Arbeiten mit Candy Melts

Ich habe bereits in mehreren Artikeln (vor allem, wenn es um Cake Pops ging) von Candy Melts gesprichen. Da nicht alle mit diesem Begriff etwas anfangen können, möchte ich hier erklären, was das genau ist, woher man die kleinen bunten Dinger bekommt und wie man am besten damit arbeitet. Zuerst vielleicht der Hinweis, dass “Candy Melts” ein spezieller Name der Firma Wilton ist. Es gibt sowas auch von anderen Firmen, ich habe aber mit denen anderer Hersteller nur sehr wenig Erfahrung. Die meisten “Kuchendekorateure” die ich kennen gelernt haben, nutzen den Ausdruck einfach ganz allgemein…so ähnlich wie “Tesafilm”…das ist schließlich auch nicht in jedem Haushalt von Tesa! 😉

Was sind Candy Melts?

Candy Melts sind kleine, farbige Drops, die man schmelzen und dann wie Schokolade zum Überziehen von Gebäck benutzen kann. Natürlich kann man auch vieles andere damit machen – im Prinzip wie mit Schokolade auch, z.B. Muster/Deko damit spritzen. So sehen Candy Melts aus:

In welchen Farben gibt es Candy Melts?

Es gibt sie in vielen Farben…von zarten Pastelltönen bis hin zu knalligem rot, grün oder sogar schwarz. Mit den Farben schwarz und weiß sollte man allerdings etwas vorsichtig sein, denn die normalen, weißen Candy Melts haben immer noch einen leichten Gelbstich (wenn auch nicht ganz so stark wie helle Kuvertüre) und die schwarzen haben einen ganz leichten lila Schimmer. Beides ist einfach mit normalen Lebensmittelfarben für die Industrie wohl schwer herzustellen. Wer einen richtig schneeweißen Überzug möchte, weicht am besten auf Vanilleglasur aus, die gibt es in vielen Supermärkten im Backregal. Für richtig tiefes Schwarz habe ich noch keine Lösung gefunden :-(

Woraus bestehen Candy Melts?

Candy Melts bestehen aus ähnlichen Zutaten wie Kuvertüre, aber statt Kakaobutter werden pflanzliche Öle verwendet. Der Ausdruck “bunte Schokolade” ist also eigentlich falsch, trifft es von der Konsistenz her aber ziemlich gut.

Wie schmecken Candy Melts?

Im Prinzip schmecken sie so ähnlich wie weiße Schokolade – ein bisschen vanillig und eher zart. Es gibt aber auch Candy Melts mit speziellem Geschmack, z.B. Minze oder Kakao.

Welchen Vorteil haben Candy Melts gegenüber Schokolade?

Zunächst gibt es sie einfach in vielen Farben. Man muss also nicht wie bei Schokolade spezielle Farben kaufen, um den gewünschten Farbton zu erreichen. Grade Blautöne sind mit richtiger Schokolade nämlich schwer hinzubekommen, weil die weiße Schokolade so gelblich ist…die bekommt immer einen Grünstich. Ein weiterer Vorteil ist die Konsistenz: Durch die Verwendung anderer pflanzlicher Öle bricht der Übetzug nicht so schnell udn ist wenig empfindlich für Temperaturunterschiede. Das ist besonders praktisch, wenn man CakePops herstellen möchte – die werden nämlich oft stark gekühlt, bevor sie mit den warmen Candy Melts überzogen werden. Richtige Kuvertüre (oder auch Vanilleglasur) ist da recht anfällig und bekommt schnell Risse.

Gibt es Nachteile von Candy Melts?

Meiner Meinung nach sind die größten Nachteile der Preis und die Verfügbarkeit. Man kann sie in Deutschland fast nirgendwo im Laden kaufen, sondern nur online bestellen. Die meisten Händler beziehen sie dann aus den USA. Dadurch sind sie natürlich nicht ganz günstig. Ein Beutel mit 340 g kostet ind er Regel um die 3 Euro.

Woher bekomme ich Candy Melts?

Man bekommt sie zum Beispiel hier oder hier (von einer anderen Marke und recht teuer, dafür in schönen Farben und die Tüte ist auch etwas größer) oder auch bei Amazon. Ich richte mich in meiner Bestellung immer danach, was ich sonst noch so brauche :-)

Wie arbeitet man mit Candy Melts? Und gibt es spezielle Tipps & Tricks?

Candy Melts kann man super in der Mikrowelle schmelzen. Dadurch, dass sie schon recht klein sind, geht das je nach Leistung sehr schnell – also vorsichtig sein, dass sie nicht verbrennen und immer mal wieder umrühren. Sie sind allerdings bezüglich Temperatur nicht so anfällig wie Schokolade, ein genaues Temperieren ist nicht notwendig.
Wenn man sie pur schmilzt, ist die Flüssigkeit hinterher recht zähflüssig – so wie Schokolade, die grade schon wieder abkühlt. Das ist super, um Muster daraus zu spritzen, da die Candy Melts dan nicht zerlaufen – so wie hier:

Wenn man aber z.B. Cakepops mit Candy Melts überziehen möchte, Gibt man am besten noch etwas Kokosfett (Palmin) hinzu. Dadurch verflüssigt sich die Masse weiter und tropft besser von den Pops ab. Ich nehme etwa 1 Würfel Kokosfett auf 1 Kaffebecher voll Candy Melts. Der Überzug wird dann dünn und gleichmäßig, so wie hier:

Man kann übrigens die Candy Melts auch miteinander mischen, um den richtigen Farbton zu treffen. Außerdem kann man ntürlich auch die Candy Melts (genauso wie Schokolade) mit Pastenfarben auf Ölbasis weiter einfärben.  Man uss nur unbedingt darauf achten, dass es sich um ölbasierte Farben zum Einfärben von Schokolade handelt. Nomale Speisefarben aus dem Supermarkt lassen sowohl Schokolade als auch Candy Melts schnell gerinnen. Ich nutze diese Gelegenheit manchmal, um die Farben NOCH knalliger zu bekommen, wie z.B. hier für die Pilze:

Ich habe außerdem bereits getestet, wie gut man auf einer Schicht Candy-Mels mit Lebensmittelstiften malen kann – das Ergebnis ist allerdings – wie bei Schokolade- eher mau:

Meine Candy Melts sind viel zu zähflüssig. Wie bekomme ich sie dünnflüssiger?

