Fix ohne Fix: Köttbullar mit Rahmsoße

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Mal ganz ehrlich: auch wenn man weder auf Fix-Essen noch auf billige schwedische Möbel steht…die Hackbällchen mit Rahmsoße mag doch irgendwie fast jeder, oder? Okay, Veggies vielleicht nicht. Aber sonst? Selbst eingefleischte „ich koch nur frisch & selbst“-Fans in meinem Freundeskreis lieben Köttbullar- ich auch :-).

Deshalb war dieses „fix ohne Fix“ für mich ein besonderes Experiment…schließlich kenne auch ich den Originalgeschmack der Möbelhaus-Hackbällchen genau.

Was sofort feststand: einfach „kleine Frikadellen formen“ reicht nicht aus. Die Bällchen bei Ikea sind komplett durchgegart, aber trotzdem weich. Mürbe, aber sie zerfallen nie. Keine leichte Aufgabe also! Ich hab dann eine Weile recherchiert…bei Chefkoch und anderen einschlägigen Seiten.  Das Ergebnis ist eine Mischung aus vielen Rezept-Tipps + meinem eigenen Bestreben, das Ganze nicht zu einer kompletten kalorienbombe werden zu lassen. Geschmacklich finde ich das Ergebnis echt super…gut dass  ich keine so große Portion zubereitet habe, ich hätte sicher nicht aufhören können zu naschen 😉

Zutaten für 2-3 Portionen:

Für die Hackbällchen:
360 g Hackfleisch vom Rind
40 g Semmelbrösel
1 Zwiebel
1 Ei (am besten Größe S oder M)
120 ml Milch oder Sahne
Salz, Pfeffer, Piment
Öl oder Butterschmalz zum Anbraten

Für die Soße:
1-2 TL Butter oder Butterschmalz
1 EL Mehl
150 ml Gemüse- oder Rinderbrühe
200 ml Sahne (kalorienarme Küchencreme funktioniert auch)
1-2 TL Tomatenmark
1 TL Zucker
Salz, Pfeffer, Piment

Zubereitung:

1. Die Zwiebel sehr fein hacken, die Semmelbrösel in eine kleine Schüssel geben und mit der Milch/Sahne übergießen und umrühren. Bis zur weiteren Verwendung einweichen.

2. Die Zwiebelwürfelchen in etwas Fett braten, bis sie weich sind (2-3 Minuten). Sie dürfen ruhig ein wenig bräunen, aber wichtiger ist, dass sie mild und weich werden. Deshalb lieber auf etwas geringerer Hitze braten, ich nehme 2/3 der möglichen Gesamthitze.

3. Die Zwiebelwürfel in eine größere Schüssel geben und etwas abkühlen lassen. Das geht schneller, wenn man kaltes Wasser in die Spüle lässt, die Schüssel hineinstellt und etwas umrührt. Dann das Hackfleisch, das Ei und die eingeweichten Semmelbrösel hinzugeben und gut Kneten zum Vermengen.

4. Die Masse mit Salz, Pfeffer und Piment kräftig würzen. Wenn jemand probieren mag (ich kriege rohes Hack nicht runter, das macht mein Schatz ;-)), umso besser. Zur Orientierung: 2 gehäufte TL Salz, 1-2 gehäufte TL frisch gemahlener Pfeffer und 1 gestrichener TL Piment dürfen es schon sein.

5. Aus der Masse etwa 20 kleine Bällchen formen. Dabei die Masse immer gut zusammendrücken und eine Schale Wasser bereithalten- mit feuchten Fingern geht es nämlich viel besser.

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6. Die Bällchen in heißem Fett von allen Seiten anbraten. Dabei sehr vorsichtig wenden, die Masse ist recht weich. ICH gebe sie jetzt mit der dafür geeigneten Pfanne in den Backofen, weil ich dann viel weniger Bratfett benötige. Man kann sie aber auch problemlos in der Pfanne fertig garen.

7. Wenn die Bällchen grade durch sind, herausnehmen und warm stellen (z. B in eine vorgewärmte Schüssel, dann Alufolie drüber). Bei der Backofenvariante nehmt ihr die Pfanne mit den Bällchen heraus, schaltet den Ofen aus und gebt die Bällchen auf einem Teller in den Ofen zurück. Die Pfanne mit dem Bratensatz benötigt ihr in jedem Fall für die Soße.

