Strawberry-Cheesecake ohne Backen

Foto

Huhu ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende. Wir waren hatten gestern einen richtig faulen Sonntag…mit viel Sonne und Cocktails auf dem Balkon, es war wunderbar! Wie immer wurde am Sonntag auch gebacken- dieses Mal brauchten wir allerdings eine gute Portion Geduld, denn dieser no-bake-Kühlschrankkuchen muss einen halben Tag (am besten über Nacht) kalt stehen.

Dafür wird man aber belohnt mit einem cremigen Kuchen, fruchtigem Topping und einem superleckeren Bröselboden…hmmm. Ich habe einen Hauch Zimt in den Boden gegeben, das liebe ich. Aber keine Sorge, der Kuchen schmeckt nicht nach Weihnachten ;-).

Die Füllung besteht aus Frischkäse, aufgelockert mit etwas Quark, also super-erfrischend im Sommer. Orange und Zitrone geben der Füllung den letzten Schliff- wer mag,kann natürlich auch eine Limette nehmen, Erdbeere und Limette passen hervorragend zusammen.

Zutaten für eine 24 cm Springform:

Für den Boden:
100 g Haferkekse*
50 g Zwieback
75 g Butter
1/2 TL (oder nach Belieben) Zimt

Für die Creme:
600 g Frischkäse
250 g Magerquark
200 ml Orangensaft + die abgeriebene Schale einer Orange
4 EL Zitronensaft+ die abgeriebene Schale einer Zitrone
125 g Zucker
6 Blatt Gelatine (wenn es sehr warm ist, ruhig 8 nehmen)

Für das Topping:
500 g + 150 g Erdbeeren
2 EL Puderzucker
2 EL Zitronensaft

*Ich verwende “Hobbits”, das sind meine Lieblingskekse (am liebsten mag ich die mit Schokolade, aber die passen hier nicht so gut). Weiter unten gibts ein Foto von der Packung :-).

Übrigens: Kaloriensparer nehmen Frischkäse “Balance”, Halbfettbutter für den Boden und können prima den Zucker durch kristalline Streusüße mit Stevia austauschen.

Zubereitung:

1. Für den Boden die Kekse und den Zwieback zusammen fein zerbröseln. Ich habe dafür einen Aufsatz auf dem Pürierstab, wer sowas nicht hat, nimmt ein große Tüte und ein Nudelholz und denkt an jemanden, den er nicht mag ;-). Funktioniert auch.

Foto 3

Foto 2

2. Die Butter in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle schmelzen, zusammen mit dem Zimt zu den Bröseln geben und alles gut verkneten (die Masse bleibt bröselig). Der Vorteil der Verwendung von Keksen mit Zwieback gemischt ist, dass der Boden nicht zu süß wird.

Foto 1

3. Eine 24 cm Springform am Boden mit Backpapier auslegen, die Brösel hineingeben und rundum festdrücken. Wer möchte, dass der Boden hinterher richtig schön gerade ist, nimmt zum Glattdrücken keinen Löffel sondern etwas Größeres, ich nehme zB einen Fondantglätter. Ihr findet sicher etwas Praktisches irgendwo in der Küche!

Foto 3

Foto 5

4. Den Boden nun 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen, in der Zeit bereiten wir die Creme zu.

5. Die Zitronenschale fein abreiben (nur das Gelbe!) und den Saft auspressen. Mit einer Orange ebenso verfahren, für die erforderliche Menge von 200 ml Saft brauchte ich allerdings 2 Orangen (aber nur von einer die abgeriebene Schale). Die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.

6. Den Frischkäse mit dem Quark und der Zitronenschale verrühren (Handrührgerät, etwa 2 Minuten). Dann den Orangensaft, 4 EL Zitronensaft, die abgeriebene Orangenschale und den Zucker zusammen in einen kleinen Topf geben und aufkochen. Vom Herd nehmen.

Foto 2

Foto 4

7. Die eingeweichte Gelatine (10 Minuten sollten es sein) sehr gut ausdrücken und dann in die heiße Orangensaft-Mischung geben. Rühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat.

8. Nun die Saftmischung in ein Gefäß mit Ausguss geben und unter Rühren in die Frischkäsemasse schütten. Wenn ihr zu zweit arbeitet oder eine Küchenmaschine habt, die die Creme rührt, könnt ihr die Osaftmischung auch im Topf lassen und von dort aus gießen. Wenn ihr aber in der rechten Hand den Handmixer habt und mit der Linken die Flüssigkeit hineinschüttet, ist das mit einem heißen Topf sehr unhandlich, deshalb gebe ich die Saftmischung vorher in einen Mixbecher mit Ausguss.

9. Die Creme ist nun sehr flüssig. Meine 24er Form ist etwas ausgeleiert, und da die Creme so flüssig ist, hatte ich Angst, sie könnte auslaufen. Aus diesem Grund habe ich ein festes Gummiband um die Form gelegt- wird ja nicht gebacken :-). Die Creme nun in die Form füllen und das Ganze über Nacht kalt stellen.

