Einfache Pfefferkuchen

Ohje. Ich hab etwas ganz Blödes gemacht: Ich habe Pfefferkuchen-Männer gebacken – und jetzt gucken sie mich so lieb an, dass ich sie kaum  essen mag! Was macht man da am besten? Im Dunkeln essen? Ich bin gespannt auf eure Ideen! Hier aber trotzdem das Rezept, die schmecken nämlich wirklich super!

Zutaten:

Für den Teig:
75 g Butter (weich)
75 g Zucker
1 Ei
100 ml Zuckerrübensirup (z.B. Goldschrafters Goldsaft)
250 g Mehl
½ Tl Natron
3 TL gemahlenen Ingwer
3 TL Zimt
¼ TL Muskat
¼ TL gemahlene Nelken
1 Prise Salz
+ etwas Mehl zum Ausrollen

Für den Guss:
1 EL Puderzucker
2 EL Wasser

Für die Details:
1 Eiweiß
120 g Puderzucker
Rote Lebensmittelfarbe

Außerdem:
Plätzchenausstecher „Lebkuchenmann“

Zubereitung:

Achtung: Der Teig muss zwischendurch gekühlt werden (2 Stunden). Er kann auch prima am Vortag vorbereitet und so lange im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Die Weiche Butter wird mit dem Zucker, dem Ei und dem Sirup zu einer schaumigen Masse geschlagen (ca. 3 Minuten mit dem Handmixer). Nun kommen Mehl,  Natron und die Gewürze hinzu. Das geht ganz gut mit dem Handmixer, für die Hände ist der Teig ein wenig zu feucht. Jetzt darf die Masse (keine Sorge, die wird noch fest genug zum Ausrollen) eingewickelt in Frischhaltefolie für 2 Stunden in den Kühlschrank.

Nun wird der Teig ausgerollt und ausgestochen. Dazu immer mal wieder Fläche, Teig und Nudelholz mit Mehl einreiben. Die Männchen sollten etwa 0,5 cm dick sein.

Der Teig wird schnell wieder weich und klebt dann. Was ihr grade nicht braucht (es passen nicht sooo viele Männchen auf ein Backblech ;-)) einfach wieder zurück in den Kühlschrank geben.

Die Männchen kommen nun für ca. 10-12 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Wenn sie abgekühlt sind, bestreicht ihr sie mit einer Mischung aus 1 EL Puderzucker und 2 EL Wasser. Sie glänzen danach schön!

Für Gesicht, Knöpfe und Verzierungen stellt ihr nun ein Icing her. Dazu schlagt ihr ein Eiweiß mit einer Prise Salt sehr fest. So, dass man die Schüssel umdrehen kann. Nun gebt ihr den Puderzucker hinzu und schlagt weiter, etwa 2 Minuten. Die Masse wird nun deutlich fester.

Da ihr nicht alles vom Icing sofort braucht, ist es wichtig, den Rest so aufzubewahren, dass keine Luft drankommt, sonst trocknet das Icing schnell aus. Ich gebe es immer in eine kleine Müslischüssel und lege Frischhaltefolie oben drauf – genau so, wie man es mit Pudding macht, damit der keine Haut bekommt.

Einen Teil des Icings  (2 EL genügen) färbt ihr jetzt mit roter Lebensmittelfarbe, bis euch die Farbe gefällt. Das geht mit den einfachen Tuben-Farben aus dem Backregal im Supermarkt schon ziemlich gut.

Für das Aufspritzen habt ihr verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste ist ein Gefrierbeutel, in den ihr an der Ecke ein kleines Loch schneidet. Wenn ihr einen richtigen Spritzbeutel habt (mit einer dünnen Spritztülle vorne) – umso besser.  ich bin schon seit einigen Wochen in dieses Gerät hier sehr verliebt:

Es hört auf den Namen „Dekostift“ und ist von der Marke „Cusipro“. Man zieht die gewünschte Masse auf wie in einer Spritze und dann kann man mit dem Ding schreiben wie mit einem dicken Stift. 20 € die sich für mich sehr gelohnt haben!

Naja, auf jeden Fall spritzt ihr die weiße Dekoration mit dem weißen, Icing, die Knöpfe mit dem roten. Fertig!

Ich hatte noch etwas Teig über, also hab ich gleich noch ein paar Sterne gemacht…

Aber was bleibt, ist die Anfangsfrage: Wie bringe ich es nun übers Herz, die süßen kleinen Kerle zu essen?


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One Response to Einfache Pfefferkuchen

  1. Bernd B. 2. Februar 2017 at 10:13 #

    Leider hatte ich die Männchen etwas länger als 12 Minuten im Ofen, aber trotzdem waren sie noch sehr genießbar. Sie schmecken echt so gut wie sie auch aussehen. Danke für das tolle Rezept, liebe Grüße :)

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