Feinkostpunks „on the road“: Im Land der 1000 Gewürze, Melonen und Teesorten

 

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Huhu ihr Lieben,

diejenigen unter euch, die Feinkostpunks auch auf Facebook verfolgen, wissen es bereits: Ich habe mich in den letzten Wochen klammheimlich mit meinem Schatz auf den Weg in die Türkei gemacht. Eigentlich wollten wir zum Schnorcheln nach Ägypten- aber da  machten uns die politische Lage und damit dann auch der Reiseveranstalter einen Strich durch die Rechnung. Es war gar nicht so einfach, so schnell noch etwas anderes zu finden und da man sich bei einer so kurzfristigen Stornierung das Abflugdatum nicht mehr wirklich aussuchen kann (wir bekamen erst 10 Tage vorher Bescheid, dass die Wahl den Urlaub anzutreten nun nicht mehr bei uns liegt), hatte ich keine Gelegenheit mehr, mich von euch zu verabschieden.

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Aaaaber- ich habe jede Menge kulinarische Höhepunkte erleben dürfen und möchte euch gerne an einigen davon teilhaben lassen. Leider konnte ich den fantastischen Duft der Gewürzverkäufer, der gegrillten Fleischspieße und der frisch gebackenen Brote nicht für euch einpacken…aber ich habe versucht, so viel wie möglich zu fotografieren. Außerdem habe ich mehr als 1 Kilo Gewürze im Gepäck- von Lavendelblüten bis Chiliflocken, vom Köfte-Mix bis zur Zimtstange. Mal sehen, was ich in den nächsten Wochen für euch daraus zaubere 🙂

Etwas Individuelles zu buchen war auf die schnelle nicht mehr möglich, aber das Restaurant unseres Hotels bot wirklich für jeden Geschmack zu jeder Uhrzeit tolle Leckereien. Besonders gut hat mit das abendliche Fingerfood-Buffet gefallen:

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Auch der viele frische Fisch war toll. Man konnte sich aus der Theke einfach etwas aussuchen, und schon wurde es frisch vor den eigenen Augen zubereitet.

Um an diese Leckereien zu kommen, musste man sich allerdings selbst bemühen ;-). Bei ratlosen Gesichtern half der Koch aber gerne weiter.

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Apropos ratlose Gesichter: Man bemühte sich, die Gerichte in den Landessprachen der Hotelgäste zu beschreiben. Das gelang mal mehr, mal weniger. Aber hey, man weiß ja schließlich, was gemeint war ;-):

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Gewürze gab es natürlich überall in Hülle und Fülle zu kaufen. Wer mochte, kaufte sie überteuert auf den Touristenmärkten…aber wenn man sich getraut hat, in einen der kleinen türkischen Läden zu gehen, in denen man sich ohne einheimische Sprachkenntnisse  maximal mit Händen und Füßen verständigen kann, dann wurde man mit Preisen belohnt, die nur ein Zehntel von den Touristenpreisen betragen. Ich gab einem kleinen Jungen hinter der Theke 2 Lira (etwa 80 Cent) und wollte ein paar Zimtstangen kaufen. Ich bekam mehr als 50 Stück! 🙂

Auch im Hotel konnte man sich natürlich an einer prall gefüllten Gewürzbar bedienen:

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Und dann gab es natürlich noch den Star des Hotels- den Schnitzmeister ;-). Kein Kürbis und keine Melone war vor ihm sicher, und auch Rettich, Möhren anderes Gemüse wurde bearbeitet:

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Das waren meine Favoriten:

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Natürlich gab es auch jede Menge Süßigkeiten, nicht nur im Hotel. Zwar sind mir viele der türkischen Leckereien zu süß und zu klebrig, aber sie sahen trotzdem toll aus:

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Gesunde Fette kamen auf jeden Fall nicht zu kurz ;-). Es gab immer massenhaft Nüsse, Pistazien & Co.

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Und auch dieser türkische Klassiker -Baklava- durfte natürlich in keinem Restaurant, auf keinem Markt und an keiner Döner-Bude fehlen.

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Im Hotel gab es auch eine kleine Patisserie…gefäääährlich!

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Türkische Cakepops- sehr lecker, aber extrem mächtig.

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Und dann war da noch der Schokobrunnen 😉 Was für ein Glück, dass es direkt daneben keine Sitzplätze gab…

Eines Tages wunderte ich mich, warum dort jemand unter freiem Himmel eine Paella zubereitet…schließlich nicht unbedingt ein türkisches Nationalgericht ;-). Bei näherer Betrachtung entpuppte es sich als eine CousCous-Pfanne mit gebackenen Wachteln…*mjam*

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Alles in allem hatten wir eine ganz tolle Zeit- auch wenn wir natürlich unserem ruhigen Schnorchelurlaub in Ägypten etwas hinterhertrauern. Aber wir hoffen beide, dass wir den nächste Jahr nachholen können. Und bis dahin freue ich mich über eine große Portion Urlaubsbräune, guten Tee für zu Hause und jede Menge kulinarische Anregungen 🙂

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Liebe Grüße, eure Danja

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