8. In der Pfanne vom Bällchen-braten erneut 1-2 TL Fett erhitzen. 1 EL Mehl hinzugeben und gut einrühren. Das Mehl wird beim Erhitzen und umrühren zu einer schaumigen Masse, die langsam bräunt. Das ist gut – so kommt die hellbraune Farbe an die Rahmsoße.  Nach etwa 2 Minuten Bräunen die Gemüsebrühe und die Sahne/Küchencreme und 1-2 TL Tomatenmark hinzugeben und gut rühren. Etwas einköcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Zucker und Piment abschmecken. Fertig!

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Klassisch gibt es dazu Kartoffeln oder Kartoffelpüree sowie Preiselbeeren. Bei uns gab es ein Kartoffel-Möhrenpüree (kalorienärmer & auch gleich ein bisschen Gemüse mit drin ;-)) und als „süße“ Beigabe statt Preiselbeeren aus dem Glas ein karamellisiertes Zwiebel-Apfel-Gemüse. Bei Bedarf stelle ich gern das Rezept dazu ein!

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Und nun der Vergleich von Preis & Aufwand– zunächst mal verglichen mit der Tütenvariante (ja, auch Köttbullar gibt’s als Fixtüte!). Die Maggitüte ist ebenfalls für 400 g Fleisch ausgelegt. Die Bällchen werden hier aber ausschließlich aus dem Fleisch geformt, es kommen also weder Ei noch Brot/Brösel hinzu. Entsprechend ist die Gesamtmenge hinterher rund 1/3 weniger, weshalb ich mal den 1,3-fachen Tütenpreis als Referenz herannehme (bei einem Tütchenpreis von rund 80 Cent sind das etwa 1,25 €).  Hinzu kommt beim Tütchen 100 ml Sahne, Öl zum Anbraten, Salz und Pfeffer für die Hackmasse. bei mir fallen stattdessen 200 ml Sahne (+ 120 ml sahne oder Milch), etwas Tomatenmark,  Semmelbrösel, 1 EL Mehl, 1 EL Fett sowie Gewürze an. Alles zusammen kostet (anteilig gerechnet) weniger als 1 Euro, ist geschmacklich dichter am Möbelhaus-Original und frei von Geschmacksverstärkern. Der Aufwand ist etwa 10 Minuten mehr (Zwiebel schneiden und anbraten, Soße in mehreren Schritten zubereiten)- das ist sicherlich zu vertreten.

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26 Responses to Fix ohne Fix: Köttbullar mit Rahmsoße

  1. Bennysfrau 1. Juni 2013 at 15:17 #

    Das Rezept klingt mal wieder super lecker – vielen Dank!
    Das Rezept von dem Zwiebel-Apfel-Gemüse hätte ich gerne… 😉 Und wie lange stellst Du die Hackbällchen bei wieviel Grad zum fertig Garen in den Ofen?

    Danke für Deine weiterführende Hilfe…

    Alles Liebe
    Marie

    • Danja 2. Juni 2013 at 17:50 #

      Hey Marie,
      die Bällchen bleiben bei mir ca. 10 Minuten bei 180 Grad im Ofen. Wenn ich normale kleine Frikadellen mache, dauert es etwas länger, weil die Frikadellen meist vorher kürzer in der Pfanne bleiben. Das liegt daran, dass die Köttbullar so einen weichen Fleischteig haben und schwer zu wenden sind- das dauert dann immer etwas länger und so sind sie schon etwas mehr durch, wenn ich sie in den Ofen schiebe 🙂

      Das Gemüse mache ich so: ca 300 g Zwiebeln achteln und die Scheiben voneinander trennen. 1 Apfel schälen, vierteln und dann in dünne Scheibchen schneiden. 1 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln auf mittlerer Hitze weich dünsten, dann die Apfelscheiben dazugebe und weitere 2-3 Minuten anbraten- auch sie sollten weich sein. Dann gebe ich 1-2 TL zucker hinzu und lasse ihn karamellisieren. Zu guter Letzt noch 1-2 TL frischen, gehackten Thymian und 1-2 EL Balsamico- und dann auf ganz niedriger Flamme noch einige MInuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken :-).

