Pfannkuchen aus dem Backofen

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Ich esse suupergerne Pfannkuchen. Mein Freund ärgerlicherweise auch. Da nur einer gleichzeitig in die Pfanne passt, muss ich entweder immer mit 2 Pfannen gleichzeitig hantieren (und die hinterher abwaschen) oder einer muss immer warten… Oder ich halte die Pfannkuchen zwischendurch im Ofen warm. Das war mir alles irgendwie zu unbefriedigend, deshalb gab es vor ein paar Tagen mal wieder diese Leckerei: Pfannkuchen aus dem Ofen! Man kann ihn süß oder herzhaft belegen (nur nicht auf einem Blech beides mischen) und hinterher werden 2 Personen so riiiichtig satt.  Der Ofenpfannkuchen eignet sich aber auch super für eine größere Runde, dann macht man einfach mehr Teig und solange sich alle das erste Blech teilen backt das 2. entspannt im Ofen 🙂

Zutaten für 1 Blech (süß oder herzhaft):

4 Eier
250 ml Milch
7 gehäufte EL Mehl
1/2 TL Backpulver
1 Packung Vanillezucker & 1 TL Zimt (nur bei der süßen Variante)
1 EL ÖL für das Blech
Zimt und Zucker zum Bestreuen (nur süße Variante)
1 Prise Salz

Für den süßen Belag eignet sich:
1 Glas Kirschen (gut abgetropft)
ODER 2-3 Äpfel in Scheiben
ODER von beidem die Hälfte, wie hier im Bild

Als herzhafter Belag eignet sich:
Salami, Tomatenwürfel, Käse und Oregano
ODER Tomatenwürfel, geriebener Mozzarella und hinterher Basilikumblättchen

oder, oder, oder….

Zubereitung:

1. Alle Zutaten für den Teig sehr gut miteinander verquirlen und 1/2 Stunde (länger ist kein Problem) in den Kühlschrank geben. Das Mehl quillt dabei ein wenig und der Teig bekommt etwas mehr Bindung. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen (MIT Backblech drin!!)

2. Wer einen herzhaften Pfannkuchen backen möchte, kann je nach Belag auch noch Kräuter unterrühren. Bei einem süßen Pfannkuchen bieten sich neben Zimt und Vanille im Winter auch weihnachtliche Gewürze an.

3. Die Belagzutaten vorbereiten, wenn noch nicht geschehen. Die Kirschen sollten gut abgetropft sein, die Äpfel in dünne Scheiben oder Würfel geschnitten. Wer Tomaten nimmt, sollte das glibberige Innere entfernen (hat zu viel Flüssigkeit) und lieber nur das Äußere in Würfel schneiden.

4. Das heiße Backbleich aus dem Ofen nehmen, mit Backpapier auslegen und mit 1 EL neutralem Öl (z.B. Sonnenblumenöl) bepinseln. Wer keinen Backpinsel hat: man kann das Öl auch super mit einem Papiertuch verreiben, ein ganz hauchdünner Film reicht aus. Lasst diesen Schritt aber auf keinen Fall weg – der Pfannkuchen kann suuuper am Backpapier festkleben ohne Öl 🙂

5. Den Teig auf das heiße Backblech geben und nach Herzenslust belegen.

6. In den Ofen für ca. 20 Minuten.

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7. Nach dem Herausnehmen betreue ich ihn mit Zimt und Zucker (süß) oder frischem Basilikum (herzhaft). Dann rolle ich ihn am liebsten auf (dabei hilft das Backpapier ungemein!!) und schneide ihn in Stücke, ähnlich wie einen Apfelstrudel. Zur süßen Variante passt Vanillesoße, zur herzhaften ein Löffel Pesto…

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*mjam*!

 

 

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28 Responses to Pfannkuchen aus dem Backofen

  1. Terry 3. März 2013 at 22:59 #

    Hallo Danja,

    super, der hat in jedem Fall etwas weniger Fett als ein gebratener Pfannkuchen. Da auch ich bekennende Pfankuchenliebhaberin bin, werde ich das gleich morgen mal versuchen.