Ohne weitere Zugaben sind Candy melts etwa so fest wie Zahnpasta. Damit kann man super Muster auf die Pops spritzen oder auch einen Schriftzug. Um damit Pops zu überziehen, müssen sie verflüssigt werden, am besten geht das mit Kokosfett. Ich nehme dazu das feste Palmin (das in Blöcken). Auf 1 üte Candy melts sind ca. 3 Blöcke notwendig.

Wenn mir weitere Tipps einfallen, werde ich sie hier auf jeden Fall sammeln.

Ihr habt selbst einen ultimativen Tipp für die Arbeit mit Candy Melts? Dann her damit!

 


69 Responses to Arbeiten mit Candy Melts

  1. Wiebke 25. März 2013 at 09:19 #

    Hi Danja,
    super Artikel! Ich finde es Wahnsinn welche Preisunterschiede es in den verschiedenen Online Shops für die gleichen Candy Melts in der gleichen Menge gibt, du nicht auch?
    Liebe Grüße, Wiebke

    • Danja 28. März 2013 at 15:41 #

      Huhu Wiebke,
      vielen Dank für Dein Feedback!
      Ja, die Preise schwanken schon extrem stark…leider gibt es keinen Shop, bei dem ALLE Dekoartikel und bunten Backzutaten günstig sind, deshalb kaufe ich immer mal hier und mal dort ein. Meine Hauptbeuzgsquellen sind aber taartendecoratie und hier lokal vor Ort das Kölner Kochhaus – grade wenn ich nur wenig benötige und dafür keine Versandkosten zahlen möchte. Schade, dass es bisher noch längst nicht in allen Städten solche Läden gibt! Aber wenn man einen in der Nähe hat ist sonst auch Xenos immer eine gute Adresse (in Köln gibt es leider keinen), dort gibt es Fndant, farbiges Marzipan und auch eine kleine Auswahl an Streudeko.
      Grüssli,
      Danja

      • Jens 29. März 2013 at 19:07 #

        Hallo Danja,

        danke für den Tipp mit dem Oel/Fett.
        Ich bin immer schier verzweifelt wenn es um die Candy Melts ging (Schmelzen).

        Ich habe es mit Oel geschafft; 3 TL Oel auf eine halbe Packung von denen und es lässt sich gut arbeiten.

        Also alles gute und weiter so.

        LG Jens

        • Danja 3. April 2013 at 22:21 #

          Huhu,

          ja, mit Öl geht es auf jeden Fall auch. Ich bevorzuge Kokosfett, weil dies bei Zimmertemperatur fest wird und die Glasur so (für mein Empfinden) besonders knackig :-). Aber ÖL ist einfacher im Handling und jeder hat es fast immer zu Hause, daher auch sehr praktisch.

          Liebe Grüße & weiterhin viel “Backspaß”,
          Danja

  2. Conny 3. April 2013 at 15:40 #

    Hallo Backfreundinnen
    Eine weitere gute Adresse um Fondant,Streudeko und alles andere günstig! !!zu kaufen ist Pati-Versand.de
    Dort bestelle ich ausschließlich meinen Fondant.Eine weitere tolle Seite ist MeinTortenladen.de
    Sehr oft viele schöne Angebote,vor allem das Wilton Farbenset für knapp 17 Euro für 8 Farben.

    • Danja 3. April 2013 at 22:17 #

      Huhu Conny,
      stimmt, den Pati-Versand hatte ich bisher irgendwie unterschlagen…ich habe da manchmal schon Aromapasten gekauft oder auch die Fruchtcrispies. Ich werde den Onlineshop in den nächsten Tagen in der Seitennavigation ergänzen, danke für den Hinweis! :-)
      “Mein Tortenladen” ist für meine persönlichen Bedürfnisse etwas “Dortendeko”-lastig, Torten mache ich nicht soo viele – aber auf jeden Fall auch ein schöner Shop!
      Grüssli,
      Danja

  3. Conny 4. April 2013 at 13:44 #

    HUHu.
    Ich hab mich auch mal an Cakepops getraut.Allerdings überziehe ich sie mit Icing statt Schokolade.Ich finde,mit Schoko werden sie nicht so schön knackig,und färben lässt sich Icing auch toll.Ich spieße die Pops auch auf Icing auf,nach 5 minuten halten die Bombenfest.;) Alles ne Geschmack und Technikfrage 😉
    Grüße

  4. Conny 4. April 2013 at 13:53 #

    Total vergessen…..Candy Melts gibt es super günstig bei Taartendecoratie.nl :) billiger als bei Amazon oder ähnliche ….MAn muss sich nur durch das Holländisch wuseln

    • Danja 4. April 2013 at 14:48 #

      Huhu Conny,
      ja, taartendecoratie ist auch mein favorisierter Shop für die meisten Zutaten, deshalb hab ich ihn rechts gleich verlinks :-). Bei den Candy Melts muss man auch immer sehr genau hinschauen – einige sehen günstig aus, aber es gibt die Packungen in verschiedenen Größen!
      Icing auf den Pops kann ich mir grade (noch) nicht so vorstellen für meinen Geschmack, aber wenn ich mal welches übrig habe, probiere ich es aus. Momentan stelle ich mir das extrem süß vor, oder?
      Grüssli,
      Danja

  5. Conny 4. April 2013 at 19:35 #

    NAja,ich nehme gerne gefärbte Kokosraspeln als Deko oder Zuckerperlen,jetzt zu Ostern Gut als eier gewesen,daher kann man schlecht einschätzen woher die süße kommt,aber es geht eigentlich. DAs Icing muss nur etwas dünner sein als zum spritzen,am besten pinseln,und kurz anziehen lassen,dann rutscht die Deko auch nicht.

