Das Apfelkuchen-Auflauf-Dings im Strudelteig

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Huhu ihr Lieben,

manchmal gibt es einfach keinen guten Namen für ein Gericht. Oder wie würdet ihr etwas nennen, dass sich von der Konsistenz irgendwo zwischen Kuchen und Auflauf bewegt. Kauflauf? *lach*? Für einen Kuchen ist er ein bisschen zu weich, für einen Auflauf zu “kuchig”…und eigentlich isst man ihn auch kalt ;-).

Naja, lecker ist “das Apfelkuchen-Auflauf-Dings” auf jeden Fall. Die cremige Apfel-Quarkmasse wird komplett in Strudel- oder Filoteig eingeschlagen und so gebacken. Hinterher ist die Oberseite schön knusprig und das innere weich und fruchtig.

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Den Strudelteig gibt es in gut sortierten Supermärkten im Kühlregal (meist 10 Blätter in einer Rolle), ansonsten werdet ihr in der Regel auch in türkische Supermärkten fündig. Da haben die Blätter allerdings oft eine andere Größe. Die, von denen ich im Rezept spreche, sind etwa so groß wie ein ausgerollter Blätterteig, also etwas kleiner als ein Backblech.

Die Idee habe ich aus der aktuellen “Sweet Dreams”, aber ich habe das Rezept etwas für mich angepasst.

Zutaten für eine 24 cm-Springform:

5 Blätter Strudelteig
5 EL Butter
400 g Quark, Fettstufe nach Geschmack
180 g Creme Fraîche
3 Eier
3 Äpfel
2 Vanilleschoten
130 g Zucker
3 EL Vanilluddingpulver*
1 TL Zimt
2 EL Puderzucker

Zubereitung

1. Die Eier trennen. Die Eiweiße kurz kühl stellen. Den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

2. Die Eigelbe mit Quark, Creme Fraîche, dem Mark der Vanilleschoten, Zucker , Puddingpulver und Zimt gut verrühren, am besten mit einem Handrührer.

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3. Die Äpfel auf der groben Seite einer Küchenreibe mit Schale raspeln. Die Raspel unter die Eiermasse heben.

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4. Die Eiweiße steif schlagen und dann vorsichtig unter die Masse ziehen. Am besten geht das, indem man erst 1/3 der Eiweißmasse kräftig einrührt, so wird die Masse fluffiger. Den Rest Eiweiß kann man dann problemlos unterheben.

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5. Die Butter schmelzen, das geht auch vorsichtig in der Mikrowelle.

6. Eine Springform unten mit Backpapier aulegen. Dann Die Filoteigblätter einzeln so einlegen, dass sie immer etwas überstehen. Jedes einzelne Blatt mit Butter bepinseln, auch die Ränder. Das erste Blatt mag noch etwas schwierig gehen und schnell reißen, ab dem 2. oder 3. geht es viel besser. Hauptsache, die Blätter werden etwas versetzt eingelegt.

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7. Jetzt die Masse in die Form füllen und die überstehenden Ecken darüber legen. mit der restlichen Butter bestreichen.

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8. Wenn in der Mitte noch ein größeres Stück Kuchen unbedeckt ist, kann man eins der verbleibenen Filoteig-Blätter aus der Packung grob zerreißen und die Lücke damit “flicken”.

9. Und nun ab in den Ofen – 170 Grad, etwa 50-55 Minuten. Dann herausnehmen und komplett erkalten lassen. Den Rand der Springform nach etwa 10 Minuten entfernen.

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10. Das kalte Kuchen-Auflauf-Dings mit Puderzucker bestäuben. Vorsichtig in Stücke schneiden und genießen.

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Ich denke, es müsste auch gut funktionieren, kleine Kuchen-Auflauf-Dings in Muffinförmchen zu backen.

Lasst es euch schmecken. Und wer einen guten Namen parat hat- gerne melden, hihi…


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6 Responses to Das Apfelkuchen-Auflauf-Dings im Strudelteig

  1. Jessy 20. September 2016 at 12:30 #

    Das sieht aber klasse aus und liest sich total lecker. Wird auf alle Fälle ausprobiert, der Herbst steht ja quasi direkt vor der Tür. Wenn es soweit ist, lasse ich dir auch noch einen Kommentar da.

    LG und danke für das Rezept

    Jessy

  2. Timoleon 23. September 2016 at 23:33 #

    Hi Danja!

    Der Apfelstrudel-Auflauf sieht superlecker aus und wird am Wochenende gleich nachgebacken.

    Ist es eigentlich ein Dessert, ein Hauptgericht, oder wird es zum Kaffee gereicht? Und: kann man es einfrieren? Im Glas als Glaskuchen könnte es auch funktionieren, oder?

    Na, mal schauen, in welcher Form ich ihn versuche.

    LG,
    Timoleon.

  3. Timoleon 23. September 2016 at 23:36 #

    P.S.:

    Hat das Sternchen hinter Vanillepuddingpulver eine Bedeutung? 😉

    LG und danke für das tolle Rezept!

    Timoleon.

  4. Timoleon 25. September 2016 at 23:06 #

    So, ich hab’s ausprobiert. Sehr lecker! Ist eher was für die Kaffeetafel, würde ich sagen. Die Mengen habe ich angepasst: 500g Quark (es gab nur 250 oder 500g Töpfe) und dafür 150g Creme Fraiche (zwei Töpfchen wollte ich nicht kaufen) sowie ein Tütchen Puddingpulver (waren großzügige drei Eßlöffel – was hätte ich mit dem Rest machen sollen?). Ging alles problemlos. Danke nochmal für das tolle Rezept und liebe Grüße,
    Timoleon.

  5. Habaki28 30. Oktober 2016 at 12:13 #

    Hallo Danja,

    habe das Apfelkuchen-Auflauf-Dings für meine Kollegen gebacken. Von denen kam der Namensvorschlag: Apfel-Filou
    Danke für das Rezept und liebe Grüße

    Habaki28

    • Danja 28. November 2016 at 10:26 #

      Huhu Habaki,

      Das ist ein sehr schöner Name, gefällt mir gut! Wenn ich das “Ding” das nächste Mal irgendwo ankündige, werde ich es mit diesem Namen machen. Klingt deutlich schömer als “Das Auflauf-Dings”, hihi. ich hoffe, es hat euch gut geschmeckt.

      Liebe Grüße,
      Danja

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