      Grüssli,
      Danja

      • Bennysfrau 6. Juni 2013 at 11:17 #

        Super, danke für die ausführliche Antwort! 🙂

  2. birgit 17. Juli 2013 at 09:54 #

    Hallo Danja,

    vielen lieben Dank für das tolle Köttbullar Rezept. Toll beschrieben, einfach nach zu kochen und suuuuper lecker. Mein Schatz war auch restlos begeistert und ich soll dir ausrichten: 5 Sterne!!!!

    Ich finde die Idee „ohne Fix“ echt toll und werde bald noch einige andere deiner Rezepte probieren.

    Es gibt nur noch Tütchen, welches ich benutze. Fix für Djuvec Reis. Habe schon oft versucht, es ohne hinzubekommen, aber leider nicht wirklich mit Erfolg.

    Vielleicht hast du ja mehr Glück?????? 😉

    Lieben Gruß
    Birgit

    • Danja 17. Juli 2013 at 12:31 #

      Hey Birgit,

      vielen Dank für Deinen tollen Kommentar, ich freue mich sehr, dass es euch geschmeckt hat!
      Den Djuvec-Reis setze ich mal mit auf die Liste- derzeit arbeite ich allerdings an einem hartnäckigen Mozzarella-Nudelgratin-Fall, hihi. Danke aber für die Anregung!

      Liebe Grüße,
      Danja

  3. BridgetJones 29. Juli 2013 at 12:42 #

    Hallo Danja,

    vielen vielen Dank für dieses super tolle Rezept ! Mein Mann war vorab seehr skeptisch und hat dann umso mehr gegessen- ich hatte auch das volle Programm mit Kartoffel-Möhren-Stampf und Apfel-Zwiebel-Mischung. Passte alles ganz hervorragend zusammen und war köstlich !

    Liebe Grüße,
    Stephie

  4. Sabri 4. August 2013 at 14:48 #

    Hallo du liebe! 🙂

    Gerade soeben haben wir deine köttbullar verspeist!
    Ich und vor allem mein freund waren restlos begeistert!

    Vielen dank für das super rezept!! 🙂

    Du und deine ideen, ihr seid wirklich toll!!

    Viele grüße
    Sabri

  5. Susu 3. November 2013 at 19:52 #

    Hey Danja,
    die Kottbullar werden dann wohl das nächste sein, was ich nachkochen werde! Die fertigen TK vom Schwedenshop oder aus dem Supermarkt sind nämlich wirklich unappetitlich! Hast du schon mal probiert, Hackbällchen und Frikadellen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett zu braten? Ich mache das nur so, denn selbst bei relativ magerem Rinderhack tritt ganz schnell reichlich fett aus – immer noch so viel, dass ich meist etwas abgieße oder mit Küchenkrepp abnehme, bevor ich die Soße zubereite.
    Vielen dank für die Energie, die du darauf verwendest, deine Rezepte und andere Tipps mit uns zu teilen!
    Susu

    • Danja 3. November 2013 at 22:03 #

      Huhu,

      ohja, das stimmt- ich brate selbst sehr fettarmes Hack meistens mit wenig oder ganz ohne Fett. Die Köttbullar allerdings sind von sehr weicher Konsistenz vor dem Anbraten, wegen der zugegebenen Flüssigkeit. Das ergibt hinterher genau die perfekte weiche Fleischmasse…aber vorher sind sie relativ fragil. Ganz ohne Fett würden sie wahrscheinlich in der Pfanne schnell kaputt gehen. Aber wenn Du es probierst, sag auf jeden Fall Bescheid, was daraus geworden ist, das interessiert mich sehr.
      Hauptsache aber: Lass sie Dir schmecken! 🙂

      Liebe Grüße,
      Danja

  6. Geli 27. März 2015 at 09:40 #

    Hallo Danja,
    wir stehen hier ja total auf Köttbullar, aber wir haben komplett auf Bio-Lebensmittel umgestellt und somit gibt es bei uns keine Maggi-Produkte mehr. Wir wollen jetzt seit langer Zeit mal wieder Köttbullar essen und bei meiner Suche bin ich auf deinen Blog gestoßen.Klingt auf jeden Fall super!
    Ich werde gleich die Zutaten besorgen und morgen mal kochen. Ich bin gespannt, obs klappt.

    Ich werde berichten. 😉

    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für deine Mühe.

