Rhabarber-Butterkuchen mit Marzipan

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Huhu ihr Lieben,

ich hatte gestern Geburstag und ich dachte, ich bring euch mal einen Kuchen mit :-). Passend zum kommenden Frühling habe ich nämlich zum ersten mal diese Jahr Rhabarber besorgt…noch ziemlich teuer leider, aber ich MUSSTE einfach zuschlagen.

Gebacken habe ich damit einen Rhabarber-Marzipan-Butterkuchen- ein Rezept, dass ich Netz eigentlich mal mit Johannisbeeren gefunden habe. Ich dachte mir, wenn die säuerlichen Beeren gut passen, müsste es eigentlich auch mit Rhabarber hinhauen…und so war es. Süß-sauer…ein bisschen cremiges Marzipan und dazu Knuspermandeln obendrauf.

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Klassischer Butterkuchen ist in meiner norddeutschen Heimat wirklich DER Standardkuchen. Normalerweise wird er ohne Früchte zubereitet, aber immer mit einem süßen Hefeteig, viel Butter, Zucker und ein paar Mandeln. Ich finde diese abgewandelte Kombi jedoch herrlich- der saure Rhabarber passt prima zum zuckrigen Belag und Marzipan ist – wie ich finde- ohnehin toll in Kombination mit Rhabarber.

Die Menge ist ausgelegt für ein normales Blech. Ich bin mir übrigens sicher, das Rezept schmeckt auch mit anderen Obstsorten. Solltet ihr euch jedoch für etwas weniger saures entscheiden als Rhabarber, solltet ihr natürlich die Zuckermenge anpassen. Zudem würde ich andere Sorten nicht mit dem Zucker marinieren, das ist wirklich eine Besonderheit bei Rhabarber.

Zutaten für ein Blech:

400 g Mehl (Weizen 405 oder 550)
25 g frische Hefe oder 1 Tütchen Trockenhefe
200 ml Milch (sollte lauwarm sein)
150 g Zucker (+ 2 EL)
2 Eier Gr. M
600 g Rhabarber
300 g weiche Butter
200 g Marzipamasse
50 g Mandelblättchen
etwas Puderzucker

Zubereitung:

1. Zuerst kneten wir den Hefetig: Das Mehl , die Hefe, 70 g vom Zucker, die warme Milch, die Eier, etwas Salz und 70 g weiche Butter verkneten. Wenn der Teig noch sehr weich/klebrig ist, Mehl nachgeben. Er soll so weich sein,  dass man ihn soeben anfassen kann. Dann mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. Der Backofen bei 40 Grad eignet sich gut…man kann auch einen Kochlöffel in die Tür stecken, wenn der Ofen nicht auf weniger als 50 g einstellbar ist.

So sieht der aufgegangene Teig aus:

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2. In der Zwischenzeit den Rhabarber marinieren. Dazu werden die Stangen gewaschen und geputzt, dann in kleine Würfel geschnitten. Jetzt werden die Würfel mit 2 EL Zucker vermengt und einfach bei Zimmertemperatur stehen gelassen, bis sie an der Reihe sind.

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3. Wenn der Teig gegangen ist, mit bemehlten Händen greifen und auf eine ebenfalls bemehlte Unterlage gleiten lassen. Einmal durchkneten. Der Teig muss nun ausgerollt werden und nochmal gehen. Weil man ihn ausgerollt natürlich nicht mehr gut hochheben kann,  rolle ich den Teig direkt auf Backpapier rechteckig aus. Dann ziehe ich das Backpapier mit dem Teig drauf auf ein Blech und lasse den Teig nochmal 15 Minuten gehen.

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4. In diesen 15 Minuten bereite ich die Marzipan-Butter vor: Das Marzipan in kleine Stücke hacken. Dann die restlichen 230 g weiche Butter mit dem Marzipan und 30 g vom Zucker gut verrühren. das geht am besten mit einem Handmixer und es dauert ein paar Minuten, bis keine Marzipanklumpen mehr in der Butter sind. Die Masse wird dabei weiß-cremig:

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5. Wenn der Teig nochmal 15 Minuten gegangen ist, aus dem warmen Ofen nehmen und diesen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen. In der Zwischenzeit setzen wir nun alles zusammen. Dafür werden in den Hefeteig zuerst tiefe Kuhlen gedrückt- wer keine langen Fingernägel hat, kann das mit dem Daumen machen…ansonsten tut es auch der Stiel eines Kochlöffels. Die Löcher sollten dicht an dicht sein:

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6. Jetzt die Marzipanbutter in einen Spritzbeutel füllen und in die Löcher spritzen. Wer keine Spritzbeutel hat, kann die Masse auch mit einem kleinen Löffel “klecksen”, das dauert aber etwas länger.

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7. Jetzt kommt der Rhabarber: ich tropfe die Flüssigket etwas ab während ich den Rhabarner löffelweise auf dem Kuchen verteile. Nicht in einem Sieb, so dass der Rhabarber GANZ trocken wird, nur ein wenig beim Rausnehmen. Bis zum Rand gleichmäßig verteilen.

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8. Jetzt mit den Mandeln und den verbleibenden 50 g Zucker bestreuen und bei 200 Grad Ober/-Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

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9. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. dann mit dem Puderzucker bestäuben und genießen!

