Bonbon meets Plätzchen: Fensterbild-Kekse zum Knuspern und Aufhängen

Huhu ihr Lieben,

es ist endlich so weit- Üsselwetter, grau,  früh dunkel- egal, denn wir haben den ersten Advent und die Plätzchenzeit hat angefangen!

Es ist der erste Advent und weil ich in diesem Jahr so viel bei der Arbeit zu tun hatte und wenig frei nehmen konnte, müssen noch ein paar Urlaubstage verbraten werden…also hab ich mir ne Woche freigenommen und freue mich auf ein paar leckere und kreative Tage in der Küche 🙂

Natürlich wird auch nebenbei ein bisschen dekoriert…und wenn ihr genau wie ich auf Plätzchen UND Weihnachtsdeko steht, dann sind diese Kekse einfach perfekt- Man kann sie nämlich nicht nur auf dem Teller schön arrangieren, sondern auch mitten in die Weihnachtsdeko integrieren. Wer mag, macht von vorneherein ein Loch oben in den Keks und hängt sie hinterher ins Fenster oder in die Tannenzweige.

Die halb-durchsichtige Füllung wird aus geschredderten Lutschbonbons hergestellt- ich habe die roten und dunkelroten aus einer Tüte Campinos dafür genommen. Nach dem Backen werden die zuvor pulverisierten Bonbons wieder fest und man kann erst den Keks knabbern und danach die fruchtig-süße Füllung wie einen Bonbon genießen.

Wer mag, kann auch seinen Lieblings-Plätzchenteig benutzen hauprsache, es ist nur wenig Backpulver enthalten, damit die Kekse nicht aus der Form gehen.

Zutaten für rund 40 Stück:

350g Mehl + etwas Mehl zum Ausrollen
120g weiche Butter
120g Zucker
45g Ahornsirup*
1 Tütchen Vanillezucker
1/2 TL Lebkuchengewürz
1 Ei
1 Prise Salz
1 Messerspitze Backpulver
1 Handvoll fruchtige Lutschbonbons, harte, ohne Füllung, etwa 100g

* wer keinen Ahornsirup hat, kann auch Honig oder Agavendicksaft verwenden

Zubereitung:

1.  Alle Zutaten außer den Bonbons zu einem Teig verkneten. Ich mache das in der Küchenmaschine, aber es geht natürlich auch mit den Händen.

2. Den Teig dann in Folie wickeln und mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben (länger ist kein Problem).

3. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

4. Den Teig mit etwas Mehl ca. 0,5 cm dick ausrollen und nach Belieben ausstechen. Mit kleineren Ausstechern Platz für ein „Fenster“ schaffen, das können kleinere Herzen oder Sterne sein oder auch etwas größere, so dass nur noch ein Rand übrig bleibt. Am besten vorher schonmal shauen, was gut passt.

5. Die Kekse etwa 10-12 Minuten backen, dann herausnehmen und auskühlen lassen.

6. Die Bonbons zu Pulver zerkleinern. Ich mache das in meiner Küchenmaschine gemacht (wer eine Bosch MUM hat- es klappt prima mit dem Tasty Moments). Ich habe im Netz auch schon Leute gesehen, die die Bonbons in einer Tüte zuerst mit dem Nudelholz grob zerkleinert du dann mit einem Mörser zerstoßen haben.

7. Den Ofen auf 120 Grad vorheizen.

8. Die Kekse auf ein Blech mit Backpapier geben und das Bonbonpulver in die Löcher füllen. Dabei nicht knauserig sein- das sackt beim Backen wieder etwas zusammen. Wenn etwas daneben bröselt, am besten mit einem Pinsel oder den Fingern wieder „ins Loch“ zurückschieben, sonst sieht es hinterher etwas kleckerig aus.

9. Die Kekse nun ein zweites Mal backen, bis die Bonbonmasse flüssig-glasig ist, das dauert nur wenige Minuten. Dann herausnehmen und auf dem Backpapier aushärten lassen.

Fertig! Hier kann man sehen, das sich die Masse etwas zusammen zieht, aber dennoch mit dem Rand verklebt bleibt…sitzt wirklich fest, keine Sorge.

Jetzt müsst ihr euch nur noch entscheiden zwischen dekorieren und Genießen, aber sind ja ein paar mehr, da bleibt auf jeden Fall zum Naschen was übrig 🙂

Viel Spaß beim nachbacken du noch einen schönen ersten Advent!

 

, , , , , ,

2 Responses to Bonbon meets Plätzchen: Fensterbild-Kekse zum Knuspern und Aufhängen

  1. Anne Arendt 2. Dezember 2018 at 22:37 #

    Ich liebe deine Rezepte. Das mit der Bonbonmasse in den Plätzchen kannte ich so noch nicht. Wird aber gleich morgen mit meinen Kindern ausprobiert. Versorgst du uns denn auch mal wieder mit einem neuen fix ohne fix Rezept? Ich würde mich sehr freuen. Liebste Grüße Anne

    • Danja 2. Dezember 2018 at 22:46 #

      Hi Anne, danke für deinen Kommentar 🙂
      Fix ohne fix gibt es natürlich noch. Leider mussten mein Freund und ich ja vor einem Jahr „auseinander“ ziehen, weil ich aus beruflichen Gründen nach Berlin gegangen bin. Im Alltag koche ich daher meist nur für mich allein…und die Fix-Gerichte ergeben meist locker 2-3 Portionen. Wenn ich dann noch mehrere durchgänge brauche, bis es gut ist, muss ich manchmal dafür 6-8 mal das gleiche essen….*lach*…Ich will ja auch nichts wegwerfen. Deshalb ist das im Moment eher selten.
      Aber ich möchte da wieder mehr machen, auf jeden Fall. Wir versuchen auch, dass mein Freund bald nachkommen kann, dann wird es wieder etwas einfacher 🙂

      Liebe Grüße,
      Danja

Schreibe einen Kommentar