    Herzlichst Terry

    • Danja 4. März 2013 at 09:56 #

      Huhu Terry,
      freut mich, dass Du es ausprobieren möchtest. Falls Du lieber Dein eigenes „Lieblingsteigrezept“ verwenden möchtest (die meisten Pfannkuchenliebhaber haben ja eins), wird das übrigens sicher auch funktionieren, ich habe schon ganz verschiedene Mengen Mehl oder Milch verwendet.
      Grüssli,
      Danja

      • Silvia Pecere 26. Oktober 2016 at 03:00 #

        Werd heut den Pfannkuchen mit Blaubeeren machen.
        Kann ich die Blaubeeren direkt mit in den Teig geben?
        Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen!
        Gruß Silvia

        • Danja 26. Oktober 2016 at 10:14 #

          Hi Silvia,

          das funktioniert. Du kannst die Blaubeeren als letztes kurz vor dem Backen in den Teig geben…oder aber auch frisch oder als Soße dazu servieren.

          Liebe Grüße,
          Danja

  2. Terry 4. März 2013 at 15:45 #

    Hi Danja,

    zu spät ;)) hab jetzt dein Rezept gemacht, aber das sieht schon ganz gut aus und wartet nun im Kühlschrank auf mich.
    Werde berichten wie es geworden ist. Ach so, ich hab statt des Öles, lieber Butter genommen die ich gleich auf das Backpapier geschmiert habe, bei der Ofenhitze wird sie sich gut verteilen nehme ich an u. ich habe leckeren Buttergeschmack, der für mich immer zu Pfannkuchen gehört.

    Herzlichst Terry

  3. Terry 4. März 2013 at 18:10 #

    Hi,

    also, es war lecker u. das mit sehr wenig Fett, 🙂 den Zucker habe ich durch Süssstoff ersetzt u. Vanille aus der Schote genommen, die Kirschen sind auch zuckerreduziert gewesen.
    Es klappt auch ganz ohne Früchte, doch dann sollte man sofort nachdem der Pannkuchen aus dem Ofen raus ist Marmelade darüber streichen, denn sonst wird das Ganze trocken und lederig, doch mit Marmelade, od. was immer ihr gerne esst, klappt es gut.

    Herzlichst Terry

    • Danja 5. März 2013 at 08:18 #

      Huhu Terry,
      lieben Dank für Dein Feedback! Ganz „ohne was“ hatte ich den Teig noch nicht probiert, aber ich kann mir gut vorstellen, dass er dann etwas zäh wird. Das mit der Marmelade als Tipp werde ich mir merken, auch wenn mein Favorit auf jeden Fall die Variante mit (sehr gut abgetropften!) Kirschen ist :-). Was ich auch schonmal gemacht habe: Keinen Zucker (oder nur etwas Süßstoff) in den Teig, dafür hinterher aufrollen, Zucker oben auf die Rolle streuen und diesen mit dem Brenner karamellisieren…*mjam*
      Liebe Grüße,

      Danja

  4. Elke 9. März 2013 at 12:52 #

    Hallo Danja, meine Männer sind schon ganz begeistert was ich wieder probiert habe 🙂 Die Blechpfannekuchen gehören jetzt in unser Rezeptbuch! Mit dem Aufrollen muss ich nochmal üben….aber sie waren wirklich lecker ohne dieses lästige Braten, ich hatte das Blech einen Teil mit Obst u für Sohnemann pur….nach dem Backen versucht aufzurollen u er hat es mit Zimt-Zucker gegessen und aller Urteil – l e c k e r !

