Cupcakes für echte Chocoholics

Gestern wollte ich meinen liebsten Schokokuchen backen … da fiel mir ein, dass ich meine große Backform verliehen hatte. Mist. Ärgerlicher Weise hatte ich den Teig da schon gemacht…also musste eine andere Lösung her. Gesagt, getan – heraus kamen die wohl schokoladigsten Cupcakes, die man sich vorstellen kann. Hmmmm…..

Kalorien sollte man dabei allerdings nicht zählen, sie sind wirklich mächtig. Ich bin mir sicher, sie würden sich daher auch super als Mini-Cupcakes machen.

Zutaten:

Für den Teig:
150 g Butter
150 g feinste Zartbitterschokolade
150 g Zucker
35 g Mehl
35 g gemahlene Mandeln (Allergiker nehmen einfach 70 g Mehl)
3 Eier

Für die Creme:
90 g Butter
120 g Schokolade (am besten halb Zartbitter/halb Vollmilch)
75 g Puderzucker
2 EL dunkles Kakaopulver (zum Backen, kein Kaba! ;-))
Heißes Wasser

Außerdem: 12 Papierförmchen und eine Muffinbackform

 

Zubereitung:

Eigentlich bin ich kein Fan davon, alles in getrennten Schüsseln vorzubereiten, aber bei diesem Schokoteig wird die Mühe wirklich belohnt!

Zuerst werden Schokolade und Butter für den Teig zusammen im Wasserbad geschmolzen. Während das passiert, schlagt ihr die Eier mit dem Zucker schaumig, das dauert etwa 3 Minuten:

Wenn die Schoko-Butter-Mischung geschmolzen ist, sofort vom Wasserbad nehmen – die Mischung sollte nur so warm werden, wie es unbedingt sein muss, um flüssig zu sein. Dann kann die flüssige Mischung direkt zum Ei-Zucker-Schaum gegeben werden.

Fleißig weiter rühren, auch während ihr die Mehl und Mandeln hinzugebt

Nachdem beides in den Teig gerührt wurde, kann die Masse auf die Förmchen verteilt werden. Der Teig geht nicht besonders stark auf, also können die Förmchen ruhig voller sein als sonst.

    

Daneben könnt ihr die Förmchen sehen, die ich benutzt habe. Gekauft vor ein paar Tagen bei Xenos – ein Paradies für Backwütige wie mich.

 

Nach etwa 20 Minuten bei 180 °C sind die Küchlein fertg. Sie sollten undbedingt herausgenommen werden wenn man eine Stäbchenprobe macht und sich eigentlich denkt „Ach…vielleicht noch 2 Minuten“. Dann werden sie perfekt und in der Mitte etwas feucht!

 

Während die Törtchen backen, wird die Creme zubereitet. Dazu sollte die Butter zimmerwarm sein.

Die Schokolade wird in der Mikrowelle oder im Wasserbad geschmolzen. sie sollte nur warm & flüssig sein, nicht heiß.

das Kakaopulver wird mit 2 EL heißem Wasser zu einer dunklen Paste verrührt. Jetzt rührt ihr die zimmerwarme Butter mit dem Handmixer, gebt den Puderzucker hinzu und rührt einfach immer weiter. Als nächstes kommt die flüssige Schokolade hinzu, zum Schluss die Kakao-Paste. Hmmmmmm…das Ergebnis sollte jetzt etwa aussehen wie etwas zu flüssiges Nutella. Ab in den Kühlschrank damit.

Wenn die Küchlein fertig und abgekühlt sind, hat auch die Creme die richtige Konsistenz.

 

Ihr könnt sie auf den Cupcakes großzügig verstreichen, oder wie ich mit einer Spritztülle und einem Spritzbeutel aufbringen.

mjam!


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4 Responses to Cupcakes für echte Chocoholics

  1. Saida 5. April 2014 at 14:04 #

    Hallo Danja,

    Will für morgen diese leckern Schoko-Cupcakes machen – bin aber etwas irritiert, kommt da wirklich kein Backpulver oder Natron in den Teig? Geht der wirklich ohne auf?

    Danke für deine Hilfe.

    Gruß aus Ludwigsburg
    Saida

    • Danja 5. April 2014 at 17:47 #

      Liebe Saida, Du hast recht … Es ist kein Backpulver nötig. Wie im Rezept beschrieben gehen die Cupcakes nicht SO weit auf- deshalb mache ich die Förmchen eher voll. Es ist eigentlich ein umgewandeltes Rezept für eine Schokotarte, das passt perfekt.
      Liebe Grüße, Danja

  2. Saida 6. April 2014 at 08:15 #

    Super danke dir, du bist echt …. unbeschreiblich :) ich find es klasse das du trotz alltäglichen Stress dir die Zeit nimmst jedem zu antworten (und das auch noch ziemlich schnell). DANKE & bleib so 😉
    Nun mach ich mich gleich an die Cupcakes

    Gruß

Trackbacks/Pingbacks

  1. Coffee-Chocolate-Tarte | Feinkostpunks.de - 21. Juli 2014

    […] Basis für diesen Kuchen ist mein Standard-Schokolatentarte-Rezept. Ich habe es hier auch schonmal vorgestellt, als ich aus diesem Basisrezept mangels einer großen Form kleine […]

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