Blaubeermuffins im Starbucks-Style…hmmm…lecker!

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Huhu ihr Lieben, heute hatte ich ein halbes Kilo Blaubeeren zu verwerten. Sie haben mich auf dem Markt angelächelt und zack…lagen sie in meinem Korb. Da ich mich schon lange an ein Muffinrezept “wie bei Starbucks” wagen wollte, fand ich, das war eine gute Gelegenheit.

Nun bin ich gar kein großer Starbucks-Gänger…denn wie die meisten wissen trinke ich keinen Kaffee und bevor ich für einen Teebeutel und heißes Wasser 3,80 bezahle, nur damit ich ihnen in einem überfüllten Café mit mäßigem W-LAN trinken kann (aber hey, immerhin schrieben sie meinen Namen drauf…oder das, was sie dafür halten ;-)), trinke ich dann doch lieber ein einfaches Wasser. Aber: Das Gebäck ist schon zieeeemlich lecker, finde ich!

Meine Muffins sind nicht ganz so riesig wie die von Starbucks…wer so großen Muffinhunger hat, isst am besten gleich 2 ;-). Dafür habe ich diese typische helle Kruste umgesetzt…eigentlich beim Essen eine Mischung aus Streuseln und Zuckerkruste, so dass man beim reinbeißen gleich dieses herrliche “hachja” Gefühl hat.

Das beste aber ist der Rührteig: Er ist so herrlich weich und cremig, dass man schon den rohen Teig am liebsten pur aufessen möchte…oder darin baden…oder..ähm. Nein, ich habe keine komischen Vorlieben! 😉
Wichtig bei der Teigzubereitung ist, dass man die einzelnen Schritte so wirklich einhält. Natürlich werden auch Muffins daraus, wenn man Butter und Zucker nicht länger aufschlägt oder wenn man alles sofort miteinander verrührt. Aber diese Kleinigkeiten machen bei einigen Kuchen eben den feinen Unterschied zwischen “ok” und “richtig gut”. … das hier ist so ein Rezept.

Zutaten für ein Muffinblech (12 Stück):

Für den Teig:
120 g weiche Butter
200 g Zucker
2 Eier
125 ml Milch
1/2 Vanilleschote oder etwas gemahlene Vanille oder Buttervanille-Aroma
200 g Mehl
2 TL Backpulver
275 g Blaubeeren
1/2 TL Salz

Für das Topping:
4 EL Zucker
1 EL Mehl
2 EL neutrales ÖL (zB Sonnenblumenöl)

Außerdem: 1 Muffinblech und 12 Papierförmchen

Zubereitung:

1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn eine Vanilleschote verwendet wird, diese halbieren und eine Hälfte längs aufritzen, das Mark herauskratzen. Die 2. Hälfte der Schote kann man im Kühlschrank aufbewahren.

2. Die weiche Butter mit zum Zucker in eine große Rührschüssel geben und mehrere Minuten mit dem Handrührer aufschlagen. Die Masse wird dabei hell-cremig.

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3. Die Eier einzeln hinzufügen,  nach dem ersten Ei so lange weiterrühren, bis es komplett im Teig “verschwunden” ist, dann erst das 2. hinzugeben.

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4. Vanille und Milch hinzugeben, nur kurz durchrühren (der Teig sieht jetzt etwas komisch aus, das gehört so.)

5. Mehl, Backpulver und 1/2 TL Salz gut verrühren und auf die feuchte Teigmasse sieben. dann kurz unterrühren, bis alles eingearbeitet ist. Nicht länger rühren als notwendig.

6. Die Blaubeeren kurz unterheben (mit einem Löffel).

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7. Die Papierförmchen im Blech verteilen, den Teig in die 12 Mulden geben.

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8. Für das Topping alle Zutaten mit dem Löffel verrühren, das Endergebnis sollte sich anfühlen wie feuchter Sand.

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9. Das Topping auf den ungebackenen Muffins verteilen und alles ab in den Ofen für 20-25 Minuten. Herausnehmen sobald ein Holzspieß bei der Stäbchenprobe sauber herauskommt.