    • Danja 9. März 2013 at 13:58 #

      Huhu Elke,
      lieben Dank! Beim Aufrollen nutze ich immer das Backpapier unten drunter, so ähnlich wie bei Sushi. Einfach das Papier immer weiter hochziehen, dann rollt der Pfannkuchen automatisch ein :-). Aber es hängt auch immer vom Obst ab, auf jeden Fall geht es besser, je kleiner man das Obst schneidet.
      Schön, dass es euch trotzdem geschmeckt hat!
      Grüssli,
      Danja

  5. Kecks 17. Oktober 2013 at 11:55 #

    Hi, das ist eine echt tolle Idee die Pfannkuchen auch mal in den Ofen zu schieben. Ich bin so begeister, das ich die Apfelpfannkuchen mit Ofen heute gleich mal nachkoche/backe. Vielen dank für die Idee, ach und toller Blog 😀 weiter so Lg. Kecks

    • Danja 17. Oktober 2013 at 12:22 #

      Huhu Kecks,

      ich freue mich sehr, dass Dir der Blog gefällt…lass Dir den Pfannkuchen schmecken! 🙂

      Liebe Grüße,
      Danja

  6. Silke 4. Juli 2014 at 12:03 #

    Huhu, bei mir ist das nur EINE Suppe….wie wird das denn ein Teig???

    LG

    Silke

    • Danja 4. Juli 2014 at 16:05 #

      Huhu Silke,
      Pfannkuchenteig ist doch immer eher flüssig?
      Wenn deiner deutlich flüssiger ist als sonst, kann ich mir nur vorstellen, dass entweder die Eier sehr groß waren oder etwas zu wenig Mehl genommen wurde.in beiden Fällen würde ich einfach mal 1-2 EL Mehl nachgeben.

      Grüße,
      Danja

  7. Ralf 30. Juli 2014 at 16:03 #

    Geschmeckt hat er echt super nur der Teig war ein bisserl wie Gummi, keine Ahnung was ich falsch gemacht habe denn ich habe mich genau an dein Rezept gehalten.
    Na ja werde es demnächst noch einmal probieren vielleicht wird es ja dann besser
    LG
    Ralf

    • Danja 31. Juli 2014 at 09:02 #

      Hallo Ralf,

      der Teig ist von den Verhältnissen her relativ „eierlastig“. Wenn Die die Konsistenz nicht so zusagt, würde ich es mal mit einem Ei weniger versuchen, dafür einen kleinen Schluck mehr Milch und einen EL mehr Mehl. 🙂

      liebe Grüße,
      Danja

  8. Nadja 20. Oktober 2014 at 21:12 #

    Hallo Danja,

    mhm… das waren aber leckere Eierkuchen! Habe schon öfter Eierkuchen aus dem Ofen gemacht (ideaaaal… in der Zwischenzeit das Abendbrot essen und wenn der Eierwecker klingelt ist der Nachtisch fertig), aber Deine waren ja so richtig lecker.
    Habe für uns 2 die Mengen geteilt und nur 1 Ei genommen (bei gleicher Menge Mehl und Milch). Ich hab kleine Apfelschnitze in den Teig gerührt. Das Backpapier hab ich mit Öl mit Buttergeschmack bepinselt.
    Und nach dem Lesen des Tipps mit der Marmelade hab ich gleich nach dem rausholen etwas gesüsste Creme Fraiche light drauf verteilt. Lecker saftig… hätte doch die ganze Menge machen sollen 🙂

    LG Nadja

    • Danja 22. Oktober 2014 at 15:14 #

      Huhu Nadja,

      Stimmt, das Original ist rech Ei-lastig.. Wer das nicht so mag, kann auf jeden Fall einfach weniger nehmen. Danke für den Eier-halbier-Erfahrungsbericht, hihi 🙂
      Freut mich, dass es euch gut geschmeckt hat!
      Wir schaffen mit ein bisschen Hunger übrigens auch locker die volle Menge…*mjam*

      Liebe Grüße,
      Danja

  9. simone 22. Juni 2016 at 15:59 #

    Hallo Danja, bin auf dein Rezept gestoßen und muss sagen, schnell und lecker. Habe den Pfannkuchen nach dem backen gleich mit Apfelmus bestrichen und dann aufgewickelt, war toll. Danke für das Rezept!
    Liebe Grüsse Simone

    • Danja 6. Juli 2016 at 16:55 #

      Hey Simone,

      vielen dank für Deinen Kommentar…und auch für die Erinnerung, den Open-Pfannkuchen muss ich unbedingt auch mal wieder machen 🙂

