Schoko-Bananen-Kuchen mit Nuss-Crunch

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Resteverwertung kann ja sooo lecker sein :-)

Dieser Kuchen ist ein absoluter Klassiker, wenn mal wieder zu viele Bananen übrig sind. Die Konsistenz ist fluffig und locker und kein bisschen wie schweres Bananenbrot. Den letzten Kick gibt das Nuss-Crunch oben auf dem Kuchen- Nüsse in Butterkaramell geschwenkt und hinterher zerbrochen…saulecker. Man muss nur immer aufpassen, dass man nicht alle Nüsse nascht, bevor sie den Weg auf den Kuchen finden…

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Das Rezept ergibt eine ganze Menge Teig und passt prima in eine Napfkuchen- oder Gugelhupfform. Für eine Springform oder eine Kastenform würde ich auf 2/3 reduzieren.

Zutaten für eine Napfkuchen- oder Gugelhupf-Form

Für den Teig:
4 reife Bananen
300 g Mehl
250 g Butter oder Margarine (Zimmertemperatur)
250 g Zucker (bei seeeehr reifen Bananen ruhig etwas weniger)
3 Eier
2 gestrichene EL Kakaopulver
100 g Schokolade
1 TL Zimt
1 TL Natron
1 Päckchen Backpulver
150 g Schokolade oder Kuvertüre, für den Überzug*

*ich bevorzuge normalerweise dunkle Schokolade, finde aber, dass hier Vollmilch am besten passt.

Für den Nuss-Crunch
70 g Haselnüsse, gehackt
1 EL Butter
1 EL Zucker

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Die Kuchenform fetten & mehlen

2. Die weiche Butter/Margarine mit dem Zucker 2-3 Minuten aufschlagen, dann die Eier einzeln unterrühren.

3. Die Bananen mit einer Gabel zu Mus zerdrücken oder mit einem Zauberstab pürieren. Die Hälfte der Schokolade schmelzen (Mikrowelle oder Wasserbad), die andere Hälfte hacken. Bananen und Schokolade zum Teig geben.

4. Zum Schluss Mehl, Backpulver, Natron, Kakaopulver und Zimt vermengen und dann gemeinsam in den Teig rühren.

5. Alles in die Form füllen und etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe! Je nach Ofen und Form kann es auch 60 Minuten dauern).

6. In der Zwischenzeit die Butter und den Zucker für den Nuss-Crunch in einer kleinen Pfanne zusammen schmelzen.

7. Wenn die Butter etwas aufschäumt, die Nüsse hinzugeben und unter rühren (Hitze etwas reduzieren) in der Pfanne belassen, bis alles leicht gebräunt ist und der Zucker sich komplett aufgelöst hat. Dann die Masse auf ein Stück Alufolie geben, dort ausbreiten und abkühlen lassen. Auf keinen Fall heiß aus der Pfanne probieren, durch den geschmolzenen Zucker ist die Temperatur sehr hoch. Passt bitte auch auf eure Kids auf!

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8. Wenn der Kuchen fertig ist, solltet ihr ihn einige Minuten ruhen lassen und dann aus der Backform nehmen. Nun komplett auskühlen lassen.

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9. Erst dann die Schokolade oder Kuvertüre schmelzen und über den Kuchen gießen. Den Nuss-Crunch zerbrechen und auf der noch feuchten Schokolade verteilen…fertig! :-)

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6 Responses to Schoko-Bananen-Kuchen mit Nuss-Crunch

  1. Bridgetjones 16. August 2014 at 06:43 #

    Hallo Danja,

    von Ulli auf jeden Fall “Daumen hoch” für diesen Kuchen ! Er hat gerade (es ist 06:37 h) sein obligatorisches “Nach-der-Nachtschicht-Ritual” beendet: ein Stück Kuchen und ein Glas Milch
    und ist begeistert. Ich war etwas skeptisch, ob ihm die Bananen im Kuchen munden- tun sie aber.

    Ich habe nur 150 Gramm Zucker genommen und für den Crunch hatte ich nur gehackte Mandeln da. Die habe ich in der Pfanne geröstet und einfach etwas Monin Sirup “Cookie Choco” darübergegeben. Kurz in der Pfanne mit den Mandeln einkochen lassen und dann so weiter verfahren, wie von Dir beschrieben.

    Ich selber werde dann heute Nachmittag mal probieren- freu mich schon !

    Lieben Gruß

    Stephie

  2. Elke 22. August 2014 at 23:23 #

    Endlich ausprobiert ….hmmm der schmeckt köstlich! Fluffig leicht u danke fuer den Milchtipp – passt super dazu :-)

  3. Petra 2. November 2014 at 12:31 #

    Ich habe gestern den Kuchen glutenfrei und vegan nachgebacken.
    Meine Änderungen:

    270 g gf Mehl
    150 g Zucker
    3 Ei-Ersatz z.B. 3 TL “Orgran No Egg” + 6 TL Wasser
    evt. etwas Wasser

    Die Zubereitung ist wie im Rezept; der Teig muss zähfließend sein. Evt. noch etwas Wasser zugeben und rasch in die gefettete und mehlierte (habe gem. Erdmandeln genommen) geben und backen.

    Auch am zweiten Tag noch super saftig und lecker.

  4. runninggag 23. November 2014 at 15:59 #

    ich hab noch gehackte walnüsse in den teig getan und auch den nuss-crunch mit walnüssen statt haselnüssen gemacht – sooo lecker
    obwohl ich meistens nicht so der fan von bananenkuchen bin – hier schmeckt man die banane nicht so stark raus, dass sie mich stören würde

    • Danja 24. November 2014 at 10:55 #

      Huhu,

      das kann ich mir super vorstellen- Walnuss und Banane harmoniert sehr zusammen :-)

      Hier konnte der kuchen auch schon den einen oder anderen “Bananenkuchenmuffel” überzeugen- freut mich, dass er Dir geschmeckt hat!

      liebe grüße,
      Danja

  5. Kristine 14. Januar 2017 at 16:06 #

    Ein Hammerkuchen!!!!
    Super fluffig und eine Komposition von schokoladig über nussig-crunchy!
    ich habe 50 g weniger Zucker genommen, trotzdem noch sehr süss und leeeeecker!

    Kristine

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