    • Danja 5. April 2013 at 08:33 #

      Huhu, danke für Dein Feedback, ich probiere das bei Gelegenheit mal aus.
      Grüssli,
      Danja

  6. nicole 25. April 2013 at 09:08 #

    hi,
    was kann ich für cake pops sonst noch als überzug nehmen,wenn ich keine candy melts habe.
    lg

    • Danja 25. April 2013 at 10:59 #

      Hey Nicole,

      Du kannst jede Kuvertüre oder Schokoglasur aus dem Supermarkt nehmen. Candy Melts lohnen sich eigentlich nur, wenn man knallige Farben haben möchte. Natürlich kann man auch weiße Kuvertüre bunt färben, aber dann auf keinen Fall flüssige Farbe aus dem Supermarkt nehmen, sondern fettlösliche Pastenfarbe, die kann man im Netz bestellen. Bei Aldi (süd) gibt es weiße Vanilleglasur, die sich auch sehr gut eignet und etwas “weißer” ist als die gelbliche helle Kuvertüre.
      Ich habe auch schon gehört, dass Leute Pops mit Zuckerglasur oder Icing überziehen, aber das ist geschmacklich nichts für mich.
      Gruß,
      Danja

      • nicole 25. April 2013 at 11:04 #

        was sind icings?
        ich hab mal noch ne andere frage,weis nicht ob du dich da auskennst.ich hab im internet gesehen das man barbie kuchen machen kann und die machen da son zuckerguss oder klasur drauf.also ich habe mir jetzt sahnecreme zum anrühren geholt aber meins ist nicht richtig fest und da hab ich jetzt angst das mir das vom kuchen rutscht,kennst du da noch ein trick,das es fest wird?

        gruß nicole

        • Danja 25. April 2013 at 12:32 #

          Hallo Nicole, Icing ist eine Art Zuckerguss in dem auch Eiweiß verwendet wird…kennst Du die weiße Schickt auf Zkmtsternen? Sowas meine cih. Ich mag das nicht an Cakepops, habs ausprobiert, aber ich weiß, dass andere es dafür auch benutzen. hier kannst Du lesen, wie man Icing herstellt: http://www.chefkoch.de/rezepte/1421801246985087/Eiweiss-Spritzguss.html

          Was Du mit “Sahnecreme” meinst weiß ich leider nicht und auch nicht, was Du genau damit vorhast, ehrlich gesagt. Wenn Du mir einen Link zu Deinem Barbie-Rezept zeigst kann ich Dir vielleicht eher weiterhelfen…grade stehe ich etwas auf dem Schlauch wie das Endergebnis aussehen soll und was Du für ein Produkt benutzt hast.

          Grüssli,
          Danja

  7. nicole 25. April 2013 at 12:39 #

    http://www.youtube.com/watch?v=Wcyj66krYF4
    hier ist mal der link zum video.ich habs mir grad noch mal angeguckt und gehört das die frau sahnesteif noch dran macht damit es fetser wird. :) hab ich beim ersten mal nicht mitbekommen.
    dann probier ich es noch mal.

    • Danja 25. April 2013 at 12:45 #

      Ah, jetzt weiß ich auch, was Du meinst. Das ist sowas ähnliches wie Schlagcreme, oder? Stimmt, das kriegt man mit Sahnesteif dann fester. ich hoffe, Du bekommst das noch hin :-). In solchen Cremes habe ich sonst auch schonmal einige EL Frischkäse untergerührt für die Festigkeit oder auch mal Pulvergelatine (das ist die, die man nicht heiß auflösen muss).
      Viel Erfolg mit der Torte!

  8. nicole 25. April 2013 at 15:20 #

    hallöle
    ich habe die cake pops gerade probiert,aber als ich sie dekoriert habe sind einige vom stiel gerutscht oder auseinander gegangen,weist du woran das liegen könnte?

    liebe grüße

    • Danja 25. April 2013 at 15:40 #

      Huhu Nicole, hattest Du denn die Stiele in den Pops mit Schokolade “festgeklebt”, so wie ich es hier beschrieben habe? http://feinkostpunks.de/cakepops-aus-keks-mach-kugel/ (ein bisschen runter scrollen bis dahin, wo die Stiele in die Kugeln gesteckt werden)? Das ist wichtig, sonst rutschen sie schnell wieder herunter.

      Meintest Du mit “auseinander gehen” dass sie zerbröseln, also auseinanderfallen? Oder meinst Du, dass Dir die Glasur hinterher geplatzt ist? IM ersten Fall wird das Problem wahrscheinlich an der “Klebemasse” liegen, nach welchem Rezept hast Du denn den Pop-Teig zubereitet? IM zweiten Fall liegt es meistens an den Temperaturunterscheiden, wenn die Pops sehr kalt sind und die Glasur sehr warm, bekommt sie hinterher schneller Risse.

      Gruß,
      Danja

  9. nicole 25. April 2013 at 21:05 #

    ich hab die stiele erst in die schokolade und dann in die kugeln.ich meine auseinander fallen.ich hab dein rezept genommen,aber nicht mit keks sondern kuchen.

    • Danja 25. April 2013 at 22:06 #

      Welches Rezept hast Du denn genau benutzt? Ich hab ja verschiedene hier eingestellt. Ich gehe gerne mit Dir gemeinsam auf Fehlersuche ;-).
      Was auf jeden Fall immer gut ist bei Cakepops die man mit Kuchen (und nicht mit Keksen) macht, ist den Teig vor dem Kugeln etwas zusammenzudrücken. Das ist etwas so, als wenn man kleine Frikadellen formen würde, die halten auch etwas besser, wenn man den Teig ein wenig zusammendrückt. Wenn der Teig schon beim rollen etwas “bröselig” wirkt helfen 2 Maßnahmen: Man knetet den Teig noch etwas länger, dadruch verbindet sich die “Klebemasse” (Frischkäse, Butter, Nutella oder was man halt grade nimmt) besser mit dem restlichen Teig und hält dann später auch besser. Wenn das nicht hilft, kann man auch noch probieren etwas mehr vom “KLeber” zu nehmen – man muss sich da immer etwas von unten herantasten, damit es nicht ZU weich wird hinterher.
      Grüssli,
      Danja

  10. nicole 25. April 2013 at 22:33 #

    ich hab 200g kuchen genommen und mit 4 teelöffel frischkäse und dann ales verknetet und die kugeln in den kühlschrank und dann schokolade erhitzt,stiel in schokolade und in kugel ,kugel in schokolade rein und streussel drauf.stab in styropor und als ich die letzten dekorierte rutschten die ersten vom stab,eine ging in der mitte auf und war dann zwei hälten und die anderen rutschten an der stange runter und blieben unten liegen.