    Liebe Grüße, Geli

  7. Markus 6. Mai 2015 at 21:54 #

    Habe ich etwas falsch gemacht? Mir schmeckt das Mehl zu sehr heraus. Die Bällchen sind lecker (ich hatte nur ganzen Piment, also die Körner und habe es weggelassen), aber die Soße (generell lecker) war eben „mehlig“. Ich werde noch einiges nachkochen bzw. -backen. Morgen sind die Quarkbällchen dran. Die kosten in der Bäckerei pro 6 Stück 1,80 €!!!

    • Danja 7. Mai 2015 at 00:27 #

      Hallo Markus,
      Wenn die Soße noch etwas „mehlig“ schmeckt, hilft es meist, sie noch etwas länger köcheln zu lassen. Es dauert ein paar Minuten, bis sich der Mehlgeschmack in einer Mehlschwitze „verkocht“.

      Falls Du es nochmal probierst, berichte doch mal, ob es damit besser geklappt hat.

      Liebe Grüße,
      Danja

  8. Ricarda 9. Mai 2015 at 15:20 #

    Hallo, habe dein Köttbular heute auch nach gekocht und es war super lecker 🙂 was ich allerdings nicht ganz verstanden habe ist wann du den Zucker in die Soße machst, stand oben bei den Zutaten, aber in der Anleitung nicht mit drin 🙁 lg

    • Danja 11. Mai 2015 at 13:39 #

      Hallo Ricarda,

      danke für den Hinweis! Den Zucker gebe ich zum Schluss mit an die Soße, nur ein bisschen zum Abschmecken. Ich habe es jetzt im Rezept ergänzt 🙂

      liebe Grüße,
      Danja

      • Ricarda 12. Mai 2015 at 21:57 #

        Hallo Danja, super, gern geschehen! Dachte ich frage mal nach, Dankeschön für die schnelle Antwort 😉 LG

  9. Maddi 19. September 2015 at 10:32 #

    Hallo!
    Oh, eeendlich ein Köttbullar-Rezept, dass so schmeckt, wie ich es aus Schweden (und von Ikea ;-)) kenne, vielen tausend Dank dafür!!!

    Und die Idee „Fix ohne Fix“ ist grandios- mir war das immer zu viel Aufwand, es auszuprobieren, und es schmeckte doch nie so (obwohl ich ewig keine Tüten mehr benutze, aber manches davon ist einfach lecker…). Aber deine Rezepte sind der Hammer, ich koche fast nur noch danach!
    Ich mochte immer den Hackfleisch-Schafskäse-Auflauf (ich glaube, von Knorr) am liebsten, hab den aber ohne Tüte niemals so hinbekommen 🙁

  10. Rabia 1. März 2016 at 18:23 #

    hej, heute Abend gibt es bei mir Köttbullar, dank so einem schönem und einfachem Rezept. Ich bin begeistert 🙂

    Danke für so einen schönen Beitrag.

  11. Jessy 12. Juli 2016 at 19:37 #

    Liebe Danja,

    ein riesengroßes Lob und ein herzliches Dankeschön für dieses tolle Rezept. 🙂 Wir hatten auch davon das volle Programm mit Kartoffel-Möhren-Stampf und dem Zwiebel-Apfel-Gemüse.
    Es war sooo soooo lecker. Selbst mein kleiner Sohn (extrem mäkelig, manchmal würde ich ihn am liebsten verkaufen ; -) ) hat ordentlich rein gehauen. Außer das Gemüse, aber das ist okay, er ist erst 6. Mein Mann hingegen hätte sich am liebsten in das Gemüse rein gelegt und mir hat es auch sehr gut geschmeckt.
    Hach, wir sind jetzt pappsatt und rundherum zufrieden. Das gibt es jetzt öfter.

    Herzlichste Grüße
    von Jessy & Familie

  12. ich 25. Dezember 2016 at 12:28 #

    360g Hackfleisch. YEaH. Wie kommt man auf die Idee ein Rezept mit dieser Menge anzugeben, wo man doch Hack meist in 500g Verpackungen erhält? Muss man jetzt alles umrechnen auf 500g, Milch, Eier usw…man man man

    • Danja 25. Dezember 2016 at 13:49 #

      Dir auch ein freundliches Hallo, „ich“.
      Man – in diesem Falle ich- kauft sein Hackfleisch beim Metzger und nicht abgepackt im Supermarkt. Da bekomme ich immer genau die Menge die ich möchte…und wenn es mir wichtig ist, aus dem Stück, das ich möchte.
      Da du das Rezept ja sicher aufmerksam gelesen hast wirst du sicher verstanden haben, dass es auf ein Ei ausgelegt ist- so muss man nämlich weder Ei noch Fleusch wegwerfen und auch nichts umrechnen.