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Die Muffins rund 15 Minuten im Förmchen auskühlen lassen, danach vorsichtig herausnehmen und ganz abkühlen.

Direkt nach dem Backen kleben sie etwas an den Förmchen, vor allem da, wo die Blaubeeren sitzen. Nach ein paar Stunden Abkühlen wird das besser :-). Alternativ kann man natürlich Silikonförmchen verwenden, die kleben gar nicht erst. Und was ich ganz sicher sagen kann: Nach 1-2 Tagen durchziehen (bei den momentanen Temperaturen gerne verpackt im Kühlschrank) schmecken sie sogar noch leckerer.

Lasst es euch schmecken!

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17 Responses to Blaubeermuffins im Starbucks-Style…hmmm…lecker!

  1. Sabine 13. August 2015 at 11:07 #

    Hallo,

    da ich kein neutrales Öl im Haus habe meine Frage, ob ich für das Topping auch Butter verwenden könnte?

    Liebe Grüße
    Sabine

    • Danja 13. August 2015 at 11:27 #

      Hallo Sabine,

      das müsste schon funktionieren, ich würde sie dann aber unbedingt vorher schmelzen, so dass sie flüssig ist.

      Liebe Grüße,
      Danja

  2. Sabine 13. August 2015 at 12:19 #

    Super, vielen Dank Danja, das werde ich ausprobieren.

  3. Bine 14. August 2015 at 13:32 #

    Hey, meinst du das klappt auch mit gefrorenen Blaubeeren oder wird es dann zu matschig.

    • Danja 14. August 2015 at 13:39 #

      Huhu Bine,

      ich kann mir schon vorstellen, dass das klappt. da die gefrorenen Blaubeeren beim Auftauen etwas feuchter werden und dann schnell absinken, würde ich Dir empfehlen, sie im gefrorenen Zustand in Mehl zu wenden. Das hilft – auch beim Auftauen- dass die Beeren nicht so schnell absinken im Teig.
      Du brauchst sie dazu einfach nur in eine Schüssel geben, einen Löffel Mehl drauf und gut (aber vorsichtig) unterrühren.

      Grüssli,
      Danja

    • Christina 3. September 2015 at 13:06 #

      Im “Original” Copycat Rezept steht, dass es auch mit gefrorenen Blaubeeren geht :) Oder mit welchen aus dem Glas.

  4. Anja 15. August 2015 at 17:51 #

    Hallo Danja,

    nachdem ich bereits mehrere Fix ohne Fix Rezepte ausprobiert habe (allesamt unübertroffen top!), kam heute zum ersten mal ein Backrezept von Dir dran. Ich gebe einfach den Wortlaut eines meiner Kinder wieder: Die besten Muffins ever :-), statt Heidelbeeren mit Brombeeren aus dem Garten.
    Hier müssen täglich drei Jungs und ein Papa satt werden, und die fragen inzwischen ob das Mittagessen von Deiner Seite kommt, und die sind echt wählerisch, das kommt quasi einem Stern gleich :-)
    Ich hoffe es folgen noch viele leckere Rezepte, liebe Grüße Anja.

    • Danja 15. August 2015 at 18:38 #

      Hey Anja,

      Jetzt sitze ich hier und grinse über beide Ohren…So ein tolles Feedback!
      Vielen Dank, ich freue mich sehr, dass euch meine Rezepte schmecken. Viel Spaß noch beim Ausprobieren und liebe Grüße aus Köln,
      Danja

  5. Christina 17. August 2015 at 14:44 #

    OMG, Danja, du bist meine Küchengöttin!!!!! Ich LIEBE die Starbucks Blaubeermuffins. Werden demnächst nachgebacken!

  6. Heike 24. August 2015 at 23:08 #

    Die Muffen sind genial. Habe gestern die doppelte Menge zubereitet. Ging super.Den Teig habe ich halbiert und einmal mit Blaubeeren und einmal mit Kirschen gebacken. Hatte heute unverhofft Besuch von den Freunden meiner erwachsenen Söhne. Die haben fast alle weggeputzt, so begeistert waren sie.PS.
    Die sind aber auch lecker.