    • Danja 25. April 2013 at 22:54 #

      OKay, aaalso: 4 TL Frischkäse sind auf 200 g Kuchen wahrscheinlich etwas zu wenig. Das kommt natürlich auf die Konsistenz des Kuchens an, aber ich würde schätzen, es müsste etwas mehr sein. Ich mache nicht sooo oft Pops aus Kuchen, aber meine letzten habe ich aus 250 g Kuchen und 3-4 EL KLebemasse (in diesem Fall war es NUtella) gemacht. Bei Frischkäse braucht man zwar etwas weniger als bei Nutella, aber so wenig vermutlich doch nicht. Wenn die Pops von den Stielen rutschen (was bei mir noch nie passiert ist), kann das daran liegen, dass die Pops nach dem “Festkleben” der Sticks mit der Schokolade nicht gekühlt wurden? Die Schokolade muss dann ja auch erstmal hart werden, bevor sie Sticks fest sitzen. Bei mir sitzen die Sticks nach einer weiteren Runde Kühlen immer bombenfest.

      Das wären jetzt meine Ansatzpunkte – tut mir leid, dass der erste Versuch nicht so hingehauen hat, ich hoffe, Du gibst noch nicht auf :-)

  11. nicole 25. April 2013 at 23:07 #

    nein ich geb nicht auf,morgen werde ich es wieder versuchen.ich muss das bis sonntag hin kriegen,meine kleine hat geb.und da wollte ich die cake pops machen.die mislungen von heute haben ihr und ihren bruder trotzdem geschmeckt.danke für die tipps,werde ich morgen berüksichtigen.

  12. Josi 13. Mai 2013 at 13:54 #

    Hallöchen :)

    ich hab bei meinen Cakepops immer Kuvertüre genommen, welche man in jeden Supermarkt kaufen kann, doch irgendwie funktioniert es nicht richtig. ich hab sie auf dem Herd erhitzt, doch wenn ich die Cakepops in die Schoki tauche, fallen sie von ihren Stiel ab obwohl sie vorher richtig fest waren. noch dazu wird das dann auch nicht so schön glatt, sondern man sieht wo die wo die Schoki abgetropft ist. ich hab das Gefühl, es ist nicht flüssig genug. kannst du mir da weiter helfen??
    übrigens sehr schöner blog :)

    liebe grüße

    • Danja 13. Mai 2013 at 15:25 #

      Hey Josi,
      das klingt ja nach einer menge Frust- mal schauen, ob ich helfen kann. Zuerst eine Frage: was hast Du für Kuvertüre genommen? Die in diesen dicken “Blöcken” oder welche, die in so kleinen Plastiktöpfchen verkauft wird, die man auch in der Mikrowelle schmelzen kann? Dann noch die Frage: Wie hast Du die Sticks befestigt? Einfach in die Masse gesteckt oder dabei mir Schokolade “festgeklebt”? meine besten Erfahrungen habe ich so gemacht:

      1. Die Kugeln (noch ohne Sticks) sehr gut kühlen
      2. Mit einem Stick oder Holzspieß ein Loch in die Kugeln stechen
      3. Den Stick ein paar mm in flüssige Schokolade tauchen, dann in das “vorgebohrte” Loch stecken.
      4. Die Kugeln mit Sticks nochmal einiege Minuten gut kühlen.
      5. Jetzt in die flüssige Kuvertüre/Schokolade/Candy melts tauchen. Dabei die Überzugsmasse GUT abtropfen lassen. Ich halte den Stick dazu über Kopf und bewege ihn mit schnellen Bewegungen immer ein wenig hin- und her, um das Abtropfen zu beschleunigen.
      6. Wenn die Überzugasmasse nur noch sehr zögerlich abtropft, umdrehen und in eine Halterung (z.B. Styropor) stecken. Am besten gleich wieder kühlen.

      Das funktioniert bei mir sehr gut. Die Kuvertüre aus den kleinen PLastiktöpfchen wird bei mir deutlich schneller fest als die in Blockform. Gutes Kühlen hilft ebenso dabei, dass die Überzugsmasse schnell fest wird und nicht tropfen kann.

      Gruß und viel Erfolg beim nächsten Versuch, toitoitoi!
      Danja

      • Josi 13. Mai 2013 at 21:22 #

        ich hab beides schon versucht, die blöcke aber auch die in den Plastik. die stiele hab ich vorher mit Zuckerguss fest gemacht.
        aber die Schokolade ist so dickflüssig. ich kann das wirklich immer nur mit einen löffel quasi dran schmieren…. -.- sehr deprimierend alles.

        • Danja 14. Mai 2013 at 09:57 #

          Hey Josi,
          das kann ich mir vorstellen! Aber grade die in den Plastiktöpfen ist normalerweise GAR nicht dickflüssig, sondern fließt sehr schön – irgendwas muss also schiefgehen. Schokolade wird sofort dickflüssig/zäh sobald auch nur ein Tropfen Wasser beim Schmelzen drankommt- oder kondensierter Wasserdampf. Kann es das vielleicht sein? Wenn Du die Sticks mit Zuckerguss festklebst und dann später in die Schokolade tauchst, kann es ggf. auch daran liegen, denn der Zuckerguss wird ja auch auf Wasserbasis abgerührt und wenn das dann in die Schokolade getaucht wird…
          Hast Du die Schokolade in den Plastiktöpfen in der Mikrowelle heiß gemacht oder im Topf? In der Mikrowelle sollte ja eigentlich kein wasser drankommen, hier kann es nur dickflüssig werden, wenn die Schokolade zu lange erhitzt wird und dann verbrennt. Wenn wassertropfen in der Schokolade absolut ausgeschlossen sind, kannst Du die Schoki (genau wie ich es immer mit Candy melts mache) auch mit einem Stückchen Palmin (dieses weiße kokosfett in Blöcken) verflüssigen. Einfach zusammen mit der Schokolade schmelzen oder in die warme Schokolade geben und nochmal vorsichtig erhitzen, wenn es sich nicht sofort beim Unterrühren auflöst. Das hilft eigentlich immer, wenn das Problem NICHT durch Wasser verursacht wurde.
          Grüssli,
          Danja

  13. dragonfly 14. Mai 2013 at 14:19 #

    Hallo Danja,

    ich wollte dich fragen, ob du mittlerweile auch Schmelzdrops von anderen Firmen getestet hast – z.B. die von Brinkmann?
    Denn ehrlich gesagt möchte ich meine Cake Pops nicht mit Candy Melts von Wilton machen – durch Zufall hab ich auf einer Seite, wo man die Candy Melts bestellen kann, gelesen, dass dort der Emulgator E102 (Tartrazin) enthalten ist. Seit Juli 2010 müssen Produkte die diesen Zusatzstoff enthalten wiefolgt gekennzeichnet werden: “kann die Aktivität und Aufmerksamkeit von Kindern beeinträchtigen”.
    Steht das denn auf den Packungen von Wilton drauf? Generell bin ich keine Öko-Tante, die keine Produkte mit Emulgatoren kauft (dann könnte man ja gar nichts mehr kaufen), aber ich achte doch zumindest darauf, dass die “gefährlichen” E-Zusatzstoffe nicht ins Essen bei uns kommen.