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Dazu passt – vor allem wenn der Kuchen noch warm ist- hervorragend eine Kugel Vanilleeis :-)

 

 

 

 


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15 Responses to Rhabarber-Butterkuchen mit Marzipan

  1. Katja 31. März 2016 at 11:43 #

    Herzlichen Glückwunsch nachträglich! LG Katja

  2. Timoleon 31. März 2016 at 11:47 #

    Alles Liebe und Gute nachträglich zum Geburtstag, liebe Danja! Auf daß Du weiterhin viel Freude an tollen Rezepten hast und auch sonst viele schöne Augenblicke erlebst!

    Der Rhabarbarkuchen hört sich sehr gut an. Ich bin zwar kein Fan von Rhabarbar, aber mein Freund mag ihn sehr gerne. Daher werde ich ihn ausprobieren. Und wer weiß? Vielleicht kann auch ich mich dann darin reinlegen. 😉 Wäre nicht das erste Mal, daß Du ein Rezept mit Zutaten kreierst, von denen ich kein Fan war, die ich aber in Deiner Kombi liebe.

    LG,
    Timoleon.

  3. Danny 31. März 2016 at 11:50 #

    Alles gute nachträglich zum Geburtstag

  4. Regine 31. März 2016 at 12:17 #

    Liebe Danja,
    nachträglich alles Gute zum Geburtstag!
    Der Kuchen sieht gut aus und wird sicher nachgebacken!
    Vielen Dank für Deine tollen Rezepte, einige davon gehören mittlerweile zu meinem Standardrepertoire
    Bitte mach weiter so!
    Liebe Grüße
    Regine

  5. Sonja 31. März 2016 at 12:20 #

    Liebe Danja,

    alles alles Liebe und Gute nachträglich zum Geburtstag :-)

    Sonja

  6. Nala 31. März 2016 at 13:08 #

    Erst mal alles Liebe nachträglich zu deinem Ehrentag gestern.:-)

    Beim lesen des Rezeptes ist mir schon das Wasser im Munde zusammen gelaufen. Aber ist denn schon Zeit für Rhababer? Ausser mit Johannesbeeren, welche Früchte eignen sich noch? Werde es sicherlich mal versuchen:-)

    Danke für deine tollen Rezepte und Ideen, wenn ich auch nicht alles genauso mache wie es bei Dir steht, trotzdem inspirieren mich Deine Rezepte.:-) bitte weiter so

    Grüssle Nala

  7. Susann 31. März 2016 at 14:55 #

    Hey danja, auch von mir erstmal alles gute zum Geburtstag. Kann man dabei auch den Marzipan durch etwas anderes ersetzen oder weglassen?

  8. shanshuo 31. März 2016 at 17:02 #

    Hallo Danja,

    nachträglich noch alles Liebe und Gute zum Geburtstag! :)

    Endlich bald wieder Rhabarberzeit. Werde ihn schnellstmöglich nachbacken. Sieht saftig und so lecker aus!

    LG ShanShuo

  9. Nikola 31. März 2016 at 20:49 #

    Ich wünsche Dir nachträglich noch alles Gute zum Geburtstag, liebe Danja!
    Der Kuchen sieht super lecker aus, den werde ich auf jeden Fall nachbacken. Frischen Rhabarber habe ich dieses Jahr noch nicht entdeckt, aber ich konnte letztens TK-Ware ergattern, die eignet sich sicher auch gut.
    Lieben Gruß, Nikola

  10. Thom 31. März 2016 at 22:14 #

    Alles Gute nachträglich!
    Wo ist méin Probierstück? (;

  11. Karin 1. April 2016 at 09:19 #

    Na denn…herzlichen Glückwunsch nachträglich.

    Der Kuchen sieht total lecker aus. Aber ich warte, bis unser eigener soweit ist und kaufe den nicht schon jetzt (weil zu teuer…wie du schon sagtest)

  12. Regine 3. April 2016 at 10:07 #

    So, Kuchen ist nachgebacken – was für ein genialer Hefeteig und dann der Rhabarber mit der Marzipanbutter, einfach köstlich!
    Nochmal danke für dieses und alle anderen Rezepte und einen tollen Aufenthalt in Korea mit viel Zeit für Essen
    Liebe Grüße
    Regine

  13. Steffi 20. April 2016 at 21:13 #

    Hallo Danja,
    bin sehr großer Fan Deiner Seite und jetzt auch dieses Butterkuchens: Riiiiichtig lecker! Hat übrigens auch perfekt mit gefrorenem Rhabarber geklappt, denn ich in der Mikrowelle etwas hab antauen lassen!

  14. Mahee Ferlini 29. April 2016 at 02:17 #

    Wie lecker! Ich liebe Rhabarberkuchen.

  15. Ansgar 30. April 2016 at 18:02 #

    Hallo Danja,

    seit drei Wochen freue ich mich auf diesen Kuchen. Heute war es endlich soweit. Ich habe die Zutaten (vor allem frischen Rhabarber) gekauft und dann im Laufe des Tages den Hefeteig und kompletten Kuchen zubereitet. Diesen heute Nachmittag warm mit frischer Sahne genossen. Es war einfach himmlisch, genauso wie ich ihn mir vorgestellt habe. Das Blech war ruck-zuck verzehrt. Super-Kombi!

    Ciao

    Ansgar

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