Leichte Zucchini-Käse-Puffer

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Da sind sie nun endlich – in 2 anderen Rezepten habe ich diese Puffer als Beilage verwendet und es kamen superviele eMails von euch nach dem Rezept. Nun bin ich endlich dazu gekommen, den passenden Artikel dazu zu schreiben und freue mich, dass ich diese leckeren kleinen Dinger mit euch teilen kann :-).

Ich esse sie pur (mit Kräuterquark) aber auch statt Kartoffen oder Nudeln als Beilage zu so manchem Fleisch oder Fisch. Das Rezept reicht für 16-20 Stück, also nicht schaffbar an einem Abend, hihi. Die Reste friere ich ein, so habe ich immer in wenigen Minuten etwas aufgetaut, das wenig Kohlenhydrate (wenn auch nicht ganz ohne, etwas Mehl kommt hinein) hat und das supergut kombinierbar ist. ich habe nämlich vor einiger zeit festgestellt, dass mir größe Mengen kohlenhydrathaltiger lebensmittel abends einfach nicht so gut bekommen, wie ich es gerne hätte. Aber auch ohne diese Einschränkung gäbe es bei mir imSommer öfter mal Zucchinipuffer :-).

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Anders als klassische Reibekuchen mit Kartoffel oder auch viele Gemüsepuffer-Rezepte werden die Puffer eher gebacken als gebraten, so kommt man mit superwenig Fett aus und die Puffer sind trotzdem lecker. Außen knusprig- aromatisch, innen weich und fast ein wenig cremig…der Käse tut sein übriges. Nun hat Käse nicht gerade wenige Kalorien, aber durch das wenige Fett und die Zucchini statt Kartoffel sind sie doch deutlich leichter als klassische Puffer. Ich hatte (bei 20 Stück) mal grob gerechnet und kam auf 65-70 Kalorien/Stück zzgl Bratfett. 4 Stück mit Kräuterquark ergeben eine leckere kleine Mahlzeit.

Ein kleiner Tipp noch: Ihr solltet die Zucchinipuffer innerhalb von 15 Minuten nach dem Anrühren des Teiges braten, oder zumindest damit anfangen. Wenn ihr länger wartet, wird die Zucchini etwas Wasser ziehen, dann müsst ihr ggf. etwas Mehl nachgeben.

Zutaten für 16-20 Stück:

ca. 900 g Zucchini
80 g Mehl
100 g Parmesan
1 Handvoll Petersilienblätter oder 2 EL gehackte Petersilie, TK geht auch
4 Eier
1-2 Zwiebeln
Salz, Pfeffer
1 TL Backpulver

Zubereitung:

1. Den Käse fein reiben, die Zucchini  auf der groben Seite einer Käseraspel (oder mit einer Küchenmaschine eine grobe Einstellung wählen) raspeln.  Die Zucchini dann auf ein Geschirrtuch geben, das Tuch oben zusammen nehmen und die Zucchini gut auspressen. Die Flüssigkeit entsorgen. Die Petersilie fein hacken, die Zwiebel ebenfalls.

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2. Alle Zutaten bis auf das Bratfett in einer großen Schüssel miteinander vermengen. Natürlich kann man auch andere Kräuter hinzugeben, Minze schmeckt sehr gut, oder auch Dill – je nachdem, was es dazu geben soll. Da ich sie meistens in großen Mengen backe und einfriere, nehme ich immer nur die etwas “neutralere” Petersilie und gebe – wenn gewünscht- auf dem Teller frische Kräuter hinzu.

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3. In einer großen Pfanne 1 TL Butterschmalz oder Öl erhitzen- ich nehme etwa 50% der Maximalhitze. Dann rund 2 El Masse je Puffer in die Pfanne geben, ich backe 4-5 Puffer auf einmal.

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4. Die Masse geht minimal auf und lässt sich nach rund einer Minute vorsichtig bewegen. Wenn der Teig es zulässt, wird er gewendet. Die Puffer hört man beim Braten fast gar nicht, sie backen halt mehr…quasi eine Mischung aus Zucchinipuffer und Käse-Pancake 😉

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5. Wenn sie von außen schön gebräunt sind, nehme ich sie aus der Pfanne. Wenn sie gleich gegessen werden sollen, halte ich sie bei1 100 Grad im Ofen warm. Ansonsten dürfen sie abkühlen und kommen dann in den Gefrierschrank.

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Am liebsten esse ich sie pur, mit Kräuter-Knobi-Quark dazu. Aber auch als Beilage zu Schnitzel oder Braten dürfen sie durchaus mal auf den Tisch. Lasst es euch schmecken! :)

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16 Responses to Leichte Zucchini-Käse-Puffer

  1. shanshuo 26. August 2015 at 13:53 #

    Hallo Danja,

    mir läuft schon das Wasser im Mund zusammen Ich werde sie mit einem scharfen Avocado-Dip testen.
    Kann man alternativ auch Dinkelmehl verwenden?