    Bis jetzt habe ich immer weiße Kuvertüre mit Lebensmittelfarbe gemischt, doch habe ich die Hoffnung, dass vielleicht die anderen Schmelzdrops auch nicht schlecht sind.

    Liebe Grüße,
    Fly

    • Danja 14. Mai 2013 at 16:46 #

      Hey Fly,

      Die von Brinkmann hatte ich auch schonmal, die waren auf jeden Fall okay. Auch gut gefallen haben mir die Toffe-Flavour-Drops von “simply melt”. Ich selbst nutze zu Hause oft noch eine ganz andere Marke, die mir aber grade nicht einfallen will…sind so ähnlich verpackt wie die von Brinkmann, in hellbraunen Tüten. ich kaufe sie im kölner Kochhaus und weiß nicht, wo man sie sonst bekommt, deshaln schreibe ich hier nicht so oft davon- ist ja ärgerlich, wenn man sonst schlecht drankommt. Ich glaube, es war “Cake Company” – aber drauf schwören kann ich grade nicht ;-). Schaue später zu Hause nochmal nach!
      Gruß,
      Danja

  14. Mikala 31. Mai 2013 at 21:46 #

    Hallo,

    ich möchte Cake-Pops mit den Candy melts versuchen da ich sie bis jetzt nur mit icing gemacht habe. wieviel candy melts muss ich denn da bestellen? ich plane um die hundert cake pops und möchte genau wissen wieviel ich da brauch da sie ja doch sehr teuer sind.

    LG

    • Danja 31. Mai 2013 at 22:18 #

      Hallo Mikala,

      so GANZ genau ist das schwer zu sagen, weil ich ja nicht weiß, wie groß Du Deine Cakepops machst. Meine sind im Vergleich sicher immer eher etwas kleiner, ich habe aber auch schon woanders deutlich größere (um nicht zu sagen: riesige ;-)) gesehen. Ich benötige im Schnitt ca. 10 g Schokolade je Cakepop (oder eben Candy Melts). Allerdings gilt das für die schon verdünnten Candy Melts (mit etwas Kokosfett, sonst sind sie zu dickflüssig). Du solltest allerdings immer etwas mehr einplanen, weil Du (egal in welchem Gefäß Du es machst) immer einen Rest behalten wirst, der nicht mehr ausreicht, um einen Pop einzutauchen. Je nachdem, wie breit Dein Gefäß ist, kann das bis zu 100 g sein. Zudem musst Du ja auch etwas einplanen um die Sticks festzukleben- bei 100 Stück macht das auch etwas aus.Wenn De Deine Pops einfarbig machen möchtest, würde ich Dir empfehlen, 3 Tüten zu je 400 g zu kaufen. Dazu etwas Palmin. Wenn Du zum ersten Mal damit arbeitest, vielleicht noch eine Tüte mehr- beim ersten Mal tropft oft noch etwas daneben :-)

      Bedenke auch: Wenn Du einen dunklen Teig (z.B. aus Oreos) und sehr helle Candy Melts (rosa, gelb) verwendest, musst Du sie ggf. 2 x eintauchen, damit der Teig nicht durchscheint. Die 2. Runde verbraucht dann meistens etwas weniger Candy Melts als die erste Runde.

      Im Zweifel würde ich lieber eine Packung mehr nehmen- sie halten sich ja sehr lange. Übrigens kannst Du auch die Reste, die beim Schmelzen in einem Gefäß übrig, sind beim nächsten Mal wieder einschmelzen.
      Gruß und viel Erfolg,
      Danja

  15. sandy 12. Juni 2013 at 09:58 #

    Hallo,

    habe Cake Pops mit Candy Melts gemacht, habe auch etwas Öl dazugegeben. Später sind aber einiger Cake Pops gerissen, musste sie dann nochmal reparieren. War die Glasur zu dickflüssig oder was habe ich falsch gemacht?

    • Danja 12. Juni 2013 at 10:52 #

      Huhu Sandy,

      wenn die Glasur nach dem Eintauchen einreißt (das meintest Du doch, oder?) kann das am starken Temperaturunterschied zwischen Glasur und Cakepop liegen. bei Candy Melts ist mir das noch nicht oft passiert, aber bei weißer Vanilleglasur von Aldi schon öfter. Von welcher Marke hast Du denn die Candy Melts gekauft? Vielleicht haben die in bezug auf diese Eigenschaft auch eine unterschiedliche Qualität. In jedem Fall kann es dann helfen, die Pops eine Weile bei Zimmertemperatur fest werden zu lassen und die Glasur nicht in den Kühlschrank zu stellen, wenn sie noch nicht ganz fest ist. Ebenso kann es helfen, wenn die Pops vorher (sofern die Konsistenz das zulässt) nicht zu kalt runtergekühlt werden.
      Grüssli,
      Danja

  16. sandy 13. Juni 2013 at 08:41 #

    Hallo,

    habe die Original Candy Melts von Wilton ausprobiert. Die Pops habe ich erst im Gefrierschrank und dann im Kühlschrank gelagert (war so im Rezept beschrieben). Haben die Candy Melts dann in der Mikro geschmolzen und etwas Öl dazugegeben (vielleicht zu wenig Öl) ca. 1 EL auf eine viertel Packung Melts, war aber immer noch sehr dick. Haben die Melts dann bei Raumtemperatur trocknen lassen. Sind erst nach und nach gerissen. Von ca. 20 Pops sind 5-6 gerissen. Die letzten erst einen Tag später.

