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Fix ohne Fix: Gemüsebrühe-Gewürz selbstgemacht

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Hallöchen,

Gemüsebrühenpulver steht bei fast jedem zu Hause – auch bei mir. Normalerweise kaufe ich eins aus dem Bioladen, ohne Geschmacksverstärker und dergleichen. Aber vor ein paar Tagen hat so eine gekörnte Brühe aus dem Glas (von Aldi) beinahe unsere geliebte Tomatensoße ruiniert – die schmeckte sooooo überwürzt und irgendwie fies… da nehme ich das doch glatt zum Anlass mal ein Rezept für selbstgemachte Brühe zu posten :-). Zugegeben, ein bisschen Aufwand ist es schon. Aber man kann gleich mehrere Gläser herstellen, die Brühen-Würze hält sich – gut verschlossen und nicht zu warm gelagert – 1 Jahr lang, mindestens.

Zutaten für 4 große Gläser (von der Größe wie Honiggläser)*:

1 Knollensellerie
2 große Möhren
3 Stangen Lauch/Porree
4 Zwiebeln
etwa 6 Zehen (1/2 Knolle) Knoblauch
1 großer Bund Petersilie (die großen vom Markt, in den Plastikschachteln im Supermarkt ist viel weniger drin)
1 Bund Liebstöckel (hier reicht die Supermarkt-Schachtel von der Größe aus, wer keinen bekommt, lässt ihn einfach weg)
1 Bund Schnittlauch
1 Kästchen Gartenkresse
etwa 150-200 g Salz

Außerdem: Einen Pürierstab und (wer hat) eine Küchenmaschine oder dergleichen.

* hier kann auch wild nach Geschmack und Verfügbarkeit variiert werden. Weitere Möglichkeiten: Stangensellerie (inkl. Blätter!), Petersilienwurzel, Pastinaken, Chili & Ingwer für „Asiatische Gemüsebrühe“, Italienische Kräuter….

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Zubereitung:

1. Den Sellerie großzügig schälen, ebenso die Möhren und die Zwiebeln. Den Porree waschen (gerne versteckt sich Sand zwischen den Schichten).

2. Wenn ihr eine Küchenmaschine (oder Tupper Quickchef oder dergleichen) habt, mit dem ihr das Gemüse kleinhäckseln könnt, müsst ihr es jetzt nur in sehr grobe Stücke zerschneiden (siehe Bild). Wer so was nicht besitzt, muss in den sauren Apfel beißen und den Sellerie so klein schneiden, dass die Stückchen maximal etwa 1 cm groß sind. Möhren & Porree in Scheiben schneiden und die Zwiebel grob hacken. Die Kräuter & Knoblauch grob hacken, Kresse einfach nur ernten. Liebstöckel nennt man übrigens auch „Maggi-Kraut“ – und ich finde es macht sich wirklich hervorragend in der Brühen-Würze.

Diese Größe reicht völlig aus, wenn ihr das Ganze später noch in einer Küchenmaschine kleinhackt (wer keine hat, sollte die Stückchen etwas feiner schneiden, sonst schaffe der Pürierstab es hinterher nicht):

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3. Jetzt müsst ihr den entstandenen Gemüseberg wiegen. Pro 100 g Gemüse gebt ihr 12 g Salz  hinzu und rührt das Ganze gut um. Ich nehme die Hände dazu 🙂

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4. Nach 15 Minuten hat die Mischung deutlich Wasser gezogen.  Wer keine Küchenmaschine hat, nimmt jetzt direkt den Pürierstab und bearbeitet die Gemüsemasse bis sie fast nur noch Brei ist. Wer eine Küchenmaschine hat, kann das Gemüse darin zuerst weiter zerkleinern. Ist ein Schritt mehr, dafür spart man sich ja vorher das Kleinschneiden :-).

So kommt das Gemüse aus meiner Küchenmaschine (keine Sorge, so klein müssen die Nicht-Küchenmaschinen-Besitzer es auf keinen Fall schneiden, 1 cm Größe reicht) und…

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…so sieht es nach dem pürieren aus! In jedem Fall sollte das Ergebnis hinterher etwa so schmecken, als wäre einem das Salz ausgerutscht (wer isst denn auch schon Gemüsebrühenwürze pur? Ich hoffe niemand!)

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5. Nun füllt ihr diese Masse, die durch das Salz konserviert und somit für mindestens 1 Jahr haltbar ist, in Schraubgläser. Die Gläser sollten trotz des vielen Salzes so sauber wie möglich sein, ich gebe sie bei 120 Grad für 30 Minuten in den Ofen -danach lebt darin NIX mehr ;-).

Wer mag, kann das Ganze natürlich etwas aufhübschen und verschenken 🙂

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An die spätere Dosierung muss man sich etwas rantasten, ich persönlich nehme etwa 2-3 gute TL auf 500 ml Flüssigkeit – aber es kommt auch immer auf das Gericht an. Man kann aber auch vieles andere damit würzen, z.B. einen Quarkdipp, Pastagerichte…einfach mal ausprobieren!

Angebrochen hält sich die Würze im Kühlschrank übrigens auch noch mehrere Monate.

Kleine Ergänzung: Da mich über das Kontaktformular viele Fragen zur späteren „Konsistenz“ der Würzmischung erreichten, habe ich nochmal ein Detailfoto aufgenommen. Ich hoffe es hilft :-).  Grob gesagt hat die Gemüsebrühenmischung eine Konsistenz wie ein bröckeliger Gemüsebrei:

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