Supereinfaches, veganes Kürbis-Mango-Curry

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Das ist eins von diesen typischen Gerichten bei denen man erst hinterher feststellt, dass man „aus Versehen“ etwas komplett veganes gekocht hat. Ich finde ja, solche Beispiele sind die besten Belege dafür, dass veganes Essen wirklich alles andere als langweilig ist. Ich selbst möchte zwar auf keinen Fall vegan leben, aber daran, dass man dann nichts leckeres mehr kochen könnte, liegt es auf jeden Fall nicht :-).

Als Beilage zu diesem Curry habe ich den roten Reis von Reishunger gewählt, Der braucht zwar etwas länger im Topf, schmeckt aber wirklich hervorragend…etwas nussig, bissfest und zudem mal nicht das weiße Einerlei auf dem Teller, das Reisgerichte sonst so mitbringen. Ach, falls es jemanden interessiert: Im Tupper Reiskocher benötigt dieser Reis 25-28 Minuten.

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Ansonsten ist es echt ein einfaches Basic-Rezept ohne viel Gedöns und komplizierte Zutaten.

Zutaten für 3 Portionen:

1/2 großen Hokkaidokürbis, ca. 600 g Fruchtfleisch
1 große Mango
200 ml Kokosmilch
200 ml kräftige Gemüsebrühe
1 Zwiebel
2 TL rote Currypaste*
Ingwer, etwa ein Stück so groß wie eine Walnuss
Salz, Pfeffer
200 g roten Reis
etwas Öl zum Anbraten

*Diese Pasten können sehr unterschiedlich scharf sein. Die rote Paste von Reishunger ist eher etwas milder, da würde ich mehr nehmen. Ich hatte dieses mal eine von „Real Thai“ aus dem Supermarkt, die ist deutlich schärfer, da reichen 2 TL völlig. Im Zweifelsfall lieber später nachlegen!

Zubereitung:

1. Die Packungsangabe vom Reis checken: Roter Reis braucht länger als anderer Reis und ist daher das, was als erstes angestellt werden sollte. Mein Reis muss erst 2 x gewaschen werden, dann 10 Minuten quellen und dann 40 Minuten kochen. Da das aber durchaus unterschiedlich sein kann, gehe ich auf die Zubereitung vom Reis nicht weiter ein- einfach nach Packungsanweisung fertigstellen.

2. Das Kürbisfruchtfleisch ohne Innenleben in Würfel schneiden, 1-1,5 cm ist gut. Die Mango schälen und ebenfalls grob würfeln, die Zwiebel und den Ingwer schälen und fein würfeln.

3. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln mit dem Ingwer darin glasig braten. Nun den Kürbis  hinzugeben und unter rühren 3-4 Minuten mitbraten (alles bei mittlerer Hitze).

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4. Die Currypaste mit in die Pfanne geben und gut unterrühren. Ebenfalls rund 2 Minuten mit anrösten.

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5. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und den Kürbis einige Minuten darin köcheln lassen. Nun die Kokosmilch zugeben und bei kleiner-mittlerer Hitze einkochen lassen, bis der Kürbis gar ist.

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6. Die Mango einrühren, nochmal kurz aufkochen lassen, dann kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fertig! Nun mit dem Reis zusammen servieren.

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Natürlich kann man dieses Gericht noch verfeinern, wenn man mag. Eine mitgeköchelte Stange Zitronengras macht sich gut, ebenso frische Chili oder am Ende ein paar Korianderblätter. Es schmeckt aber auch ganz ohne diese Extras wirklich gut.

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8 Responses to Supereinfaches, veganes Kürbis-Mango-Curry

  1. Gitta Mauri 3. November 2014 at 13:02 #

    hallo,
    schade, ich kann die schrift so schlecht lesen
    lg.gitta

    • Danja 3. November 2014 at 14:03 #

      Hallo Gittan,

      was meinst Du genau mit „schlecht lesen“? Liegt es an der Schriftart? oder ist die Schrift für Dich zu klein? Falls es letzteres ist, das kannst Du in deinen Browsereinstellungen ändern! Wenn es bei Dir merkwürdig dargestellt wird, gib doch mal Bescheid, welchen Browser (auch welche Version) Du benutzt.

      Grüße,
      Danja

  2. Lauren 19. November 2014 at 20:39 #

    Hallo Danja,

    das sieht ja super lecker aus! Wie lange muss ich ca den Kürbis in der Kokosmilch köcheln lassen? Dann probiere ich das direkt diese Woche noch aus:).

    Liebe Grüße

    • Danja 20. November 2014 at 08:19 #

      Huhu Lauren,

      also genau auf die Uhr geschaut habe ich dabei noch nicht, aber wenn man die Würfel nicht zu groß schneidet, sind es etwa 12-15 Minuten- je nachdem, wie bissfest man es mag.

      Liebe Grüße,
      Danja

  3. Maddi 18. Oktober 2015 at 14:14 #

    Heute gekocht (in Ermangelung „echter“ Kokosmilch musste Alpro-Kokosdrink herhalten) und es war soooooo lecker! Danke für das Rezept! Habe noch mit etwas Currypulver abgeschmeckt 😉

    • Danja 19. Oktober 2015 at 12:52 #

      Hey Maddi,

      vielen lieben Dank für Dein Feedback! Stimmt, Curry geht natürlich immer- je nachdem, wie kräftig/schwarf die Currypaste ist. Ich muss da schon immer so mit der Menge aufpassen, dass nur sehr selten nachwürze, wenn Currypaste im Spiel ist..*lach*… ich bin aber auch ein Schärfe-Weichei ;-).

      Liebe Grüße,
      Danja

  4. Mera 21. November 2015 at 17:33 #

    Hallo Danja,
    Ich habe dieses Curry in den letzten Tagen gekocht. Allerdings fehlte mir die Mango, ich habe keine gescheite bekommen. Habe stattdessen genommen, was die Obstkiste hergab: Etwas Birne und ein paar Orangenfilets. Habe noch eine Nelke dazugegeben.

    Es war trotz der Abwandlung köstlich. Das Original mache ich aber auch noch. Wenn ich eine schöne Mango bekomme.

    😀

  5. Martina 11. November 2016 at 07:49 #

    Liebe Danja!

    Gestern stand ich, wie jeden Tag, vor der großen Frage was ich denn wohl kochen soll.

    Kürbis hatte ich noch in der Resteverwertung und diesen tollen roten Reis von Reishunger hatte ich schon ewig im Schrank stehen.

    Und dann finde ich dieses Rezept hier, das passt wie Arsch auf Eimer 😉 Noch schnell eine Mango geholt, alles andere war eh noch im Haus.

    Und was soll ich sagen? Eigentlich wollte ich eine Portion für heute aufheben, aber da hatte ich die Rechnung ohne meinen Mann gemacht. „Darf ich den Rest auch noch?? Das ist soooo lecker!“

    Das Lob möchte ich gerne weitergeben 🙂 Ganz tolles Rezept und wohl ein neues Lieblingsgericht bei uns 🙂

    Lieben Gruß,
    Martina

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