Bratreis-Salat mit Gurkenstreifen, Garnelen & Forelle

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Ja, das klingt ein bisschen schräg. Kann ich total nachvollziehen 😉
Ich habe das Originalrezept hierzu in einer Zeitschrift gefunden, es ist von Tim Mälzer. Schon auf dem Bild sah es irgendwie spannend aus… und da ich alle Bestandteile sehr mag dachte ich mit…okay, warum nicht der Kombination eine Chance geben?

Leider bekam ich kurz vor Feierabend keine Räuchermakrele mehr, die wäre nämlich eigentlich statt Forelle und Garnelen vorgesehen gewesen. Aber im Nachhinein war das super – die Kombination aus den gebratenen scharfen Garnelen und der milden geräucherten Forelle passte hervorragend zum Reissalat!

Das Gute ist: Der Salat schmeckt lauwarm und kalt total super- ihr habt also gar keinen Stress, obwohl verschiedene Komponenten zubereitet werden müssen. Ist sicher in etwas kleinerer Portion auch eine schöne Vorspeise!

Zutaten für 2 Personen:

1 große Tasse Reis (auch super: bereits gekochter Reis vom Vortag!)
1 Handvoll glatte Petersilie (ca 6 Stängel)
1 Handvoll frischen Koriander (ca. 6 Stängel)
1 rote Zwiebel
4 EL Sojasoße
2-3 EL Zitronensaft
Salz, Pfeffer
250 g Garnelen (TK, 225 g Abtropfgewicht)
100 g geräuchertes Forellenfilet ohne Haut (gibt es sogar im Discounter, meine waren Bio & von Edeka, meist sind das passender Weeise schon genau 2 Filets)
1 Salatgurke
150 g Joghurt (3,5 % Fett)
Etwas Öl oder Butterschmalz zum Anbraten
1/2 TL Paprikapulver rosenscharf (oder Chilipulver)1/2 TL Zucker

Zubereitung:

1. Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Es macht nichts, wenn er dann zur Weiterverarbeitung noch warm ist, aber es eignet sich stattdesen ebensogut kalter Reis vom Vortag. Ich nehme diesen fantastischen Vollkornreis von “Reishunger”- der schmeckt mir dazu wunderbar aromatisch!

2. Die Garnelen auftauen lassen (wenn es schnell gehen muss, gebe ich sie einen Moment unter warmes, fließendes Wasser).

3. In der Zwischenzeit die Petersilie und den Koriander fein hacken. Die Zwiebel erst halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden- so entstehen feine Streifen, wenn die Zwiebel beim Anbraten zerfällt.

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4. Etwas Fett in einer Pfanne erhitzen und den Reis darin knusprig braten. Das dauert etwa 3 Minuten. Dann die Zwiebel zugeben, gut rühren und sie einige Minuten mitbraten. Ggf. etwas Fett nachgeben (ich benötige insgesamt etwa 1 EL Butterschmalz für Reis & Zwiebel).

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5. Nun die Sojasoße und erstmal 1-2 EL vom Zitronensaft einrühren, später ggf. nachlegen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und die Kräuter unterheben. Beiseite stellen.

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6. Die Gurke schälen und dann mit dem Sparschäler längs in Streifen schneiden (einfach weiterschälen). Solange, bis ihr an den Kernen ankommt- die lassen wir übrig. Die Gurkenstreifen kommen nun mit 1/2 TL Salz und 1/2 TL Zucker in eine Schüssel und bleiben dort 10 Minuten. Dabei tritt Wasser aus, das wird hinterher weggegossen.

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7. Für die Garnelen etwas Fett in einer 2. Pfanne erhitzen (oder die vom Reis abspülen ;-)) und die Garnelen darin von beiden Seiten etwa 2 Minuten anbraten. Mit Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver scharf abschmecken.

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8. Nun wird zusammengebaut! Zuerst kommt der Reissalat auf den Teller, darauf dann die abgetropften (ich drücke sie ruhig etwas aus) Gurkenstreifen. Rund herum kommen die Garnelen und das einfach in Stückchen gezupfte Forellenfilet. Nun als Topping obendrauf der Naturjughurt – fertig!

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6 Kommentare

  1. Das sieht mal wieder köstlich aus!

    • Huhu Tonia, vielen Dank! 🙂 ich fand die Kombination wirklich erst etwas ungewöhnlich, aber es passt supergut zusammen…

  2. Mit dem Joghurt klingt das echt lecker. Solche Reiskombinationen mit Naturjoghurt oder Joghurt mit ein paar Kräutern finde ich extrem lecker 🙂
    Danke!

    Gruß,
    Jens

    • Mit Reis vom Vortag superschnell gemacht und einfach nur lecker! Danke für die tollen Rezepte.
      Jane

      • Hey Jane, vielen lieben Dank für dein Feedback! 🙂

        Grüssli,
        Danja

        • Gerne!
          Ich bin ganz begeistert von den Rezepten. Bin beim kochen nicht gerade kreativ und oft ziemlich ideenlos…Deshalb mal ein ganz dickes Lob! Klasse Rezepte und vor allem die super einfache Kochanleitung.
          Damit schaff selbst ich es 😉
          LG
          Jane

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