      Liebe Grüße,
      Danja

  10. Nicole 24. September 2016 at 13:33 #

    Hallo Danja,

    beim durchstöbern bin ich auf deinen Blog gestossen. Hammer kann ich nur sagen soviel tolle Rezepte. Heute war der Ofenpfannkuchen dran. Ich war etwas skeptisch, da mein jüngster (6) sehr krüsch ist und wenn etwas nicht seiner gewohnten optik entspricht sofort meint das mag er nicht. Ich erhielt einen Daumen hoch von ihm, welchen ich sofort an dich weiter geben möchte. Dann kam noch ich sei die beste Köchin lach, das kommt sonst nur bei chicken wings und pommes. Vielen dank für dieses wunderbare Rezept und einen sauberen Herd. Gruss aus Hamburg Nicole

  11. Diru 23. September 2017 at 14:44 #

    Haha! Ich weiß nicht warum, aber meiner sah am im Backofen recht zerknittert aus xD. Was auch immer da schief lief, geschmeckt hat er mit Himbeeren sehr gut

    • Danja 5. Oktober 2017 at 16:33 #

      Huhu Diru,

      wenn der Pfannkuchen zu viel Backpulver enthält, kann er sich etwas „auffalten“- vielleicht lag es daraun? Hauptsache, er hat gut geschmeckt 🙂

      Gruß,
      Danja

  12. Kati 31. Januar 2018 at 17:56 #

    Der Pfannkuchen (doppelte Menge) ist grad im Ofen! Oh, ich freu mich drauf, er sieht schon super aus.

  13. Cathy 31. Januar 2018 at 20:15 #

    Ooooh perfekt! Mir geht’s da wie dir: ich liebe Pfannkuchen, mag das warten aber nicht bzw. finde die Geselligkeit beim Essen geht verloren, wenn immer einer an der Pfanne stehen muss.
    Das Rezept wird direkt mal ausprobiert am Wochenende.

  14. Frau Morag 8. April 2018 at 18:33 #

    Ich LIEBE diese Pfannkuchen einfach! 💙
    Ich mach sie auch ganz ohne Früchte.
    Und ich mache Schmarrn daraus – 15 min. backen, Pfannkuchen zerrupfen und nochmal in den Backofen. Darf gern auch ein bisschen knusprig werden. 😎

  15. Malerin 3. Juni 2018 at 12:26 #

    Habe inzwischen den Ofen für mich entdeckt und dürfen natürlich Ofenpfannkuchen nicht fehlen, allerdings benutze ich immer unser Grundrezept
    Ein Ei pro Person +1 für die Schüssel
    Ein Glas Milch 250 ml pro Person
    Mehl bis der Teig die richtige Konsistenz hat eine Prise Salz

  16. Carla 9. September 2018 at 20:32 #

    Hallöchen,
    Da mir seit längerem keine Pfannkuchen mehr in der Pfanne gelingen,hab ich dieses Rezept versucht.
    Allerdings habe ich sie statt aufs Blech in eine Glas Auflauf Form gefüllt. Mit Äpfeln u 4 Zwetschgen.
    Nach 30 min war die Masse immernoch teigig.
    Was hab ich bitte falsch gemacht?
    LG Carla

    • Danja 15. Oktober 2018 at 09:44 #

      Liebe Carla,

      wenn deine Glasform nicht zufällig genau so riesig war wie das Blech und du die gleiche Menge genommen hast, war es sicherlich zu dick.
      Falls Du die Menge angepasst hast…puh. In einer Auflaufform hab ich es noch nie versucht, aber ich kann mir vorstellen, dass halt deutlich weniger Luft drankommt (an den Seiten) und dass es deshalb länger dauert. Auflaufformen sind ja eher dafür gemacht, die Feuchtigkeit innen und das Gargut feucht zu halten (ausgetrocknete Aufläufe mag ja niemand)…drum kann ich mir gut vorstellen, dass es in der Form nicht so toll wird.

      Liene Grüße,
      Danja

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