Apfelkuchen mit Mandel-Knusper-Decke

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Apfelkuchenrezepte gibt es ja wie Sand am Meer. Selbst hier auf dem Blog habe ich schon mehrere eingestellt…als Käsekuchen-Variante, als leichten Kuchen, als Muffins…aber die Vielfalt ist schier unendlich. DIESES Rezept allerdings muss man probiert haben. Echt jetzt! 🙂 Der Kuchen ist so richtig schön “apfelig” mit großen Stücken, die Decke knuspert nussig-süß und zusammen mit dem Mürbeteig-Boden wird das ganze zu einem runden, leckeren Apfelgedicht.

Es klingt erst mal kompliziert…Teig, Füllung, Decke… aber es ist wirklich echt einfach. Der Teig wird einfach nur verknetet, während der Kühlzeit kann man sich um den Rest kümmern :-).

Zutaten für eine Springform (26 oder 28 cm):

Boden/Rand:
1 Ei
250 g Mehl
125 g Zucker
125 g Butter
1 Tütchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 TL Backpulver

Füllung:
5-7 Äpfel, je nach Größe

Mandeldecke:
150 g Zucker
100 g Butter
200 g Mandelblättchen
3 EL Milch
3 EL Mehl
1 TL Zimt
1 Tütchen Vanillezucker

Hinweis: Wer es nicht so süß mag, sollte den Zucker überall etwas reduzieren.

Zubereitung:

1. Alle Teigzutaten für den Boden miteinander verkneten- ich mache das mit den Händen. Nur solange kneten, bis die Masse schön homogen ist, nicht länger. Sonst wird die Butter so warm und der Teig muss zu lange kühlen. Den Teig dann in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 30 Minuten wieder etwas fester werden lassen.

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Wie man in an den Bildern sehen kann, ist der Kuchen noch in meiner alten Küche entstanden, die neue hat eine Arbeitsplatte aus Massivholz. genau genommen war es sozusagen der “Henkerskuchen” für meinen alten Backofen- direkt danach wurde er abgebaut.

2. Die Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden.

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3. Eine Springform mit Backpapier auslegen (nur den Boden). Dann den Teig hineingeben und mit den Fingern in Form drücken- der Rand sollte etwa 2-3 cm hoch sein. Alternativ kann man – wenn der Teig gut gekühlt ist- ihn auch mit etwas Mehl ausrollen und dann in die Form legen. Die Apfelstücke darauf verteilen.

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Mehr Apfel passt auf jeden Fall in keinen Kuchen 😉

4. Für die Mandeldecke die Butter, den Zucker, die Mandeln und den Vanillezucker in einem Topf erwärmen, so dass die Butter schmilzt und sich mit dem Zucker zu einer Masse verbindet. Dann Milch, Mehl und Zimt zugeben, gut einrühren.

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5. Die Masse gleichmäßig auf den Äpfeln verteilen und alles im Ofen bei 200 Grad Ober-/Unterhitze rund 50 Minuten (ggf ein paar Minuten länger) backen. Die Mnadeldecke sollte knusprig hellbraun sein.

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Omnomnom….

Er schmeckt zwar kurz nach dem Backen schon, ist aber kaum zu schneiden. Ihr müsst euch jetzt also am besten eine halben Tag (oder über Nacht) gedulden…dann anschneiden und genießen!

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17 Kommentare

  1. OMG – der sieht sowas von leckeeeeeerrrrr aus – der wird zum B-day meines Sohnes gebacken. Besser kann man Gäste nicht beeindrucken. Bei den Zutaten kann der nur super schmecken 🙂

  2. Großartig!!! War eben auf der Suche nach einem einfachen, aber leckeren Kuchenrezept. Damit kann ich nächste Woche sicher meine Kollegen zu meinem Geburtstag beeindrucken. 🙂

    Für jede Lebenslage das passende Rezept, dein Blog ist super!

  3. das ist ja mal wirklich ein toller Apfelkuchen. Den werde ich am Freitag zum Geburtstag meines Freundes backen. Wir mögen beide sehr gerne Apfelkuchen. Vielen Dank für das tolle Rezept

  4. Suuper! Ich liebe Apfelkuchen und den werde ich ganz sicher als nächstes nachbacken!!
    FREU!! 😉

  5. Huhu ihr Lieben,

    vielen Dank für euer Lob und die Kommentare…ich hoffe, euch schmeckt der Kuchen so gut wie mir!

    Grüssli,
    Danja

  6. Ich glaube das wird mein Lieblingsapfelkuchen. Wenn ich jetzt Mandeln da hätte würde ich gleich loslegen. Danke für das Rezept und die Fotos. Unglaublich welche Mühe du dir immer gibst liebe Danja.

  7. Hallo
    ich habe heute mittag diesen Kuchen gemacht,
    Himmlisch! so toll und lecker, so einfach zu machen,
    danke für das megageniale Rezept!
    Wir konnten es natürlich nicht abwarten, dass der Kuchen
    “ein paar Stunden” steht….
    lauwarm schon ein Hochgenuß und morgen werden
    wir ihn wahrscheinlich noch mehr lieben 🙂

  8. Danke für das tolle Rezept! Wir fanden den Apfelkuchen superlecker!!!!!!

    • Hey Stella,
      super, dass ich es ausprobiert habt…und natürlich noch besser, dass es euch gut gecshmeckt hat :-).
      Danke für die Rückmeldung und liebe Grüße aus Köln,
      Danja

  9. Jana Respondek

    Der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe.

    Ganz lieben Dank für das Rezept.

    Grüße aus Thüringen

  10. Wurde gerade gebacken… ich bin gespaaaannt….

    • Hallo Danja,Hallo ihr anderen hier im Blog.Ich backe diesen Apfelkuchen jetzt zum 3. Mal und er ist wieder zum Anbeißen lecker.Danke für die tollen Rezepte…mach weiter so!Viele liebe Grüße Angelika

  11. Danke für das Rezept. Der Kuchen war und ist echt superlecker. 🙂

  12. Monika Fiedler

    Super Rezept, nur die Gradzahl 200 finde ich ein bissel zu hoch. 175 Grad reichen , liegt vielleicht an meinem Ofen. Ansonsten Top!!

  13. Hallo Danja, meine Eltern haben mir gestern von dem Kuchen vorgeschwärmt daher habe ich ihn heute gleich nachgebacken da wir Besuch bekommen. Der Kuchen duftet ganz toll nur leider ist die Mandeldecke bei mir sehr dunkel geworden. Ich habe den Kuchen bereits nach 20min abgedeckt da er mir da schon etwas zu dunkel vorkam. Reichen evtl. auch 180 Grad? Oder wie kriegst du es hin das er bei 200 Grad und 50min Backzeit so schön Goldbraun aussieht?

    Lieben Dank & Grüße

  14. Mittlerweile mein Lieblingsrezept für Apfelkuchen. In den Mengen immer etwas variiert, aber von Grund auf wie von dir beschrieben. Superlecker. Die Mandel vermische ich immer mit mehr Zimt und lass den Kuchen etwas länger im Ofen, damit die Mandeldecke leicht geröstet wird.
    Sobald der Kuchen aus der Form ist verdunstet der förmlich in der Küche. 🙂

  15. Ebba Schwedmann

    Was für ein Kuchen…..wow mir fehlen echt die Worte…. natürlich konnte ich es nicht abwarten,es war mir egal auch wenn dieser Wahnsinnskuchen zusammen fällt (wäre nicht das 1.mal)ein Genuss eine Gaumenexplosion. Ich danke dir für dieses Rezept. Liebe Grüße aus Duisburg Ebba.

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