Scharfe Thai-Kartoffelsuppe mit Garnelen

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Hui…meingottisdasscharf…. mehr brachte ich zuerst nicht raus, als ich diese Suppe zum ersten Mal probiert habe. Aber lecker! Superlecker!

Aber von vorne: Ich fand die Basis für dieses Rezept in einer Kochzeitung. Es klang für mich schon ziemlich lecker, aber noch mit etwas zu wenig “Wums”…also ergänzte ich die Currypaste und nahm mehr Chili und Ingwer…so ist es für mich perfekt! Das Rezept ist genau für eine Person als Hauptgericht genau ausreichend- lässt sich aber auch gut in größerer Menge herstellen.

Zutaten für 1 Portion:

240 g Kartoffeln (geschält gewogen, das sind etwa 3 mittelgroße)
1 kleine Schalotte
1 kleine Chilischote
1 Stückchen Ingwer, etwa 10 g geschält (so groß wie 2 Haselnüsse)
1 Knoblauchzehe
100 ml Kokosmilch*
250 ml Wasser
5-6 Garnelen, frisch
1/2 rote Paprikaschote
etwas Butterschmalz oder Öl zum Anbraten
1 kleine Handvoll Korianderblätter
1 gehäufter TL rote Currypaste

*ich nutze meist fettarme Kokosmilch, das funktioniert nicht in jedem Rezept gut, aber hier (da wir ja nicht unbedingt Wert auf eine stark eingedickte Suppe legen) geht es hervorragend! Übrigens: Übrig gebliebene Kokosmilchkann man in Eiswürfelformen einfrieren.

Zubereitung:

1. Die Kartoffeln schälen und würfeln (etwa 1 cm groß), die Zwiebeln fein würfeln. Ingwer und Knoblauch schälen und fein hacken, die Chilischote aufschneiden, entkernen, und ebenfalls fein hacken.  Die Paprika in kleine Würfelchen schneiden.

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2. Etwas Butterschmalz oder Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln, Knobi, Chili und Ingwer darin etwa 2 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Dann die Kartoffelwürfel hizugeben und 2 Minuten weiterbraten.

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3. Die Currypaste unterrühren und kurz mit anschwitzen, dann mit Kokosmilch und Wasser ablöschen.  Ich habe diese Currypaste benutzt, die es hier bei den Jungs von “Reishunger” zu kaufen gibt.

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4. Einmal gut durchrühren und dann bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen. Je nachdem, wie oft man den Deckel aus Neugierde aufmacht 😉 muss man noch etwas Wasser nachgeben…je nach Geschmack, wie flüssig man die Suppe möchte.

5. In der Zwischenzeit die Garnelen schälen und den Darm entfernen.

6. Nach 15 Minuten Kochzeit die Paprika in die Suppe geben und noch 5 Minuten weiterköcheln lassen.

7. In der Zwischenzeit die Garnelen in etwas heißem Fett von beiden Seiten anbraten (je ca. 2Minuten) und mit Salz und Pfeffer würzen.

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8. Die Suppe ebenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken, dann in einen Teller geben. Die Garnelen vorsichtig oben auf die Suppe setzen. Die Korianderblätter grob hacken und auf die Suppe streuen – fertig!

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5 Responses to Scharfe Thai-Kartoffelsuppe mit Garnelen

  1. Luzie 26. Januar 2016 at 11:31 #

    HalliHallo :-)

    Wo ist denn der Rest vom Sternchen bei der Kokosmilch geblieben?

    Wo genau kaufst du deine Garnelen am liebsten?

    Haben schon einige probiert, aber noch nicht die “perfekten” gefunden.

    Freue mich über eine Antwort,

    liebe Grüße!

    • Danja 27. Januar 2016 at 12:39 #

      Huhu Luzie,

      vielen dank für den Hinweis! Keine Ahnung, wann und warum de Hinwes zur Kokosmilch abhanden gekommen ist, ich habe ihn wieder eingefügt :-)

      Zu den Garnelen: Wenn ich sie TK kaufe, dann am liebste von “deutsce See”. Die Packung kostet rund 10€ und sieht so aus: http://www.deutschesee.de/produkte/meeresfruechte/garnelen/
      Wenn die nicht verfügbar sind (gibgs hier aber in diversen Supermärkten), dann nehme ich ersatzweise die von Paulus.

      Grüssli,
      Danja

  2. Inger 27. Juli 2017 at 13:46 #

    Hallo Danja,

    der Knoblauch kommt in der Zubereitung nicht mehr vor. Wird er mit der Chili, dem Ingwer und der Schalotte zusammen angebraten oder kommt er zu den Garnelen?

    Und kann man statt Wasser auch nur Kokosmilch nehmen oder vielleicht Brühe?
    Ich hab die Suppe eben gekocht. Sie war sehr lecker aber irgendwie hat sie im Abgang etwas dünn geschmeckt. Sorry, ich kann es nicht besser beschreiben.

    Beste Grüße

    Inger

    • Danja 21. August 2017 at 10:00 #

      Hi Inger,

      Mensch, danke für den Hinweis. Ja, Du hattest Recht, der Knobi kommt mit der Chili den Zwiebeln und dem Ingwer in den Topf. Ich habe es jetzt dort ergänzt.
      Klar kannst Du statt Wasser auch andere Kokosmilch nehmen. Meine Currypaste ist sehr intensiv, da ist nix mit dünnem Geschmack ;-).

      Liebe Grüße,
      Danja

  3. Inger 13. September 2017 at 10:11 #

    Hallo Danja,

    vielen Dank für Deine Antwort und schön, dass Du weiter machst :-)

    Ich möchte die Suppe die Tage nochmal kochen. Das letzte Mal hatte ich eine viel größere Menge gekocht.

    Leider kann ich mich nicht mehr erinnern, wie ich die Zutaten vervielfacht habe.

    Hast Du da eine Formel? Also z.B. für sechs Portionen alle Zutaten mal sechs oder einfach Pi mal Daumen?

    Ich bin beim Kochen leider immer ziemlich unsicher.

    Die Currypaste die Du verwendest, benutze ich übrigens auch am liebsten. Leider hat unser Thailaden sie nicht immer.

    Als ich die Suppe zum ersten Mal gekocht habe, hatte ich Currypaste von einer anderen Firma. Vielleicht war das tatsächlich der Grund für den etwas “dünnen Geschmack” im Abgang.

    Liebe Grüße

    Inger

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