    • Danja 25. August 2015 at 12:12 #

      Hey Heike,

      vielen lieben dank für deine Rpückmeldung, ich freue mich sehr, dass euch die Muffins geschmeckt haben…und Kirschen kann ich mir richtig gut dazu vorstellen. Der kleine “da geht doch noch was-Mann” in meinem Kopf schreit sofort, dass man zusammen mit den Kirschen auch kleine Marzipanstücke einbacken könnte, hihi…mit etwas weniger Zucker dann allerdings. Ich glaube, das werde ich mal für den herbst/Winter probieren, dane für die leckere Anregung! :-)

      Liebe grüße,
      Danja

  7. Aina 6. November 2015 at 20:20 #

    Wahnsinns Rezept, super lecker!
    Hab zu den Blaubeeren noch Himbeeren gemischt.
    Danke für Deine Seite und die Arbeit, die Du Dir machst. Ich koche und backe mittlerweile super viel von Deinen Rezepten und empfehle Dich immer weiter!
    Liebe Grüße
    Aina

  8. Daniela 8. November 2015 at 19:49 #

    Liebe Danja, die Muffins sind himmlisch !!!! :)

  9. Michaela 5. März 2016 at 15:52 #

    Hi Danja,
    hab’ heute Dein Rezept auf Lactose – und Glutenfrei abgewandelt, was mit Deinen Zutaten einfach war und super funktioniert hat.

    Ich hab noch nie so schöne und leckere Muffins gebacken und gegessen. Vielen Dank für das Rezept.
    Werde weiter stöbern und Schätze bergen. 😉

    Liebe Grüße, Michaela

    p.s. falls jemand die “all-out” Variante interessiert: Butter gegen Alsan Bio und Mehl: 50 Buchweizen; 150g Speisestärke tauschen. Alles wie von Danja beschrieben. Funktioniert!

  10. Stefanie 19. Dezember 2016 at 22:08 #

    Hi,

    diese Muffins sind ja der Hammer! Kollege hatte sich Blaubeer Muffins gewünscht und ich habe das Rezept hier gefunden. Nachdem dem Backen musste ich zum Probeessen glatt noch einen zweiten Probieren 😉 Der war genauso gut wie der Erste :-)

    Ich habe ein Blech für kleine Muffins genommen. Das werden dann 24 Stück und ein Tassenkuchen für den Bäcker. Da ich keine frischen Blaubeeren bekommen habe, habe ich tiefgefrorene genommen. Dadurch hat sich die Backzeit etwas verlängert und durch den austretenden Saft sind die Muffins etwas lila geworden. Aber mit den Zuckerflocken obendrauf sieht das sehr interessant aus. So direkt aus dem Blech waren sie noch sehr bis super saftig, mal sehen, wie sich das bis morgen entwickelt.

    Vielen Dank für das tolle Rezept!

  11. Ollie 9. Februar 2017 at 20:53 #

    Hi Danja,

    erstens möchte ich dich zum deinen wunderschönen Blog gratulieren! Es ist alles inhaltlich und optisch klasse!
    Die Muffins habe ich heute zum 2. mal gebacken, sie schmecken sooooooooooooooo lecker, ich liebe dieser Teig er ist so luftig und locker! Vielen dank!
    Die Anleitung fand ich auch toll, habe schön dabei Musik gehört!

    Viele liebe Grüße,

    Ollie

  12. Luma 25. Januar 2018 at 22:00 #

    Einfach nur superlecker! Mein Mann isst für sein Leben gerne Blaubeermuffins, und diese hier sind seiner Meinung nach die allerbesten. Die Arbeitskollegen schreien auch schon danach, seitdem ich die Muffins ein mal mit gebracht habe.
    Ich liebe auch deine spitzen Fix ohne Fix Rezepte!
    Weiter so!

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