    • Danja 13. Juni 2013 at 10:00 #

      HUhu Sandy,

      also mit den “Originalen” ist mir das wirklich noch nie passiert – seltsam! darf ich fragen, welche Cakepop-Masse du da drunter hattest?
      Das Öl verdünnt eigentlich nur die Candy Melts…ich kann mir nicht vorstellen, dass es an der Menge lag. ich nutze allerdings fast immer Kokosfett stattdessen- vielleicht liegt es daran? Allerdings ist Kokosfett ja beim Abkühlen fest und Öl flüssig…also eigentlich hätte ich geschätzt, dass das Öl die Candy Melts eher geschmeidiger und weniger anfällig für Risse macht- aber vielleicht stimmt das nicht? Kokosfett wäre fürs nächste mal eventuell einen Versuch wert (das feste Palmin aus dem Supermarkt).

      Und ich würde vielleicht versuchen, die Pops trotz der Rezeptangabe ausschließlich im Kühlschrank zu kühlen, wie gesagt- der Temperaturunterschied kann das auch auslösen.

      Und als letzten Tipp noch: ich würde immer versuchen, die Candy Melts (oder auch Schokolade) asuf dem niedgig möglichsten Temperaturpunkt zu nutzen. Also so, dass sie grade flüssig genug sind…dann ist der Temperaturunterschied auch nicht ganz so groß. Mehr fällt mir nicht ein!:-)

      liebe Grüße,
      Danja

  17. sandy 14. Juni 2013 at 09:14 #

    Hallo,

    als Cake Pop Masse hatte ich Schokobisquit vermengt mit Quark und Puderzucker. Dann zu Kugeln geformt und in den Gefrierschrank getan. Das Kokosfett von Palmin in Blockform, wo man Würfel abbrechen kann meinst du bestimmt. Wieviel Palmin auf wieviel Candy Melts soll ich nehmen?

    Danke

    • Danja 14. Juni 2013 at 12:30 #

      Huhu Sandy,

      das Rezept kenne ich zwar nicht aber es klingt so, als müsste es problemlos auch ohne Gefreirschrank funktionieren. Wichtig ist nur, dass Du die Sticks dann mit etwas Schokolade oder Candy Melts in den Kugeln befestigst- aber das hast Du sicher schon gemacht. Ich meine die Palmin-Würfel, genau. Man kann sich da ruhig von unten herantasten- lieber erstmal etwas weniger nehmen udn schauen, ob die Konsistenz einem gefällt- flüssig genug, um gut abzutropfen, aber nicht so flüssig, dass einem alles die Popsticks hinunter läuft. Ich nehme auf 150 g Candy Melts etwa soviel Palmin wie 2-3 Zuckerstückchen an Volumen haben.
      Gruß,
      danja

  18. neugierige qualle 14. November 2013 at 10:17 #

    Schwarz.. ganz einfach. Ich hole mir in dee drogerie medizinishes kohlepulver.. das faerbt shnell und wirklich raaben shwarz

  19. sushi98 15. Januar 2014 at 11:38 #

    Hallo,
    ich habe noch eine Frage zu den Candy-Melts. Ich habe keine Mikro, würde die Candy-Melts also im Wasserbad schmelzen. JEtzt habe ich schon öfters gehört das dabei die Candy Melts nicht richtig flüssig werden?? Hast du da Erfahrungen? Oder kann ich das dann auch mit der Zugabe von Palmin oder Öl umgehen?

    Grüße, sushi98

    • Danja 15. Januar 2014 at 11:52 #

      Hallo Sushi,

      wenn Du möchtest, dass die Candy Melts richtig flüssig werden (also zum Überziehen geeignet), musst Du in jedem Fall Palmin (ist Öl vorzuziehen) zugeben. Du kannst es einfach mit zu den Candy Melts in die Schüssel geben, wenn Du sie im Wasserbad erwärmst. Einfach mit wenig anfangen und dann steigern, bis Dir die Konsistenz gefällt.

      Grüssli,
      Danja

  20. Wckpddng 23. März 2014 at 12:10 #

    hallo zusammen,

    ich bin cake-pop-neuling und gerade auf der suche nach für mich verwendbaren schmelzdrops. da mein kind allergiker ist und ich weitgehend auf die E-nummern verzichten muss, ist das ein schwieriges unterfangen, da alle bisher gefundenen drops diese chemischen zusätze enthalten.

    habt ihr eine idee für mich, wo man “natürliche” drops ohne chemie erhalten kann??

    vielen lieben dank schon mal 😉

    • Danja 24. März 2014 at 15:25 #

      Huhu,

      das ist natürlich eine schwierige Anforderung…hmmm..
      Also richtige farbige Drops ohne künstliche Farbstoffe habe ioch leider noch nie gewesen. Ich habe aber schonmal auf Websites gelesen, dass jemand weiße Schokolade (oder noch besser: weiße Vanilleglasur, die ist nämlich “echt weiß”) mit natürlichen Farbpulverextrakten aus Rote Bete etc eingefärbt hat. Das hab ich allerdings selbst noch nicht probiert. Das Problem an den meisten natürlichen Farbstoffen wird sein, dass sie eben nicht fettlöslich sind (basieren auf Wasser), so dass man damit nur Marzipan, Zuckermasse etc färben kann, aber eben keine Schokolade.

      Es gibt allerdings ein Produkt, das man in wasserlösliche Farbe geben kann, damit diese Farbe fettlöslich wird. Ich weiß gerade nicht mehr, welche Marke dieses Produkt hergestellt hat, aber irgendwas amerikanisches und daher sicher ebenfalls voll mit E-Nummern. Ich würde ggf. mal recherchieren, ob Du etwas dazu findest, weiße Glasur mit entsprechendem natürlichen Farbpulver einzufärben. Hier wird es zuindest erwähnt: http://feinschmecker.excite.de/weisze-schokolade-ganz-naturlich-zu-neuer-farbe-und-geschmack-N33566.html

      Grüssli,
      Danja

  21. sophie 17. Mai 2014 at 21:16 #

    Hallo, hatte das Problem das die Flüssigkeit sofort steinhart wurde, in der Mikrowelle und auch im Wasserbad

    • Danja 19. Mai 2014 at 08:45 #

      Hey Sophie, was meinst Du denn genau mit steinhart? Eher “zäh” oder eher krümelig? Die Candy Melts sind nämlich sehr zähflüssig, man muss Palmin hinzugeben, damit sie eine gute Konsistenz bekommeen, um damit etwas zu überziehen. Wenn sie krümelig geworden sind, waren sie vermutlich zu heiß, gerade in der Mikrowelle kann das schnell passieren.

