Last Minute Halloween-Cupcakes

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Genau wie Weihnachten kommt auch Halloween immer so plötzlich? Du kannst eigentlich nicht viel mit diesem Brauch anfangen, bist nun aber doch spontan irgendwo eingeladen? Oder Du hast einfach Lust, Dich von dem herbstlichen Gruselthema für eine kleine Wochenend-Bäckerei inspirieren zu lassen?

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Diese kleine Last-Minute-Idee für Halloween-Cupcakes ist superschnell umgesetzt und man braucht nix, was man nicht meist eh zu Hause hat oder im nächsten Supermarkt bekommt.  Ein echtes „Rezept“ ist es so gesehen nicht, mehr eine nette kleine Deko-Idee 🙂

Falls Du mehr Halloween-Ideen möchtest- hier habe ich im letzten Jahr passende Cakepops gezeigt!

Du brauchst:

12 gebackene Muffins deiner Wahl in passenden Förmchen:
Für dieses Beispiel habe ich meinen Marmorkuchen-Teig genommen und die helle Masse orange eingefärbt, es würden aber auch super Muffins aus dem Kürbis-Brownie-Teig passen. Da man den Teig selbst hinterher kaum sieht, geht natürlich auch etwas Helles.

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Frostingmasse, gefärbt mit Lebensmittelfarbe:
Für das Frosting (die Creme, die man oben auch die Cupcakes spritzt) gibt es verschiedene Rezepte. Meistens bewegen sie sich irgendwo zwischen „zu fettig“ und „zu süß“ ;-).

Das hier ist mein Lieblingsrezept (geht-immer-Frosting):
200g zimmerwarme Butter mit 200 g Puderzucker gut verrühren, dann 200 g Frischkäse (ebenfalls zimmerwarm) unterrühren. Nun Lebensmittelfarbe nach Wunsch und ggf. Geschmack (Vanille, Zimt, Backaromen) hinzugeben und kalt stellen, bis die Masse sich gut spritzen lässt. In diesen Cupcakes benutze ich dieses Frosting z.B. aromatisiert mit Himbeeren.

Alternativ hab ich hier ein Swiss-Merengue-Buttercreme-Frosting – etwas fettiger, aber extrem standfest:
3 Eiweiße in einem Wasserbad mit 180 g Zucker verrühren. Mit einem Schneebesen leicht rühren, bis der Zucker sich komplett aufgelöst hat (einfach zwischen den Fingern prüfen, ob es noch körnig ist). Dabei wird das Eiweiß gleichzeitig erwärmt und so haltbarer gemacht. Wenn der Zucker aufgelöst ist, vom Wasserbad nehmen und mit einem Handrührgerät cremig aufschlagen, etwa 10 Minuten. Die Masse sollte glänzen und beim Herausziehen des Rührers müssen sich Spitzen bilden. Dann 270 g Butter (Zimmertemperatur) löffelweise unterrühren und danach Lebensmittelfarbe einrühren. Man kann auch etwas weniger Butter nehmen, aber nie weniger Butter als Zucker. Beim Rühren kann es sein, dass es manchmal aussieht, als würde die Butter ausflocken- das gibt sich wieder, einfach weiter rühren. Dann im Kühlschrank etwa 30 Minuten etwas fester werden lassen.

Für beide Frostings funktionieren alle Arten Lebensmittelfarbe. ich persönlich bevorzuge die Pastenfarbe von Sugarflair, aber auch die von Dr. Oetker aus dem Supermarkt erfüllt ihren Zweck.

