Zum Jahresanfang: Herzhaftes Kürbisbrot

IMG_8934

Huhu ihr Lieben,

ein frohes neues Jahr euch allen!

Ich habe mir rund um den Jahreswechsel mal ein paar computerfreie Tage gegönnt…ich habe mich ausgeruht, Ideen gesammelt  und freue mich auf das nächste Jahr mit euch :-). Den Anfang macht meine kleine Neujahrsbäckerei:

Die Idee zu diesem Brot habe ich in einer Zeitschrift entdeckt. Ich war sehr gespannt, ob das wirklich so hinhaut, auch optisch- aber ich muss sagen, ich bin begeistert! In meiner Heimat isst man Kürbisbrot in einer eher süßen Variante traditionell im Herbst, das finde ich auch sehr lecker. Dieses ist allerdings herzhafter, es wird mit mehr Salz und etwas Thymian gebacken.  Es passt prima zu Käse, Schinken oder herzhaftem Aufstrich- aber auch Honig ist lecker dazu, mir gefällt die Kombination aus Honig und Thymian sehr.

Die Kürbisform ist natürlich optional- es schmeckt sicher auch aus einer gewöhnlichen Kastenform gut. Man benötigt allerdings lediglich eine ofenfeste, runde Schüssel, damit das Brot hinterher wie ein Kürbis aussieht, das musste ich natürlich ausprobieren :-). Als Stengel diente mir eine Zimtstange, die noch von der Weihnachtsbäckerei übrig war.

Kleiner Tipp: wer es sehr “kräuterig” möchte (nicht nur ein leichtes Aroma vom Thymian), der gibt am besten später noch etwas mehr davon in den Teig.

Zutaten für 1 (kleines) Brot:

400 g Hokkaido-Kürbis (das ist etwa ein 3/4 kleiner Kürbis)
2 TL Thymian, getrocknet
2 TL brauner Zucker
2 EL Olivenöl
100 g Dinkelmehl (630er)
250 g dunkles Weizenmehl (1050er)
2 TL Salz
25 g weiche Butter ( das ist ein gehäufter Esslöffel)
3/4 Tütchen Trockenhefe
75 ml Milch

Außerdem: eine ofenfeste Schüssel, etwas Butter und Mehl für die Form, Alufolie, ggf. eine Zimtstange.

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Den Kürbis in grobe Spalten schneiden und mit Thymian, Zucker und Olivenöl mischen.

IMG_8924

2. Den gewürzten Kürbis in Alufolie zu einem Päckchen einwickeln und bei 200 Grad im Ofen eine gute Stunde backen. Zu lange macht nichts :-).

IMG_8925

3. Die Küsbisspalten fein pürieren und abkühlen lassen.

IMG_8926

IMG_8927

4. Die Milch lauwarm erhitzen, dann die Hefe darin auflösen und je 25 g beider Mehlsorten einrühren. Diesen Vorteig 15 Minuten bei Zimmertemperatur gehen lassen. Ich stelle die Schüssel immer auf den Herd, der vom Backen des Kürbis noch etwas warm von oben ist.

De Vorteig vor dem Gehen:

IMG_8928

Und danach:

IMG_8930

5. Eine ofenfeste Schüssel mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben. Ich nehme diese einfachen Schüsseln von IKEA:

IMG_8929

6. 300 g vom Püree (das müsste knapp alles sein) zum Vorteig geben, ebenso das restliche Mehl, das Salz und die weiche Butter. Mit den Knethaken des Rührgeräts 5-10 Minuten kneten, bis sich der Teig ohne zu kleben vom Schüsselboden löst.

7. Den Teig in 6-7 Stücke  teilen und diese mit gemehlten Händen kreisförmig dicht an dicht in die gemehlte Backschüssel legen.

IMG_8931

8. Mit Folie bedecken und 1 Stunde bei Zimmertemperatur gehen lassen.

IMG_8932

9. In der Zwischenzeit den Ofen auf 210 Grad vorheizen. Den aufgegangenen Teig nun zuerst 30 Minuten backen, dann aus der Schüssel nehmen und auf dem Kopf stehend nochmal 25 Minuten backen.

10. Herausnehmen und ggf. mit der Zimtstange verzieren- fertig!

IMG_8933

IMG_8935

 

 


, , , ,

2 Responses to Zum Jahresanfang: Herzhaftes Kürbisbrot

  1. Lisa 24. Oktober 2015 at 17:08 #

    Extrem lecker!! Danke für dieses Rezept.

    Ich musste noch mehr mehl dazugeben, da der Teig viel zu klebrig war – ich weiß auch nicht genau, was ich da falsch gemacht habe. Ich glaube ich war etwas zu großzügig mit dem Kürbis.
    Allerdings ist das Ergebnis trotzdem super gut geworden und sieht auch noch cool aus mit der Kürbisform ud Zimtstange.

    Die Hälfte haben wir schon verputzt :-)

    Glaubst du man kann das Brot auch gut einfrieren?

    Herbstliche Grüße aus Schottland…

    • Danja 26. Oktober 2015 at 12:33 #

      Hi Lisa,

      vielen dank für deine Rückmeldung! Ja, wenn man mit gemüse im Brot arbeitet, kann die mehlmenge immer mal etwas varieeren- anders als Mehl, zucker & Co kann ja auch der Wassergehalt in Gemüse immer mal etwas schwanken. Freut mich aber sehr, dass Dir das Ergebnis gefällt! Eingefroren habe ich dieses brot leider noch nie, da kann ich nichts zu sagen. Aber Grundsätzlich friere ich ansonsten eigentlich fast jedes Brot recht erfolgreich ein- ich würde es also einfach versuchen.

      Gruß,
      Danja

Hinterlasse eine Antwort