      liebe grüße,
      Danja

  22. Lena 23. Mai 2014 at 10:26 #

    Hallo,

    für eine Hochzeit werde ich Cake-Pops machen. Da der Überzug in weiß und ich rosa sein soll, habe ich an Candy Melts gedacht. Wie kriege ich es hin, dass die Candy Melts Masse nicht zu zähflüssig wird? Habe im Internet gelesen und bin ein wenig verwirrt, manche Leute schreiben von Palmin andere von Palmin Soft – was ist der Unterschied?! Zuhause habe ich feste Palminmasse (die man z.B. auch zum Ausbraten oder Fritieren nehmen kann). Und dann gibt es ja noch die Option mit Kokosfett (wo kriegt man das her?!) oder sonstigem Öl?

    Puh… ganz schön viel Auswahl und die Cake-Pops sollen doch schön werden 😉

    Liebe Grüße

    • Danja 23. Mai 2014 at 15:25 #

      Hallo Lena,

      wenn Du einen weißen Überzug machen möchtest, empfehle ich Dir eine weiße Vanilleglasur anstelle von Candy Melts. Die gibt es zwar auch in weiß, aber sie sind deutlich teurer und schwieriger zu handhaben. Schneeweiße Vanilleglasuren bekommst Du z.B. bei Netto oder Penny in 200g-Bechern, einige Rewe-Filialen haben sie auch. Die von Penny und Netto sind eher eckig und kosten unter einem Euro (geschmacklich passen sie super zu den meisten Pops!). Die von Rewe (Eigenmarke “beste Wahl”) kostet etwas mehr, dafür ist passender Weise weniger drin, nur 150g. Funktionieren und schmecken tun alle gleich gut. Die bei Rewe ist etwas schwierig zu finden, denn sie ist (genau wie die Kakaoglasur) in dunklen Schälchen, nur der Aufdruck oben ist anders.

      Wenn Du stattdessen doch lieber weiße Candy Melts nehmen möchtest, funkioniert das harte Palmin ganz hervorragend zum Verdünnen. Einfach die Drops schmelzen (zB.im Wasserbad) und dann Stück für Stück das Palmin einarbeiten, bis Dir die Konsistenz zusagt. Grob über den Daumen müssten das 2 Palmin-Würfel auf eine Tüte Candy Melts. ich gebe immer den kompletten Würfel hinein (nicht kleinschneiden) und rühre dann. Das hat den Vorteil, dass man einen noch nicht geschmolzenen Rest wieder gut herausnehme kann, wenn die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

      Für die rosafarbenen kannst Du einfach wenig rote Candy Melts in die weiße Gasur geben ODER du kaufst Dir stattdessen rote Lebensmittelfarbe auf Ölbasis (einfach mal googeln nach Lebensmittelfarbe auf Ölbasis, zum Schokolade färben). Die gibt es zb von Wilton in einem 4-er-set.

      Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg!

      Liebe grüße,
      Danja

      • Lena 23. Mai 2014 at 15:43 #

        Hallo Danja,

        total lieb, dass du so ausführlich schreibst und vor allen Dingen so schnell antwortest!

        Hm… ohoh, habe mir bereits weiße Kuvertüre in Drops Form gekauft. Kann ich es auch mit der probieren? Muss da irgendwas dazu? Eine Freundin und ich haben es bereits mal mit der weißen Vanilleglasur probiert, waren aber nicht ganz begeistert weil sie nicht ganz so schnell getrocknet ist und auch eher dickflüssig war (im Vergleich zur gleichen Glasur nur aus Zartbitter).

        Es gibt ja auch rosa Candy Melts. Ist es besser welche in rot zu kaufen und zu mischen oder die rosanen zu nehmen. Meine Sorge ist nur, wenn ich zu wenig Masse anrühre und nachmachen muss, dass ich beim selbst mischen nicht wieder den gleichen Farbton hinbekomme 😉

        Liebe Grüße
        Lena

        • Danja 28. Mai 2014 at 08:39 #

          Huhu Lena,

          erstmal sorry für die späte Antwort dieses mal – irgendwie ist dein Post untergegangen :-(

          Wenn Du Vanilleglasur hattest, die nicht besonders lecker war und auch sehr dickflüssig, dann war es sicher die von Pickerd – oder? In so kleinen Plastiktöpfen die aussehen wie Gugelhupfe? Die finde ich persönlich nämlich auch ganz schrecklich, die anderen sind viel besser! :-)

          Ich würde Dir dazu raten, einfach eine größere Menge anzurühren, so dass Du auf jeden fall damit hinkommstl Die reste kannst Du prima fest werden lassen und für spätere Cakepops einfach wieder erwärmen.

          Bei deiner weißen Kuvertüre kann das mal so, mal so ausgehen…je nach Marke sind die etwas dickflüssiger. Ich würde einfach (brauchst Du für die Candy melts ja ohnehin) Palmin in der Hinterhand haben :-)

          Ganz liebe Grüße,
          Danja

  23. Biggi 20. Juni 2014 at 11:10 #

    Hallöchen, vielen lieben Dank für die tollen und ausführlichen Tips. Werde mich bald ran wagen. Allerdings möchte ich noch einmal fragen, wie viel Kokosfett genau du nimmst wenn du es verdünnst zum Überziehen. 1 Würfel sind für mich 250g, das klingt sehr viel! Oder meinst du vom Palmin so ein kleines Viereck?

    Lieben Dank!

    • Danja 22. Juni 2014 at 15:40 #

      Hallo Biggi,
      Also 250 g sind für eine Tüte Candy Melts zu viel. Mit “einem Würfel” meine ich ein Stück davon (da sind doch so vorgefertigte Rillen drin, um die tücke auseinander zu brechen). Ich weiß gerade nicht, aus wievielen tüken so eine 250g-Packung besteht… etwa 9? Auf jeden all reichen- je nach Marke der Candy Melts- mir etwa 2 davon pro Tüte.

      Ich hoffe, das konnte helfen?

