Jamaikanisches Roastbeef mit Mais-Papaya-Salat und Rum-Soße

IMG_2081

Achtung, Aroma-Explosion! :-)

Ungefähr sowas hab ich gedacht, als ich die Vorlage zu diese Rezept in einer Zeitung entdeckte. Viele Gewürze, dazu Rum, Limette, Koriander und Papaya…ist das nicht etwas zu viel? Aber ich kann euch versprechen, es ist genau richtig :) Natürlich kann man Fleisch und Salat auch perfekt einzeln verwenden- der Salat macht sich super zum Grillen und zum Fleisch würde ebenso Reis oder eine andere schlichtere Beilage passen.

Im Salat finde ich die Mischung aus der leichten Schärfe durch die Frühlingszwiebeln optimal zur Papaya, die ja fruchtig ist, aber nicht sehr süß.

Zutaten für 2 Personen:

Für das Fleisch:
2 Rumpsteaks
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 TL Ingwer (gemahlen)
1 TL Chilipulver (gemahlen)
1/2 T Muskat (gemahlen)
1 TL Piment (gemahlen oder frisch im Mörser zerstoßen)
1 TL Koriander (gemahlen)
1 EL Öl
1 TL Pfeffer

Für die Soße:
300 ml Kalbsfond
2 EL Limettensaft
2 EL Rum
1 kleine Zwiebel
1 TL Speisestärke
Salz,Pfeffer

Für den Salat:
1 Dose Mais (275 g Abtropfgewicht)
1  reife Papaya
2 Tomaten
2-3 Frühlingszwiebeln
1 gute Handvoll Korianderblätter, frisch
2 EL Limettensaft
1 EL Öl
Salz, Pfeffer

Zubereitung Fleisch und Soße:

1.  Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken

2. Beides mit allen unter “Fleisch” gelisteten Gewürzen (Ingwer bis Koriander) und dem Öl zu einer bröckeligen Paste verrühren.

IMG_2070

IMG_2071

3. Das Fleisch damit einreiben und mit den Händen die Würze etwas “einmassieren” 😉

IMG_2073

4. Mit Folie abdecken und marinieren lassen- je länger umso besser. Eine Stunde gibt schon ein ganz ordentliches Ergebnis, wenn man die Paste wirklich gut auf dem Fleisch verteilt hat.

5. Bevor das Fleisch  in die Pfanne kommt, die Soße ansetzen. Dazu die Zwiebel fein hacken und in etwas Butterschmalz oder Öl glasig braten. Dann mit Rum und Limettensaft ablöschen und den Fond hinzu gießen. 15 Minuten einköcheln lassen.

IMG_2076

IMG_2077

6. Die Steaks in etwas Öl von beiden Seiten kräftig anbraten- etwa 3 Min. je Seite, je nach gewünschtem Gargrad. Danach in Alufolie wickeln bis die Soße fertig ist.

IMG_2080

7. Die Soße pürieren und dann mit Salz/Pfeffer abschmecken. Es ist normal, dass sie säuerlich schmeckt, das passt hinterher prima zum Fleisch.

8. Die Fleischpackung öffnen und den ausgetretenen Saft in die Soße rühren. Wenn sie euch zu dünnflüssig ist, 1 TL Speisestärke mit 2 EL Wasser verrühren, in die Soße geben und nochmal kurz aufkochen lassen.

Fertig! :-)

Zubereitung Salat:

1. Die Frühlingszwiebeln waschen, das weiße und hellgrüne in Ringe schneiden. Die Tomaten in Würfel schneiden und den Koriander grob hacken.

IMG_2074

2. Den Mais abtropfen lassen und dann mit Tomaten, Frühlingszwiebeln und Koriander vermengen. Limettensaft und ÖL zugeben, gut verrühren.

3. Die Papaya schälen, die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Dann unter den Salat heben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

IMG_2075

Und beides zusammen ist soooooo lecker! :-)

IMG_2082

 

 


, , , , , ,

5 Responses to Jamaikanisches Roastbeef mit Mais-Papaya-Salat und Rum-Soße

  1. Claudia 1. Juni 2014 at 20:17 #

    Hallo!
    Wir haben gleich heute Dein Rezept ausprobiert. Absolut klasse !! Wir waren hin und weg. Das Fleisch und die soße ein Traum. Der Salat köstlich.
    Haben uns gleich fürs Wochenende Freunde eingeladen und werden noch nen tollen Wein besorgen. Dann gibt’s das gleiche Rezept nochmal :-)

    Danke für Deine wundervolle Seite und die viele Arbeit die dahinter steckt….

    • Danja 3. Juni 2014 at 10:39 #

      Huhu Claudia,

      wow, ihr seid aber schnell gewesen! :-) Freut mich sehr, dass es euch so gut geschmeckt hat.
      Vielen Dank für Deine “Blumen” und viel Spaß noch beim Ausprobieren,

      Danja

  2. Mahon 29. Juni 2014 at 21:53 #

    Das war richtig lecker!

    Eigentlich wollte ich aus den Fleisch- und Salatresten ja ein Mittagessen zum Mitnehmen machen, aber was soll ich sagen: Alles ratzeputze weg :-)

    • Danja 1. Juli 2014 at 12:52 #

      Huhu Mahon,

      genau so ging es mir beim ersten mal auch. Außer einem kläglichen Rest Mais war alles weg… ich freue mich sehr, dass es euch so gut geschmeckt hat!

      Grüssli,
      Danja

  3. Heike 8. Januar 2017 at 21:34 #

    Mann, war das lecker! Danke für das tolle Rezept! Ich habe das erste Mal Papaya verarbeitet und dann gleich so ! Yummy! :)
    LG
    Heike

Hinterlasse eine Antwort