Foto 1

10. Nun die 500 g Erdbeeren halbieren und nach Belieben auf dem Kuchen verteilen. Die 150 g Erdbeeren mit den 2 EL Puderzucker und den restlichen 2 EL Zitronensaft pürieren und als Soße auf dem Kuchen verteilen. Man kann sie auch stattdessen als Soße zum Kuchen reichen, so kann jeder selbst etwas davon auf seinem Stück verteilen.

Foto 5

Wann man den Kuchen aus der Form befreit, ist Geschmackssache- ich persönlich mache das erst ganz zum Schluss.

Foto 4

Foto 1

Fertig! :-)

 

Übrigens: Das Rezept stammt – bis auf kleine Abwandlungen- aus meiner liebsten Kochzeitschrift “Deli”.


, , ,

7 Responses to Strawberry-Cheesecake ohne Backen

  1. Karin 15. Juni 2015 at 12:53 #

    Jamjamjam, kann sie förmlich schmecken.
    Probiere ich demnächst aus.
    Wusste gar nicht, dass es einen Fondantglätter
    gibt, man lernt nie aus.

    LG

  2. Maggy 15. Juni 2015 at 19:13 #

    Hallo Danja,

    sieht super lecker aus, und ich möchte diese Torte gerne in unserer Praxis ausgeben.
    Habe Sorge, dass die Erdbeeren beim Schneiden runterfallen bzw. die pürierte Soße runterlaüft.
    Dann doch lieber Tortenguß obendrauf, obwohl ich diesen selbst nicht präferiere?
    Freue mich über Rückmeldung. LG

    • Danja 15. Juni 2015 at 19:49 #

      Huhu Margarete,

      das stimmt, so “locker” aufgelegte Erdbeeren können schonmal herunterkullern. Ich hatte ihn ebenfalls mit bei der Arbeit, beim Schneiden purzelte ab und zu mal eine herunter. Die Soße ist da eher nicht so das Problem, eher die Erdbeeren. Statt Tortenguss (och nööööö ;-)) Hätte ich diese 2 Optionen für Dich:

      1. Die Erdbeeren als eine Schicht (also nix mit Hochstapelei) auf die Torte legen, wenn diese etwa ne Stunde oder 2 kühl stand. Dann kleben die Erdbeeren in der Masse leicht fest, sinken aber nicht ein (am Anfang ist die Masse ja seeehr flüssig).

      2. Etwas mehr Erdbeeren zu “Soße” pürieren und diese mit Gelatine versetzen (ich würde sagen, bei 250 g Erdbeeren, die zu Soße verarbeitet werden, 3 Blätter nehmen). Dann die Soße auf den komplett durchgekühlten Kuchen geben und dort hinein die Erdbeeren als eine Schicht. Muss dann allerdings nochmal 1-2 Stunden kühl stehen, aber da hält die gelierte Soßenschickt die Erdbeeren wo sie hingehören.

      ich hoffe, das war gut verständlich? Falls nicht, einfach nochmal melden :-)

      Grüssli,
      Danja

  3. Aina 20. Juni 2015 at 13:09 #

    Kuchen ist gerade fertig geworden, sieht super aus! Mal schauen, wie er beim KiTa-Sommerfest ankommt!

  4. Alex 20. Juni 2015 at 17:43 #

    Ich finde auch, das der Kuchen super aussieht – da habe ich ihn gestern nachge’backen’. :-)
    Habe bei der Käsecreme aber variiert; ich habe die ganze Masse erwärmt und dann die Gelantine eingerührt. Außerdem habe ich statt Zucker Honig verwendet und die Erdbeeren schlussendlich püriert über die rosa Masse gegossen. Mein Kuchen muss ein paar Tage im Kühlschrank überstehen, da finde ich die pürierte Varinante am sichersten.
    Habe heue nachmittag das erste Stück probiert und er ist wirklich himmlisch! Ein tolles Rezept! ♥

    • Danja 25. Juni 2015 at 09:02 #

      Hallo Alex,

      Honig kann ich mir sehr gut dazu vorstellen…ich finde der passt immer hervorragend zu säuerlichen Milchprodukten.
      Was cih noch nicht ganz verstanden habe, ist die “rosa” Masse- wovon wurdedie denn bei Dir rosa, wenn die Erdbeeren obendrauf kommen? Ich glaube, ich stehe gerade auf dem Schlauch. Aber ich freue mich sehr, dass es Dir geschmeckt hat :-)

      Grüssli,
      Dajna

      • Alex 26. Juni 2015 at 09:19 #

        Liebe Danja,
        das war wohl mein Fehler – ich hatte vergessen zu erwähnen, dass ich die Käsemasse mit Lebensmittelfarbe rosa gefärbt habe, was hübsch zu den roten. püriertern Erdbeeren aussah. Ich bin nicht der ultimative Käsekuchen-Fan und muss ihn mir immer ein bisschen “aufhübschen” – das Auge isst ja schließlich mit! 😉

Hinterlasse eine Antwort