      Liebe Grüße,
      Danja

      • Nora 24. Juni 2014 at 10:28 #

        Hallo Danja,

        ich möchte eine große cake-pop-Torte für die Hochzeit meines Bruders machen. Ich muss dafür ca. 190 cake Pops machen.
        Weist du wie viele cake Pops man mit einer Tüte Candy Melts überziehen kann?

        Liebe Grüße
        Nora

        • Danja 24. Juni 2014 at 10:38 #

          Huhu Nora,

          also ganz grob rechne ich 15g Candy Melts je Überzug. Du solltest aber etwas “Überschuss” einplanen, denn man benötigt ja immer eine größere Füllhöhe im Gefäß zum Eintauchen. Das gute: Bereits geschmolzene und dann nicht genutzte Candy Melts kannst Du einfach in ein Gefäß umfüllen (oder in einen zip-Lock-Beutel) und bis zur nächsten Verwendung fest werden lassen, hält sich locker ein paar Monate :-)

          Beste Grüße,
          Danja

          • Nora 24. Juni 2014 at 12:06 #

            Hallo Danja,

            super liebsten dank für deine hilfreichen Tips.

            Herzlichte Grüße
            Nora

  24. Lisa 2. Oktober 2015 at 21:00 #

    Hey,
    kann man Candy Melts und Schokolade auch miteinander mischen?
    möchte gerne einen blutfarbenen Guss, dafür muss ich das Rot einen Tacken dunkler kriegen, ohne extra Farbe zu kaufen. Die Gelfarben von Dekoback gehen da denke ich nicht.

    • Danja 4. Oktober 2015 at 09:05 #

      Hallo Lisa,

      grundsätzlich lässt sich das gut mischen,ich mische oft weiße Schokolade mit Candy Melts für Pastelltöne. Mit dunkler Schokolade würde ich allerdings nicht mischen, das macht die Endfarbe nur grau, keinesfalls blutrot. Wenn Du ein intensiveres Rot möchtest, solltest Du Dich auf die Suche nach fettlöslichen Farben begeben, die gibt es zB von Wilton und anderen Marken. Damit kannst Du Dein Rot zumidest noch etwas “roter” bekommen. Dunkelrot ist aber tatsächlich kaum zu erreichen, tut mir leid.

      Liebe Grüße,
      Danja

  25. Lisaa 27. November 2015 at 20:25 #

    ich war ich den Staaten und da haben wir dann mit meiner Freundin zusammen auch mit Candy Melts gearbeitet und als ich dann zurückkam, habe ich erst auch gemerkt, dass es die hier kaum in Läden gibt. Online bestelle ich Backsachen eher von hier: http://makeurcake.ch/page/2/?s=candy+melts&post_type=product#038;post_type=product kennst du dich mit diesen aus? Bin jetzt für ein halbes Jahr in der Schweiz annst du mir vielleicht nen nadere guten Laden für CM nennen?

  26. KatrinW 24. Mai 2016 at 15:55 #

    Tolle Produkte, tolle Rezepte. Auch wenn ich mich erstmal schlau machen musste, wovon hier gesprochen wird. CakePops oder CandyMelts waren für mich zunächst einmal Fremdworte, mit denen ich nichts anfangen konnte. Englisch ist dann doch nicht meine Stärke, Backen umso mehr

  27. Sharon 17. Juni 2016 at 10:36 #

    Hallo. Ich habe auch ein paar mal Cake Pops gemacht, lediglich in einem Maker.
    Als Laden kann ich ganz gut diesen empfehlen http://tortendeko.de/cakepops-c-24.html vertreten in Düsseldorf, Essen und Oberhausen. Auch für Cake Pops haben Sie Zubehör.

    Was ich noch Fragen wollte ist, welches öl, außer Palmin/kokosfett, sich am besten eignet um Melts flüssiger zu bekommen?

    Lg

    • Danja 7. Juli 2016 at 11:03 #

      Hey Sharon,

      also wenn ich mal kein Palmin zur hand habe, nehme ich einen kleinen Schluck Sonnenblumenöl.

      Liebe Grüße,
      Danja

  28. Malefizia 2. Oktober 2016 at 16:39 #

    Hallo, Ich fange sozusagen erst an, mich mit dem thema CandyMelts zu beschäftigen, und habe nun eine Frage:
    Was mache ich denn, wenn ich zB zuviel geschmolzen habe, aber die ( leider) teure Masse nicht wegkippen möchte.
    Kann man sie, wie zB Kuvertüre, in einen Gefrierbeutel gießen, erhärten lassen und dann luftdicht, kühl und trocken lagern? Und wenn ja, wie lange?

    Leider sind schons eit längerem keine Kommnetare hier gemacht worden, deshalb hoffe ich sehr das ich trotzdem eine Antwort bekomme :)

    MfG

    Malefizia

    • Danja 17. Oktober 2016 at 19:59 #

      HI Malefizia,

      genau so mache ich es immer! Wenn keine Krümel in der Masse sind, hält sie sich problemlos so lange wie die ungeschmolzenen Drops.

      Liebe Grüße,
      Danja

  29. KarinaG 8. März 2017 at 21:24 #

    Jetzt zu Ostern werde ich mich auch mal an das Backen mit Candy Melts wagen. Ich habe schon viel davon gehört, bisher mich aber eher konservativ am Herd verhalten. Das soll sich nun ändern. Und bei den tollen Tipps hier, wird das auch was werden

  30. Nicole 30. Mai 2017 at 20:25 #

    Hallo, auch wenn der Artikel schon älter ist, habe ich noch eine Frage!
    Wie kann ich verhindern, dass die Glasur mit Cake Melts im Sommer wieder schmilzt?
    Ich möchte die Cake Pops als Tischkärtchen für eine Geburtstagsparty verwenden, aber
    es soll sehr heiß werden…
    Gibt es dafür einen Trick oder arbeitet man dann lieber mit einer anderen Glasur (Zuckerguss mit Lebensmittelfarbe oder Fondant)?

    Dankeschön :)

  31. Kerstin 11. Juni 2017 at 11:41 #

    Hallo… kann man Candy Melts auch zum einstreichen einer Torte nehmen?

    Bräuchte für einen Drip Cake nämlich eine ganz weisse Torte und Fondant soll es nicht sein.

    Für den Drip auf der Torte sollten die Cabdy Melts ja noch leichter zu verarbeiten sein als Ganache oder? Ganache ist ja viel matter.

    Danke für rasche Antworten.

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