      Ich wünsche Dir schöne Weihnachten.

      Danja

  13. Nina 2. Februar 2017 at 12:50 #

    Lecker, lecker, lecker! Und bei Oma abgeguckt: Wenn man die Bällchen nach dem Formen auf einem flachen Teller ablegt, den man vorher mit ein ganz bisschen Öl eingerieben hat, dann kann man sie ganz einfach alle zusammen in die Bratpfanne „rüberrutschen“ lassen und muss die fragilen Dinger nicht nochmal wieder alle einzeln bewegen.

  14. Rebecca 9. Dezember 2017 at 13:09 #

    Hallöchen!!!
    Ein super geiles Rezept.
    Die Köttbullar ein Traum.
    Nur die Soße bekomme ich net so hin, da ich glutenfreies Mehl nehmen muss.
    Aber ansonsten sehr, sehr lecker…

  15. Mila 11. März 2018 at 08:55 #

    Hi,
    für die Bällchen nehme ich nur gemischtes Gehacktes und würze es mit Salz und Pfeffer. Dann kommt da nix mehr dran.
    auch nach den Fixtütchen wird kein Frikadellenteig gemacht sondern nur das Hack gewürzt und als Bällchen gebraten.

    • Danja 14. März 2018 at 13:02 #

      Hi Mila,
      danke für deinen Kommentar. Mein Rezept bezieht sich in diesem falle nicht auf das Fixtütchen, sondern auch das, woher die meisten Leute in Deutschland Köttbullar kennen – IKEA! :-). Die Fixtütchen kamen hier nur auf den Markt, weil die Leute die leckeren Hackbällchen von IKEA seit Ewigkeiten kennen und mögen. Auch ich habe sie dort in meiner Kindheit ab und zu gegessen. Die Bällchen dort sind viel weicher als solche aus purem Hack, also habe ich ich auf der Suche nach passenden, wirklich schwedischen Rezepten gemacht- und das hier ist das Ergebnis. Mag sein, dass Hackbällchen „ohne alles“ auch lecker sind, aber mit dem Rezept, das ich hier nachbauen wollte, haben sie dann geschmacklich nichts zu tun ;-).
      Wenn Sie Dir so schmecken ist aber ja alles bestens!
      Liebe Grüße,
      Danja

  16. Martin 4. April 2018 at 16:46 #

    Kocht wie der letzte, hinterwäldlerische Spießer mit Leichenmatsch und Kälbernahrung und nennt sich Feinkost-PUNK…
    Sorry, daran ist absolut nichts „fein“, sondern abartig und „punkig“ ist daran schon mal gar nichts, Alter.

    • Danja 30. April 2018 at 17:55 #

      Lieber Martin,

      na DAS wurde auch mal wieder zeit. Endlich läd mal wieder jemand eine Schubkarre voll Frust vor meiner Tür ab. Bitteschön, den gefallen hab ich Dir gerne getan.
      Nun aber mal zur Sache: Dein Rumgeschimpfe sagt mir, dass Du Dir nicht mal im Ansatz die Mühe gemacht hast, zu lesen weshalb der Blog so heißt, oder? Aber egal, kann man ja nachholen. Unabhängig davon bedeutet Punk für mich auch ziemlich viel „Jeder wie er mag“- nicht wahr? Ich gehe nicht davon aus, dass Du an einem ernsthaften Austausch interessiert bist, aber nur für den Fall- melde Dich gerne. Ich tausche mit immer gerne mit Verfechtern von so ziemlich jeder Ernährungsweise aus, ob Vegetarier, Veganer (für die es im Übrigen viele Rezepte auf dem Blog gibt) oder was auch immer.
      Zum Thema Fleisch: ich stimme Dir zu, dass es vermutlich besser wäre, wenn alle Menschen ihren Fleischkonsum reduzieren würden. Aber meinst Du, Du erreichst das, indem Du völlig kopflos Menschen als Leichenfledderer beschimpfst? Ich wage es mal zu bezweifeln.
      Liebe Grüße,
      Danja

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