Orangen-Spekulatius-Cheesecake….*mjam*… mit Goldsternen aus Marzipan

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Für einen ganzen Haufen Gäste an Weihnachten zu kochen ist für mich immer eine Gratwanderung…einserseits möchte ich, dass es allen schmeckt (oder dass zumindest für jeden was Leckeres dabei ist, alles andere wäre fast unmöglich), andererseits möchte ich immer auch gerne neue Sachen ausprobieren….damit das stundenlange in-der-Küche-stehen auch Spaß macht :-).  Bei Kuchen allerdings mache ich vorher lieber einen Testlauf- da kann ja viel schief gehen. Hier könnt ihr nun Zeuge sein meines Testbackens für die Weihnachts-Kaffetafel am 1. Advent ;-). Und falls jemand aus Marvins Familie mitliest: letzte Möglichkeit für ein Veto… (Und keine Sorge, es gibt auch einen Apfelkuchen!)

Der Boden wird aus Spekulatius gemacht. Außerhalb der Weihnachtszeit kann ich ihn mir aber auch gut aus Vollkorn-Butterkeksen vorstellen. Die Füllung ist eher eine klassische deutsche “Käsekuchenmasse” mit Quark als eine amerikanische Cheesecakefüllung (die ja aus Frischkäse besteht). Dennoch wird die Masse nach einigen Stunden im Kühlschrank recht kompakt und cremig- echt lecker. Die Idee dazu stammt übrigens aus der Zeitschrift “Lust auf Genuss”, aber ich habe es ein wenig umgebastelt.

Mit ein bisschen Weihnachtsgedöns wirkt er so richtig schön kitschig…hihi…

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Die Sterne habe ich aus weißem, ausrollfertigen Marzipan hergestellt und mit Goldpuder bestrichen. Man kann aber sicher einfach auch normales Marzipan nehmen (dann Puderzucker reinkneten bis man es ausrollen kann) und den Kuchen ohne Goldpuder damit dekorieren.

Zutaten für eine 20 cm-Form:

130 g Spekulatius
50 g Butter (weich)

450 g Quark 40%
2 Eier
1 Eigelb
Schalenabrieb einer kleinen Orange
80 g Zucker
1 TL Spekulatiusgewürz (oder 1/2 TL Zimt

1 Packung Tortenguss, rot
250 ml Cranberrysaft
2 EL Zucker (oder was sonst auf eurer Tortenguss-Packung angegeben ist)

50 g Marzipan, weiß (oder normales, siehe Hinweis oben)
etwas Goldpuder

Evtl. ca. 30 g Kokosraspeln

Zubereitung:

1. Den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Spekulatius in einer Küchenmaschine oder mit einem Nudelholz in einer Plastiktüte fein zerbröseln.

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2. Die Brösel mit der weichen Butter homogen verkneten. Eine Springform (20 cm) unten mit Backpapier auslegen und die Brösel als Boden hinein drücken. Je ordentlicher und gerader man das macht, umso akurater sieht der Kuchen später beim Anschneiden aus.

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3. Die Orangenschale abreiben. wenn ihr eine große Orange erwischt, besser nur die halbe Schale abreiben. Der Geschmack von frischer Oranenschale ist sehr intensiv. Wichtig ist, dass das Weiße an der Orange bleibt, nur den gefärbten Teil der Schale benötigen wir- der Rest ist bitter.

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4. Den Quark mit dem Zucker, der Orangenschale, Spekulatiusgewürz (oder Zimt) sowie Eiern und Eigelb verrühren. Ich mache das kräftig mit einem Löffel, es ist nicht nötig, den Mixer rauszuholen.

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5. Die Quakmasse auf den Boden geben und bei 160 Grad 50-60 Minuten backen. Den Kuchen dann herausnehmen und komplett auskühlen lassen.

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Leider habe ich vergessen, ein Bikld vom fertig gebackenen Kuchen zu machem. Er sieht aber aus wie Käsekuchen eben so aussieht ;-).

6. Den Tortenguss wie auf der Packung angegeben zubereiten, aber mit Cranberrysaft statt Wasser. Dann soviel Guss auf den Kuchen geben (ich mache das noch in der Form) wie man mag. Bei mir war das etwa 2/3 der Tortenguss-Masse.

7. Nun am besten ein paar Stunden in den Kühlschrank geben- 30 Minuten sollten es aber mindestens sein. Dann etwas Marzipan ausrollen und Sterne ausstechen. Ich bepinsel die Sterne dann noch mit Goldpuder, den ich bei Taartendecoratie in Holland bestelle. Ich habe aber auch schon welchen bei Real und in einigen eher “schicken” Supermärkten in der Backbteilung gesehen.

8. Die Sterne erst auflegen, wenn der Kuchen serviert wird- die feuchte Unterlage aus Tortenguss  weicht das Marzipan sonst mit der Zeit auf.

Ich habe noch etwas Kokosraspeln an den Rand gegeben, weil ich den Rand nicht so hübsch fand und die Raspeln mich an Schnee erinnern. Wer die nicht mag, kann sie aber einfach weglassen oder durch Mandelblättchen ersetzen.

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Lasst es euch schmecken!

 

 

 


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