sie hat ein gigantisches Preis-Leistungsverhältnis!

    Und damit ihr wisst, wovon ich spreche – die ist es: http://www.klarstein.com/Kuechengeraete/Kuechenmaschinen/Lucia-Orangina-Ruehrmaschine-Fleischwolf-Mixer.html

    …schönen Sonntag noch!

  17. helga 4. Juli 2017 at 15:11 #

    super geschrieben. Könnte von mir sein, wenn ich so gut schreiben könnte.
    Habe fast identisch den gleichen Weg hinter mir. Seit dreißig Jahren hangle ich mich von einer Mum zur nächsten, weil sie den Belastungen der ich sie aussetzte nicht gewachsen ist. Nun habe ich mich für die Maxximum entschieden, bestellt und muss nun schon seit Wochen auf sie warten.
    Das ist ziemlich frustrierend.

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