    Sonnige Grüße ☀️
    ShanShuo

    • Danja 26. August 2015 at 14:26 #

      Hey ShanShuo,

      ich habe es nicht ausprobiert, aber ich bin mir sicher, dass das gut geht. Das mehl spielt ja eher eine “utergeordnete” Rolle in diesem rezept, von daher würde ich mich wundern, wenn es irgendwelche Probleme gibt.
      Grüssli und viel Spaß,
      Danja

  2. Lena 26. August 2015 at 14:37 #

    Die sehen wunderbar aus! Meinst du man könnte sie auch – low carb – ohne Mehl zubereiten? Bzw. hättest Du eine Idee wodurch man das Mehl möglichst KHarm ersetzen könnte? Danke

    • Danja 26. August 2015 at 15:12 #

      Hey Lena,

      ich esse ja abends eigentlich auch keine KH (bekommt mir besser), aber 4-5 g Mehl pro Puffer fand ich akzeptabel. Ganz ohne wird es schwierig, da fallen sie schneller auseinander. Wahrscheinlich müsstest Du entweder deutlich mehr Fett nehmen (und dann wir Kartoffelpuffer eher schwimmend ausbacken) oder aber eine Mischung aus zB Mandelmehl und purem Gluten (wenn eine Glutenunverträgichkeit nicht der Grund ist, dass Du auf Mehl verzichten willst).

      Mandelmehl und Gluten bekommst Du beides in onlineshops…wir beides von LC’lern viel zum Backen verwendet.

      Grüssli,
      Danja

      • Lena 9. September 2015 at 11:17 #

        Ganz vielen Dank für die Antwort

  3. Martina 28. August 2015 at 07:27 #

    Hey Danja…
    Wir haben gestern deine Puffer ausprobiert:
    Sooo lecker!!! Und so einfach…
    Gruß aus dem Sauerland, Martina

  4. Mahee Ferlini 28. August 2015 at 21:22 #

    Sieht total lecker aus! Ich habe viel Zucchini im Garten.

  5. Nese 28. August 2015 at 22:15 #

    Hallo Danja,
    vielen Dank für das leckere Rezept, hat sehr gut geklappt und war wirklich köstlich. Ich habe mit getrockneter Minze abgeschmeckt, was sehr gut geschmeckt hat.
    Sogar meine Tochter, die Zucchini nicht mag, fand es lecker.
    Habe übrigens Dinkelvollkornmehl genommen. Das nächste Mal werde ich Kichererbsenmehl nehmen.
    Liebe Grüße Nese

    • Danja 2. September 2015 at 09:45 #

      Huhu Nese,

      danke für die info…ich würde mich riesig freuen, wenn Du auch ein kurzes Feedback gibst, wie es mit Kichererbsenmehl klappt…ich kenne mich damit nicht gut aus und ich bin mir sicher, dass noch mehr Leser auf der Suche nach einer möglichst KH-armen Version sind.

      Danke schonmal und ganz liebe Grüße,
      Danja

  6. Hilla 1. September 2015 at 12:54 #

    Na, das sieht sehr lecker und gesund aus, muss ich probieren. Danke und Grüße Hilla

  7. Gaby 4. September 2015 at 20:27 #

    Sehr lecker!

    LG Gaby

  8. Nese 28. Oktober 2015 at 11:37 #

    Hallo zusammen,

    ich habe mittlerweile die Kichererbsenmehlvariante ausprobiert. Mein Fazit: es ging, aber die ursprüngliche Variante war viel besser. Die Bindung war mit Mehl besser. Geschmacklich war es gut. Low carb war es aber auch nicht. Die KH Angaben des Kichererbsenmehls waren vergleichbar mit denen des Mehls, daher auch kein Plus an dieser Stelle.
    Grüße Nese

  9. Miri 22. April 2016 at 19:12 #

    Hallo Danja,

    Es klingt nach einem einfachen Rezept, bei der man sich die Frage stellen kann was da noch schief gehen soll….

    Ich habe es heute getestet. Hatte das Problem das mir die Puffer an der Pfanne angebrannt sind.

    Ich habe es beim ersten Versuch auf Stufe 6 von 12 probiert. Danach auf Stufe 5 .

    Die Pfanne ist beschichtet (Mi ein Paar Krazern) und ausreichend Öl habe ich auch verwendet.

    Was habe ich falsch gemacht?

    • Danja 23. April 2016 at 00:50 #

      Liebe Miri,

      So blöd es auch klingen mag- wenn die Puffer angebrannt sind, gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

      – die Pfanne war zu heiß
      – die Puffer waren zu lange in der Pfanne

      Das sind nämlich die einzigen Gründe, weshalb etwas anbrennen kann ;-).

      Wie du sehen kannst nehme ich sehr wenig Fett und meine Pfanne ist absoluter Standard, kein high-Tech-gerät.

      Ich würde dir raten, es mit noch weniger Hitze und wenig Fett zu versuchen.
      Jeder Herd ist anders und nicht immer sind “6 von12″ auch tatsächlich 50% der Hitze.
      liebe Grüße aus Korea,
      Danja

  10. Miri 24. April 2016 at 16:37 #

    Hallo Danja,

    Danke für die Antwort und viel Spaß noch in Korea

  11. Timoleon 30. August 2016 at 01:26 #

    Hallo Danja!

    Und wieder ist Zucchini-Zeit. Zum zweiten Mal habe ich dieses geniale Rezept gemacht. Das letzte Mal mit Kräuterquark war ja schon lecker.

    Heute gab es die Puffer mit Bandnudeln und Deiner Jägersoße: Ein Traum! Mein Liebster, der eigentlich gar keinen Hunger hatte, haute richtig rein. Da blieb nicht einmal etwas zum Einfrieren übrig! Selten habe ich mich so gefreut, daß es ihm sichtbar sooo gut schmeckte, daß er sogar vergaß, daß er eigentlich keinen Hunger hatte. 😀

    Danke für dieses tolle Rezept!
    Liebe Grüße,
    Timoleon.

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