Für die Spinnennetze:
100 ml dunkle Kuvertüre schmelzen und in einen Spritzbeutel mit sehr dünner Spritztülle oder einfach in einen Gefrierbeutel geben. Für die letzte Variante danach ein klitzekleines Loch in eine der Beutelecken schneiden. Auf Backpaper Spinnennetze spritzen- das ist einfachher, als es aussieht. Ich bevorzuge dafür die dunkle Kuvertüre in Blöcken, nicht die in den kleinen Töpfen, die man in die Mikro stellen kann. Grund: Die aus den Töpfen ist etwas flüssiger. das ist zum Überziehen von Cakepops super,  aber hier hilft uns eine etwas dickflüssigere Variante mehr. Ich spritze außerdem alle Linien 2 x, damit sie dick genug sind und nicht so schnell zerbrechen.
Die Netze dann komplett fest werden lassen und ganz vorsichtig abziehen. In diesem Video ist schön gezeigt, wie es geht (zwar mit Candy Melts statt Schokolade, aber das macht keinen Unterschied)

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Und sonst so:
Wer keine Lust auf Spinnenetze hat, kann die Cupcakes auch mit schwarzer Deko verschönern. Die allerdings ist in pechschwarz in Supermärkten nur schlecht zu finden- ich bestelle sie im Internet.

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Also ich finde sie richtig hübsch! da kann doch eigentlich kein Halloween-Muffel widerstehen, oder?

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5 Responses to Last Minute Halloween-Cupcakes

  1. Svenja 31. Oktober 2014 at 11:44 #

    Hallo Danja,

    die sehen ja wirklich super aus! Fast zu schade zum essen 🙂
    Ich frage mich immer wie du das machst, das deine Cupcakes oben eine so schöne
    glatte Oberfläche haben?! Wenn ich welche mache, werden die immer so krumm und schief
    das ein Frosting garnicht halten würde 🙁

    Grüße aus Bremen,
    Svenja

    • Danja 31. Oktober 2014 at 11:57 #

      Huhu Svenja,

      bei Muffins möchte man ja normalerweise, dass sie gut aufgehen und einen schönen „Hubbel“ in der Mitte haben – dafür nimmt man Natron, etwas Säure und achtet darauf, die feuchten und die trockenen Zutaten getrennt zu verrühren und dann nur kurz zu vermengen. Bei Cupcakes mache ich einfach immer genau das NICHT 😉 Sprich: ich nehme normale Kuchenrezepte. Hier habe ich das Rezept von meinem „the one and only Marmorkuchen“ verwendet. Grundsätzlich klebt das Frosting aber auf jedem noch so krummen Muffin gut, auch wenn in der Mitte ein Hubbel ist! ich finde sogar, mit einer größeren menge Frosting kann man prima verdecken, dass Muffins etwas uneben sind! Rutscht Dir denn das Frosting richtig runter? Das habe ich nämlich noch nie gesehen…*wunder*. waren die Muffins ggf. nicht ganz abgekühlt?

      Grüssli,
      Danja

      • Svenja 3. November 2014 at 09:28 #

        Hallo Danja,

        nein ich versuche es erst garnicht :-/ Meistens wird es nämlich kein hübscher runder Hubbel, sondern der Teig „wächst“ schief zur seite weg und bekommt dann irgendwo eine Beule wo keine hingehört. Meine Muffins waren bislang leider immer etwas hässlich. Was den Geschmack natürlich nicht beeinflusst 😉 …aber auf einen schiefen, hässlichen Muffin ein Frosting draufzumachen, sieht glaube ich auch aus wie gewollt und nicht gekonnt.

        Grüße,
        Svenja

  2. Babsi 31. Oktober 2014 at 18:00 #

    Eigentlich recht simpel und deswegen ziemlich prima! Gefällt!

  3. Christina 31. Oktober 2017 at 12:00 #

    Hallo!
    Habe einige deiner Rezepte ausprobiert, allerdings ist das „geht immer frosting“ leider gar nichts geworden. Habe die Zutaten halbiert, was ja nicht der Grund sein dürfte (also jeweils 100g), gut verrührt und 2,5 Stunden im Kühlschrank gehabt. Es ist immer noch total flüssig gewesen, weit entfernt von spritzfest 🙁 Was ist denn da schief gelaufen? Habe nach einem anderen Rezept noch ein Schokofrosting gemacht, das ist super geworden (Schoki wird ja auch wieder schön fest), aber was ich hier noch anders machen könnte ist mir leider ein Rätsel…

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